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Völkerschau - Kannibalismus - Fremdenlegion
Zur Ästhetik der Transgression (1897-1936)
- 280 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
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Völkerschau - Kannibalismus - Fremdenlegion
Zur Ästhetik der Transgression (1897-1936)
Über dieses Buch
Mit Peter Altenbergs »Ashantee« (1897), Hanns Heinz Ewers' »Mamaloi« (1907) und Ernst Jüngers »Afrikanischen Spielen« (1936) nimmt die Untersuchung drei literarische, mit "Franz Bratuscha" (1900-1904), "Paul Trömel" (1913) und "Entarteten Mädchen" (1913) drei empirische Fälle in den Blick, in deren Zentrum das Problem der Transgression steht. Sachlich geht es um das ästhetische Potential des Transitorischen, unabhängig davon, ob es lebensweltlich oder im Bereich des Poetischen wirksam ist. Methodologisches Anliegen ist es, die Fruchtbarkeit einer Fusion kultur- und literaturwissenschaftlicher Fragen zu demonstrieren.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- I. Worum es (nicht) geht und warum
- II. Völker schauen
- 1. »Ashantee« und »Aschanti«
- 2. Räume und Körper, »durch und durch echt« – zum Problem der Authentizität im Raum der Inszenierung
- 3. Der Fall der »entarteten Mädchen«
- 4. »Stillschweigen« und »weiter phantasieren« - Aussparung als Aufforderung zur Komplettierung
- 5. »Indianergeschichten« oder: die Transgression der »entarteten Mädchen« in den Raum der Vorstellung
- 6. Aussprechen der Übertretung als Übertretung
- 7. Aussparen der Übertretung als Aposiopese
- III. Kannibalisches Schreiben
- I. Haiti »in einem ganz anderen Lichte«
- 2. »...als habe ein anderer, nicht ich, das alles erlebt« - Selbstauflösungen
- 3. »Untrügliche Anzeichen« und »glaubwürdige Beobachter« – Strategien und Stereotypien der Berichterstattung um 1900
- 4. Recht sprechen über Kannibalen
- 5. Der >Fall Bratuscha<
- 6. Einverleibungen - poetischer Kannibalismus
- 7. »Umfangend und umfangen« – physiologische, kulturelle und poetologische Gehalte des Kannibalismusmotivs
- IV. Poesie der Fremdenlegion
- 1. »Engelszungen« und ihre >teuflische< Wirkung - zur Verführungskunst der Rede über die französische Fremdenlegion
- 2. »Eine der merkwürdigsten Geschichten aus der Fremdenlegion«: der >Fall Trömel<
- 3. >Neue Menschen< im >Stationendrama<
- 4. Passagier Herbert oder: die Fremdenlegion als Charons Nachen
- 5. In Afrika ankommen
- 6. Einäugigkeit als Voraussetzung für den »Übertritt«
- 7. Mit dem »Zaubermantel« zum >neuen Menschen< – Perspektiven einer Begründung von Autorschaft mittels Fremdenlegion
- V. Ästhetik der Transgression
- 1. Seiltanz als Transgression als Kunst
- 2. Ästhetische Potentiale des Transitorischen: Völkerschau, Kannibalismus und Fremdenlegion
- VI. Verzeichnisse
- 1. Bilder
- 2. Texte
- 3. Personen