
Offerenteninschriften auf den frühchristlichen Mosaikböden Venetiens und Istriens
- 315 Seiten
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Offerenteninschriften auf den frühchristlichen Mosaikböden Venetiens und Istriens
Über dieses Buch
Im Zuge der kaiserlichen Toleranzedikte und der "Bekehrung" Kaiser Konstantins konnte das Christentum seit dem 4. Jahrhundert stärker in die Öffentlichkeit treten und seine Kultbauten und Versammlungsorte nach seinen Bedürfnissen gestalten und ausschmücken.
Die prächtigen Mosaikfußböden der spätantiken Kirchen an der oberen Adria sind großartige Zeugnisse der frühchristlichen Archäologie und Kultur. Der Verfasser untersucht diese Pavimente mit ihren Inschriften, den sogenannten Offerenteninschriften: Sie geben Auskunft über die Namen der Stifter und deren Beitrag zum jeweiligen Bodenmosaik. Im ersten Teil des Bandes bietet der Autor einen historischen Überblick. Es zeigt sich, dass die Wurzeln des auffälligen wie rätselhaften Brauches, Fußböden als Bild- und Schriftmedium zu nutzen, bis ins heidnische Altertum zurückreichen. Im Untersuchungsgebiet Histria et Venetia war der musivische (eingelegte) Bodenschmuck schon sehr stark verbreitet, bevor er in die kirchlichen Gebäude rund um das Mittelmeer seinen Einzug hielt. Der zweite Teil der Arbeit behandelt die kunst- und auch religionsgeschichtlichen Besonderheiten der adriatischen Offerenteninschriften: Sie erlauben Rückschlüsse sowohl auf die spätantike Kirchenorganisation wie auch auf die liturgischen Bräuche und Heilsvorstellungen der Gläubigen.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- 1. Problemstellung
- 2. Prolegomena – Der Fußboden als Ort von Bild und Schrift
- 2.1. Kurzer Abriß der Geschichte des musivischen Paviments
- 2.2. Bilderwelt und Inschriften: Der Fußboden als Schauplatz und Bedeutungsträger
- 3. Bodenmosaike in Kirchen und ihre Inschriften – Panorama
- 4. Offerenteninschriften in den Kirchen am Adriabogen
- 5. Paviment und Pedatura
- A. Bischofskirchen
- B. Andere Kirchen
- 6. „Stifterbilder“ und „Stifterinschriften“ in Aquileia?
- 6.1. Die Bauten des Bischofs Theodor
- 6.2. Die beiden Aulen
- 6.3. Die Bodenmosaike der Südaula und ihre Bilderwelt
- 6.4. Die Inschriften
- 7. Rechtliche Grundlagen und memorialer Charakter der Epigraphe – Opfer, Stiftung und Gebetsgedenken
- 7.1. Rechtliche Grundlagen
- 7.2. Memorialer Charakter der Epigraphe
- Dokumentation der Inschriften
- Aquileia
- Betika
- Brescia
- Celje
- Classe
- Concordia
- Faenza
- Florenz
- Grado
- Hemmaberg/Globasnitz
- Iesolo
- Inzino/Val Trompia
- Ljubljana
- Padua
- Parenzo/Poreč
- Pula
- Rimini
- S. Canzian d’Isonzo
- Stojnik
- Teurnia/St. Peter im Holz
- Trient
- Triest
- Verona
- Vicenza
- Zuglio
- Personennamen der Inschriften
- Schrifttum
- Register