
Instrumente in Kunst und Wissenschaft
Zur Architektonik kultureller Grenzen im 17. Jahrhundert
- 655 Seiten
- German
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Instrumente in Kunst und Wissenschaft
Zur Architektonik kultureller Grenzen im 17. Jahrhundert
Über dieses Buch
This volume presents a collection of original papers at the intersection of philosophy, the history of science, cultural and theatrical studies. Based on a series of case studies on the 17th century, it contributes to an understanding of the role played by instruments at the interface of science and art. The papers pursue the hypothesis that the development and construction of instruments make a substantive contribution to the opening up of new fields of knowledge, to the development of new cultural practices, but also to the delineation of particular genres, methods and disciplines. This perspective leads the authors of the papers to reflect anew on what it is that actually defines an instrument and to develop a series of basic questions to determine what an instrument is – which actions does the instrument incorporate? – which actions does the instrument make possible? – when do the objects of examination themselves become instruments? – what skills are required to use an instrument, which skills does it produce?
With its combination of new theoretical models and historical case studies, its detailed demonstration of the mutual influence of art and science with the instrument as the point of intersection, this volume enters new territory. It is of great value for all those interested in the history of our perception of instruments.
Besides the editors, the authors of the papers are: Jörg Jochen Berns, Olaf Breidbach, Georges Didi-Huberman, Peter Galison, Sybille Krämer, Dieter Mersch, Hans-Jörg Rheinberger, Wilhelm Schmidt-Biggemann, and Otto Sibum.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Frontmatter
- Inhaltsverzeichnis
- Schnittstellen. Instrumente und Objekte im experimentellen Kontext der Wissenschaften vom Leben
- Abbild und Zerrbild. Zur Konstruktion von Rationalität und Irrationalität in frühneuzeitlichen Darstellungsweisen
- Weltordnungen und Körperwelten. Das Tableau des Gewussten und seine Repräsentation bei Robert Fludd
- Teleskop, Theater und die instrumentelle Offenbarung neuer Welten
- Pathos der Funktion. Leonardos technische Zeichnungen
- „Il pennello artificioso“. Zur Intelligenz der Pinselführung
- Die ‚Katholisierung‘ der Projektionstechnologie im Zeitalter der Aufklärung. Theurgie und die medialen Ursprünge der Kunst
- Die Maschine als Spektakel. Funktion und Admiration im Maschinendenken des 17. Jahrhunderts
- Die Anatomie des Hirns als Instrumentalisierung der Vernunft
- Das „chymische Laboratorium“. Zur Funktion des Experiments im Naturwissenschaftsdiskurs des 17. Jahrhunderts
- Die Ordnung des Wissens, der Instrumente und der Universität Leiden, ca. 1700
- Das ideale Musaeum Kircherianum und die Exercitia spiritualia des Hl. Ignatius von Loyola
- Organologie. Die Kunde von den Musikinstrumenten im 17. Jahrhundert
- Am Klang den Harfen gleich. Frühe Beschreibungen afrikanischer Musikinstrumente
- Maschinen, Fledermäuse und Schriftgelehrte. Experimentalwissen im späten 18. und 19. Jahrhundert
- Wissenschaftliche Koordination als Ethos und Epistemologie
- Brechen, Schleifen, Brennen. Aspekte instrumenteller Bedingungen in den Bildern der frühen Mikroskopie
- Instrumentelle Bedingungen in Bildern der Rastertunnelmikroskopie
- Formale Zeichen und digitale Computation. Zwischen Intuitionismus und Formalismus. Kritik der computationellen Vernunft
- Die Kunst kommt der Wissenschaft zuvor. Oder: Provozierte die Camera obscura die Entwicklung der modernen Wissenschaften?
- Die Instrumentalität von Plätzen für Wissenschaft und Kunst
- Das Auge öffnet sich, die Lampe erlischt. Bemerkungen über Bergson und die Kinematographie
- Schein der Macht. Zur Geschichte des Zentralbankgeldes
- ‚Leerstellen-Produktivität‘. Über die mathematische Null und den zentralperspektivischen Fluchtpunkt. Ein Beitrag zu Konvergenzen zwischen Wissenschaft und Kunst in der Frühen Neuzeit
- Instrumenteller Klang und herrscherliche Hallräume in der Frühen Neuzeit. Zur akustischen Setzung fürstlicher potestas-Ansprüche in zeremoniellem Rahmen
- Backmatter