Goethes Gedichttitel
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Goethes Gedichttitel

  1. 213 Seiten
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Goethes Gedichttitel

Über dieses Buch

Die Fallstudie ist ein Beitrag zu der noch jungen Paratextforschung und erprobt ihre Fruchtbarkeit, indem sie Goethes lyrisches Œuvre im Hinblick auf seine Titelgebung neu erschließt: mit dem Ergebnis, daß Goethe die poetischen Möglichkeiten, die die schriftliche Realisation seiner Lyrik bietet, mannigfaltig nutzt, dabei aber den mündlichen Charakter vieler seiner Gedichte nicht verdeckt. Dieser Sachverhalt wird aus literatur-, kultur- und mentalitätsgeschichtlicher Sicht erklärt.

Burkhard Moennighoff sichtet Goethes Gedichttitel nach Maßgabe von Voraussetzungen, die in einem gemischt deduktiv-induktiven Vorgehen gewonnen werden. Die Beschreibung von Goethes Titelkunst orientiert sich am Leitfaden der Entwicklungsgeschichte seiner Lyrik (unter Berücksichtigung der Goethischen Gedichtsammlungen), beginnend mit den Gedichten des Knaben und endend mit den Alterslyrica. Es wird dabei gezeigt, daß sich die geschriebene Lyrik Goethes sowohl an ein lesendes als auch an ein hörendes Publikum richtet.

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Information

Jahr
2014
ISBN drucken
9783110167580
eBook-ISBN:
9783110808988

Inhaltsverzeichnis

  1. I. EINLEITUNG
  2. II. BEGRIFF DES TITELS
  3. 1. Der Titel als Textsorte
  4. 1.1. Die benennende Dimension
  5. 1.2. Die prädizierende Dimension
  6. 1.3. Die räumliche Dimension
  7. 2. Überprüfung der Textsortenbestimmung
  8. 2.1. Die Geschlossenheit des Titelbegriffs
  9. 2.2. Einige Konsequenzen
  10. 2.3. Der Titel im Gattungssystem
  11. 3. Der mediale Status des Titels
  12. 4. Zur Titeltypologie
  13. 4.1. Thematische Titel
  14. 4.2. Rhematische Titel
  15. III. DER JUNGE GOETHE
  16. 1. Titel und Titellosigkeit: Ein Fallbeispiel
  17. 2. Erste Versuche
  18. 3. Stammbuchgedichte
  19. 4. Briefgedichte
  20. 5. Gedichte des Rokoko und der Anakreontik
  21. 5.1. Das Buch „Annette“
  22. 5.2. Oden an Behrisch
  23. 5.3. Neue Lieder
  24. 6. Gedichte der Genieperiode
  25. 6.1. Volksballaden aus dem Elsaß
  26. 6.2. Gedichte zwischen 1771 und 1775
  27. 7. Erste Weimarer Gedichtsammlung
  28. 8. Bilanz
  29. IV. WEIMAR/ITALIEN
  30. 1. Vermischte Gedichte (1789)
  31. 2. Elegien
  32. 3. Epigramme
  33. 4. Xenien
  34. 5. Elegien/Idyllen
  35. 6. Balladen
  36. 7. Bilanz
  37. V. WERKE (1815)
  38. 1. Ordnung und Unordnung
  39. 2. Lieder/Gesellige Lieder
  40. 3. Aus Wilhelm Meister
  41. 4. Sonette
  42. 5. Bilanz
  43. VI. WEST-ÖSTLICHER DIVAN
  44. 1. Die Erstausgabe von 1819
  45. 1.1. Entstehungsgeschichte und Titelgeschichte
  46. 1.2. Die Titelpraxis in der Erstausgabe
  47. 2. Zur Titelpraxis in der Ausgabe von 1827
  48. 3. Bilanz
  49. VII. DAS SPÄTWERK
  50. 1. Werke (1827/1828)
  51. 2. Letzte Gedichte
  52. 3. Bilanz
  53. VIII. GOETHES TITELPRAXIS, SCHEMATISIERT
  54. IX. ANHANG
  55. Literaturverzeichnis
  56. Register