
- 283 Seiten
- German
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Kant und die Bewußtseinstheorien des 18. Jahrhunderts
Über dieses Buch
Falk Wunderlich präsentiert einen grundlegend neuen Ansatz zum Verständnis der Kant'schen Bewusstseinstheorie.
Im ersten Teil bietet er eine detaillierte Rekonstruktion der bewusstseinstheoretischen Diskussionen des 18. Jahrhunderts. Im Mittelpunkt steht dabei die Rekonstruktion des Geflechts von Diskussionen, in dessen Kontext sich Kants Überlegungen bewegen. Auf diese zeitgenössischen Debatten werden im zweiten Teil Kants bewusstseinstheoretische Ansätze bezogen. Der Autor vertritt die These, dass Kant die zeitgenössischen Standardansichten über Bewusstsein, Apperzeption und Selbstbewusstsein entgegen dem Anschein nur einschränkt modifiziert und ihre begrifflichen Grundlagen beibehält. Schließlich wird vor dem Hintergrund dieser Kontextualisierung eine alternative Interpretation der transzendentalen Deduktion entwickelt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Einleitung
- I Bewußtsein und Selbstbewußtsein im 18. Jahrhundert
- 1 Voraussetzungen
- 1.1 Bewußtsein, Selbstbewußtsein und Reflexion bei Locke und Leibniz
- 1.2 Humes Bündeltheorie des Ich
- 1.3 Thomas Reid
- 2 Die wolffianische Schulphilosophie
- 2.1 Christian Wolff
- 2.2 Die Anhänger Wolffs
- 2.3 Die Auseinandersetzungen um Wolffs Philosophie in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts
- 3 Selbständigere rationalistische Theorien
- 3.1 Martin Knutzen
- 3.2 Die Neo-Wolffianer
- 3.3 Friedrich Carl von Creuz
- 3.4 Johann Heinrich Lambert
- 3.5 Gottfried Ploucquet
- 4 Empiristische Theorien
- 4.1 Johann Nikolaus Tetens
- 4.2 Ernst Platner, Karl Franz von Irwing und Johann Christian Lossius
- 4.3 Die Göttinger Empiristen
- 4.4 Johann Bernhard Merian
- 4.5 Dieterich Tiedemann
- 4.6 Johann Jacob Hentsch
- 5 Étienne Bonnot de Condillac und Charles Bonnet
- 6 Zusammenfassung: Bewußtseinstheorie im 18. Jahrhundert
- II Kant über Bewußtsein, Apperzeption und Selbstbewußtsein
- 1 Kants Begriffserklärungen
- 1.1 Bewußtsein: Unterscheiden, Klarheit und Deutlichkeit
- 1.2 Apperzeption als Selbstbewußtsein und Bewußtsein der Vorstellungen
- 2 Spontaneität der Apperzeption
- 3 Reinheit und Ursprünglichkeit der Apperzeption
- 3.1 Reine und empirische Apperzeption
- 3.2 Ursprüngliche Apperzeption
- 4 Bewußtsein und Urteil
- 4.1 Urteil und Deutlichkeit der Vorstellungen
- 4.2 Einheit des Bewußtseins
- 5 Zusammenfassung: Kant und die Tradition
- III Die Apperzeptionstheorie in der transzendentalen Deduktion B
- 1 Identität und Einheit der Apperzeption
- Exkurs: Identität und Einheit der Apperzeption in der A-Deduktion
- 2 Warum ist analytische Einheit der Apperzeption nur unter Voraussetzung einer synthetischen möglich?
- 3 Erklärungen aus der Literatur
- 3.1 Das Analytizitäts-Argument
- 3.2 Das Aktivitäts-Argument
- 3.3 Das Übergangs-Argument
- 3.4 Das Objektivitäts-Argument
- 3.5 Das Bündel-Argument
- 4 Ein alternativer Erklärungsansatz
- 4.1 Ein Argument aus dem Begriff des Selbstbewußtseins
- 4.2 Erweiterung des Arguments aus dem Begriff des Selbstbewußtseins
- Schluß
- Bibliographie
- A Primärtexte
- B Sekundärliteratur
- Personenregister