Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert
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Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert

  1. 694 Seiten
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Kulturen des Wissens im 18. Jahrhundert

Über dieses Buch

Kulturen zu untersuchen heißt, Wissen als etwas zu Kommunizierendes in den Blick rücken, es nicht vornehmlich als Stand der Dinge oder Ergebnis von Entdeckungen zu werten. Das 18. Jahrhundert kann für unsere eigene Zeit das Bild einer Epoche abgeben, worin alte und neue Wissensbestände mit neuen Anforderungen kritischen Fragens und methodischer Selbstreflexion konfrontiert werden. Wissen tritt dabei ? damals wie heute ? in verschiedenen Lebenszusammenhängen auf, hat verschiedene Kulturen.
Der handbuchartige Sammelband bietet einen umfassenden Überblick über künstlerische und wissenschaftliche Bildungsinhalte und -prozesse im 18. Jahrhundert. Die Beiträge untersuchen verschiedene Wissensdiskurse in Literatur, Kunst, Wissenschaft und Philosophie und berücksichtigen hierbei vielfältige Diskursorte wie gelehrte Korrespondenzen, Bibliotheken, Jesuitenorden, Schulen, Enzyklopädistik, Galerien usw. Auf diese Weise leistet die Publikation einen wesentlichen Beitrag zur Klärung der für das 18. Jahrhundert und seine geistesgeschichtliche Bedeutung relevanten Fragen.

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Information

Jahr
2009
ISBN drucken
9783110198225
eBook-ISBN:
9783110212402

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Wissenskulturen des 18. und 21. Jahrhunderts
  4. Aufgeklärtes Wissen. Eine verdrängte Erblast des 18. Jahrhunderts
  5. Geheimnis und Publizität des pharmakon. Verhandlungen über den Umgang mit Giften im 18. Jahrhundert
  6. Die Transmission verbotenen Wissens
  7. Der Aufbau der Wissenswelt. Eine phänotypische Beschreibung enzyklopädischer Literatur
  8. Einführung von Detlef Döring
  9. Die Korrespondenz des ‚gelehrten Buchhändlers‘ Friedrich Nicolai
  10. Freundlich „gegen jedermann, vertraulich gegen wenig“. Bodmers Briefwelten
  11. Das Korrespondenznetz der Oekonomischen Gesellschaft Bern, 1759–1800
  12. Bernhard Pez OSB im Briefkontakt mit protestantischen Gelehrten
  13. Das Kommunikationsnetz der Illuminaten. Aspekte einer Rekonstruktion
  14. Newton und Leibniz in Frankreich. Emilie du Châtelets Korrespondenz über nationale Grenzen der République des Lettres
  15. Einführung von Ulrich Johannes Schneider
  16. „Perhaps the fastest pen in the Scottish Enlightenment“. William Smellies Encyclopædia Britannica in der schottischen Aufklärung
  17. Krünitz online. Planung und Realisierung der digitalen Ausgabe von Johann Georg Krünitz’ Ökonomisch-technologischer Enzyklopädie
  18. Zedlers Universal-Lexicon und das Problem seiner inhaltlichen Erschließung
  19. Einführung von Gabriele Ball
  20. Die fürstlichen Privatbibliotheken am Gothaer Hof im 18. Jahrhundert. Die Sammlungen Herzog Friedrichs III. und seiner Gemahlin Luise Dorothea
  21. Die Bibliothek des preußischen Hofarchitekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff (1699–1753)
  22. „Gleimii et amicorum“. Johann Wilhelm Ludwig Gleim und seine Bibliothek
  23. Der freie und gelehrte Schriftsteller Johann Gottwerth Müller und seine enzyklopädische Privatbibliothek
  24. Einführung von Jens Häseler
  25. Gelehrte Kürze. Zum Feindbild der Zeitschriften in Klopstocks Deutscher Gelehrtenrepublik
  26. Publizistik im Dienste der Aufklärung. Zum philosophischen Selbstverständnis der Zeitschrift Il Caffè
  27. Die wissenschaftliche Zeitschrift als Mittler. Von den Prager gelehrten Nachrichten zu den Abhandlungen der Böhmischen Gesellschaft der Wissenschaften
  28. Einführung von Marian Füssel
  29. Die Select Society of Edinburgh (1754–1764). Soziale Logik und kommunikative Etikette
  30. Gelehrte Streitkultur und Wissenskollektive. Das Beispiel des Denis Papin
  31. Von der Polyhistorie zur modernen Wissenschaft. Zum politisch-galanten Gelehrtenideal der Frühaufklärung
  32. Zur prosodischen Dimension einer moralischen Ökonomie des Wissens
  33. Einführung von Ursula Goldenbaum
  34. „Gute Bürger und Patrioten dem Staat zu pflanzen“. Johann Jakob Bodmers ungedruckte Zürich-Dramen
  35. Zeremoniell in der Zeitung. Periodika des 17. und 18. Jahrhunderts als Medien der ständischen Gesellschaft
  36. Kulturpolitik als Beruf. Zum Begriff des Politischen im Wirken Johann Matthesons
  37. Einführung von Ute Schneider
  38. Die Fußtruppen der Aufklärung. Umherziehende Elektrisierer im 18. Jahrhundert
  39. Strategien einer Schlüsselinstitution der Popularisierung agrarischen Wissens in Kurhannover: Die Celler Landwirtschaftsgesellschaft (1764–1804)
  40. „Popularisierung“ und „Wissenschaft“ – ein Gegensatz? Die mathematischen Wissenschaften und ihre Vermittlung im 18. Jahrhundert
  41. Physikotheologisches Dilemma. Wunderkammer, Raritätenkabinette und Naturaliensammlungen als Orte des Wissenserwerbs und Wissensverbreitens? Einige Zweifel
  42. Wie man sehen lernte. Zur Entstehung der Vermittlungspublizistik in Gemäldegalerien des 18. Jahrhunderts
  43. Rechtsaufklärung und Kriminalliteratur
  44. Einführung von Alexander Košenina
  45. Symbolisches Wissen. Zur Ökonomie der ‚anderen‘ Logik bei Alexander Gottlieb Baumgarten
  46. Wissen um Trieb und Laune. Zu einem Widerspruch in Anthropologie und Ästhetik des 18. Jahrhunderts
  47. Die lebhafte Einbildungskraft der ‚Wilden‘ Kamtschatkas als europäisches Konstrukt und außereuropäische Herausforderung
  48. „L’art de se rendre heureux par les songes“. Traum, Wissenschaft und Einbildungskraft
  49. „Spontan“. Modifikation eines Begriffs im 18. Jahrhundert
  50. Traum, Wahn und Wahnwissen. Karl Philipp Moritz als Sammler psychologischer Erfahrungsberichte
  51. Vorstudien zur Hysterie. Marcus Herz’ Etwas Psychologisch-Medizinisches. Moriz Krankengeschichte (1798)
  52. „Wer sich auf Chifern versteht, wird schwerlich glauben, daß dies von ungefähr ist.“ Saint-Martins Epistemologie der Gegenaufklärung im Widerstreit
  53. Einführung von Robert Felfe
  54. Perspektivlehre im 18. Jahrhundert. Normierung des Blicks oder Zugewinn künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten?
  55. Gewebe/Gewänder. Die verhüllende Sichtbarkeit in der Mikroskopie und Ästhetik des 18. Jahrhunderts: Wilhelm Heinses Ardinghello
  56. Bei Licht gesehen. Zur Popularisierung des Newtonschen Sehkonzepts und dessen Folgen für die Aquarellmalerei
  57. Antikes Wissen. Die Wiederentdeckung der Linie und der Farbe Schwarz am Beispiel der Scherenschnitte von Luise Duttenhofer (1776–1829)
  58. Erziehung des Auges – Erziehung des Körpers. Die geschwungene Linie als visuelle Ausdrucksform sozialer Normierung
  59. Schule der Wahrnehmung. Johannes Florentinus Martinets Katechismus der natuur
  60. Eine kleine Schule des Sehens – oder: Johann Heinrich Mercks Zeitschriftenbeitrag: Ueber die lezte Gemälde Ausstellung in **
  61. Populäre Bilder. Die Visualisierung des Mikrokosmos in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
  62. Pazifische Impulse. Entdeckungsreisen und visuelle Techniken der naturhistorischen Wissensrepräsentation
  63. Einführung von Holger Zaunstöck
  64. Garten im Text und Garten als Text. Beschreibungen des Landschaftsgartens von Machern am Ende des 18. Jahrhunderts
  65. Ewige Fortschreitung zur Vollkommenheit. Das Grab im Garten und das Geheimbundwesen um 1800
  66. Epistemologie der Aufklärung? Gartentheorie des späten 18. Jahrhunderts in der zeitgenössischen Publizistik
  67. „Ein dem Publico wohlthätiges und nützliches Vergnügen“. Der Garten als epistemologischer Raum um 1800
  68. Einführung von Simone De Angelis
  69. Darstellung des Unbekannten. Narrative und Metaphern in der Debatte um die Pockeninokulation
  70. Keine Ikone der Entwicklung. Die Icones embryonum humanorum von Samuel Thomas Soemmerring
  71. Einführung von Bettina Dietz
  72. Wissen aus Objekten. Naturgeschichte des Menschen und Menschheitsgeschichte
  73. Sammeln und Reisen in deutsch-englischen Gelehrtennetzwerken im späten 18. Jahrhundert
  74. Die Naturgeschichte und ihre prekären Objekte
  75. Einführung von Ulrike Zeuch
  76. „Vergleichung ist ein gefährlicher Feind des Genusses.“ Zur Epistemologie des Vergleichs in der deutschen Ästhetik um 1800
  77. Poetologien des Schneidens
  78. Winckelmann und die Folgen. Transformationen des Wissens über Griechenland im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert
  79. Episteme choreografierter Körper im ballet en action. Zum ästhetischen Widerstreit von techné und Einfühlung
  80. Das Schöne, das Schreckliche und das Hässliche. Die Aristotelische Poetik zwischen Norm und Modernität
  81. Deutsche Klassik im System der „augusteischen“ Zeitalter
  82. Backmatter