
Eine hervorragend nationale Wissenschaft
Deutsche Prähistoriker zwischen 1900 und 1995
- 526 Seiten
- German
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Über dieses Buch
Das Fachgebiet "Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie" erfuhr eine massive Förderung durch den nationalsozialistischen Staat, so durch die Einrichtung von zahlreichen neuen Lehrstühlen. Dieser Band widmet sich jedoch nicht in erster Linie dem Lebenslauf und dem politischen Verhalten von zehn exemplarisch untersuchten Hochschullehrern, sondern stellt sich bei einer kritischen Lektüre ihrer wissenschaftlichen Schriften die Frage, wie die Forscher vor, im und nach dem Dritten Reich gedacht und ihre wissenschaftlichen Ergebnisse formuliert haben.
Es zeigt sich, daß sowohl die wissenschaftlichen Paradigmen, Fragestellungen und Schilderungen der vergangenenen Epochen der Ur- und Frühgeschichte als auch das sprachliche Vokabular längst vor 1933 entwickelt waren und auf das späte 19. und frühe 20. Jahrhundert zurückgingen und daß sich die Sprache erst lange nach Kriegsende wandelte.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Deutsche Prähistoriker zwischen 1900 und 1995 – Begründung und Zielsetzung des Arbeitsgesprächs
- Zehn Prähistoriker aus Deutschland
- Gotthard Neumann und das Problem der Kelten und Germanen in Thüringen
- Ernst Sprockhoff und die nordische Bronzezeit
- Gero von Merhart und die archäologische Forschung zur vorrömischen Eisenzeit
- Hans Jürgen Eggers und der Weg aus der Sackgasse der ethnischen Deutung
- Deutsche Vorgeschichte als Geschichtswissenschaft – Der Heidelberger Extraordinarius Ernst Wahle im Kontext seiner Zeit
- Hans Zeiss, Joachim Werner und die archäologischen Forschungen zur Merowingerzeit
- Herbert Jankuhn und seine Darstellungen zur Germanen- und Wikingerzeit
- Wilhelm Unverzagt und das Bild der Slawen
- Nachwort
- Personenregister