
- 360 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Über dieses Buch
"Demokratische Systeme sind auch dann, wenn sie den grundrechtlichen Forderungen politischer Gerechtigkeit genügen, kritikwürdig und reformbedürftig, solange es ihnen nicht gelingt, allen Bürgern gerechte Anteile an den gesellschaftlich produzierten Reichtümern zu sichern."
Bei den Auseinandersetzungen um Arbeitsmarktpolitik, Steuerpolitik, Erziehungspolitik, Meinungs- und Willensfreiheit steht auch Grundsätzlicheres zur Debatte: Was verstehen wir unter "sozialer Gerechtigkeit"? In Gerechtfertigte Ungleichheiten werden die Grundzüge einer Theorie sozialer Gerechtigkeit entwickelt. Es handelt sich um eine egalitäre Theorie, die soziale Ungleichheit ausdrücklich zulässt, diese aber an das Vorliegen bestimmter öffentlicher Rechtfertigungsgründe bindet.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- 1. Kapitel: Die beiden Gerechtigkeitsgrundsätze
- 1. Politische und bürgerliche Grundfreiheiten
- 2. Faire Chancengleichheit
- 3. Einkommen und Vermögen als Grundgüter
- 4. Das Differenzprinzip
- 5. Liberale Gleichheit
- 6. Der Vorrang der fairen Chancengleichheit
- 7. Verfahrensgerechtigkeit und die Tendenz zur Gleichheit
- 2. Kapitel: Der Vorrang der Grundfreiheiten
- 1. Harts Kritik und Rawls’ Revision seiner Freiheitslehre
- 2. Bürger als moralische Personen: Zwei grundlegende Vermögen
- 3. Die Hierarchie der Grundgüter
- 4. Das Vorrang-Argument im Überblick
- 5. Ein höchstrangiges Interesse
- 6. Die Begründung des Vorrangs
- 7. Drei weitere Argumente
- 3. Kapitel: Die Begründung des Differenzprinzips bei Rawls
- 1. Die Notwendigkeit eines Konsenses
- 2. Das Argumentationsmodell des Urzustandes
- 3. Die methodische Rolle des Urzustandes
- 4. Die beiden grundlegenden Vergleiche
- 5. Die Maximin-Strategie
- 6. Harsanyis Kritik
- 7. Die Laplace’sche Regel
- 8. Die „strains of commitment“
- 9. Individuelle Entscheidung und moralische Rechtfertigung
- 10. Begründung für ein garantiertes Minimum
- 11. Andere Gründe für das Differenzprinzip
- 4. Kapitel: Die sozialen Grundlagen der Selbstachtung
- 1. Selbstachtung und ihre sozialen Grundlagen
- 2. Das Ressourcen-Argument
- 3. Selbstachtung und Anerkennung
- 4. Das Anerkennungs-Argument
- 5. Kapitel: Die öffentliche Rechtfertigung von Normen
- 1. Autonomie und öffentliche Rechtfertigung
- 2. Der öffentliche Standpunkt
- 3. Die argumentative Rolle des Personbegriffs
- 4. Personen als Adressaten normativer Rechtfertigungen
- 5. Eine methodische Anmerkung
- 6. Vernünftiger Pluralismus und öffentliche Rechtfertigung
- 7. MacIntyres Konzeption der Normbegründung
- 8. Verteidigung des Autonomieprinzips
- 9. Zusammenfassung
- 6. Kapitel: Bedarfsbezogene moralische Ansprüche
- 1. Gütergleichheit als Basis
- 2. Rechtfertigungsgründe für Ungleichverteilungen
- 3. Ausblick auf den weiteren Argumentationsgang
- 4. Hilfe in Notlagen
- 5. Notlagen und begründete moralische Ansprüche
- 6. Die subjektive Wahrnehmung von Notlagen
- 7. Sechs Bedingungen
- 8. Paternalistische Hilfe
- 9. Die Möglichkeit eines begründeten Konsenses
- 10. Beurteilungskriterien für bedarfsbezogene Ansprüche
- 7. Kapitel: Interpersonelle Vergleiche
- 1. Bedarfsbezogene interpersonelle Vergleiche
- 2. Öffentlich anerkannte Werte
- 3. Hedonistische Wohlfahrtskonzeptionen
- 4. Wohlergehen als Präferenzerfüllung
- 5. Objektive Wohlfahrtskonzeptionen
- 6. Öffentlich anerkannte Wohlfahrtsmerkmale
- 7. Wohlfahrt und Wohlfahrtschancen
- 8. Gütergleichheit und minimale Wohlfahrtsoptionen
- 9. Sens „functionings“ und „capabilities“
- 10. Abschließende Bemerkungen
- 8. Kapitel: Leistungsbezogene moralische Ansprüche
- 1. Leistung als moralisches Verteilungskriterium
- 2. Subjektive Anstrengungen und Entbehrungen
- 3. Interpersonelle Leistungsvergleiche
- 4. Der Wert produktiver Beiträge
- 5. Die Identifikation individueller Beiträge
- 6. Das Problem der moralischen Zurechnung
- 7. Drei Argumente für die Nicht-Zurechenbarkeit produktiver Leistungen
- 8. Die Bedeutung eigenverantwortlicher Entscheidungen
- 9. Praktische Konsequenzen
- 9. Kapitel: Herleitung des Differenzprinzips
- 1. Voraussetzungen
- 2. Die Bedingung reziproker Vorteile
- 3. Herleitung des Differenzprinzips
- 4. Maximin- und Leximin-Verteilungen
- 5. Ein möglicher Einwand: Verteilungen rechts von d*
- 6. Nötige Qualifikationen: Verteilungen links von d*
- 7. Der Envy-Test
- 8. Abschließende Bemerkungen
- Anmerkungen
- Literaturverzeichnis
- Register
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