
- 330 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - PDF
Die Schweiz und die literarischen Flüchtlinge (1933-1945)
Über dieses Buch
1933-1945: Tausende von Kulturschaffenden verlassen Nazi-Deutschland, ein Teil von ihnen geht in die Schweiz. Warum haben sie es schwer, dort Fuß zu fassen? Wie kommt es, dass das Verhältnis zwischen schweizerischen und deutschen Autoren trotz ihrer kulturellen Nähe belastet ist? Das Buch eröffnet eine neue Perspektive auf alte Fragen, denn es betrachtet das literarische Exil in der Schweiz aus der Sicht des Ankunftslandes. Die schweizerischen Schriftsteller befanden sich in Bezug auf die deutschsprachigen Autoren, die in der Schweiz Zuflucht suchten, in einer Struktur der Doppelbindung: Sie orientierten sich einerseits an den literarischen Zentren des deutschsprachigen literarischen Feldes und waren andererseits auf die Anerkennung der Peers der nationalen schweizerischen Literaturproduktion angewiesen. Indem die Autorin das Konzept des "double bind" operationalisiert, gelingt es, eine Brücke zwischen einer literatursoziologischen und einer historischen Betrachtungsweise zu schlagen und damit die ambivalente Haltung der Schweizer Autoren zu erklären.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- I. Die Schweiz in der Exilforschung – das Exil in der Literaturforschung
- II. Flucht in die Schweiz
- III. Strategien des Überlebens: Frauen und Männer im Exil
- IV. Schweizerischer Schriftstellerverein: Kampf gegen „kulturelle Überfremdung“
- V. Klassifikationen und Entscheidungen des Schweizerischen Schriftstellervereins
- Schluss
- Dank
- Anhang
- Personenverzeichnis