Gewissen und Buch
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Gewissen und Buch

Über den Weg eines Begriffes in die deutsche Literatur des Mittelalters

  1. 448 Seiten
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Über den Weg eines Begriffes in die deutsche Literatur des Mittelalters

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Information

Jahr
2011
ISBN drucken
9783110162066
eBook-ISBN:
9783110804591

Inhaltsverzeichnis

  1. Vorwort
  2. Einleitung
  3. Erster Teil: Die Geschichte des Gewissensbegriffs im deutschen Mittelalter
  4. I. Voraussetzungen für die Ausbildung eines Gewissensbegriffs in der volkssprachlichen Literatur
  5. 1. Das Wort und die Sache ’Gewissen’
  6. 2. Das Wort ohne die Sache
  7. 3. Die Sache ohne das Wort
  8. II. Das Gewissensproblem in der scholastischen Wissenschaft des 13. Jahrhunderts
  9. 1. Die Notwendigkeit eines Gewissensbegriffs
  10. 2. Gewissen voraristotelisch: Der Stand im 12. Jahrhundert
  11. 3. ’Sitz im Leben’
  12. 4. Verflechtungen
  13. 5. Die franziskanische Gewissenslehre des 13. Jahrhunderts: Alexander von Hales und Bonaventura
  14. 6. Das dominikanische Leitmodell des 13. Jahrhunderts: Thomas von Aquin
  15. 7. Bonaventura in mittelalterlicher Erwachsenenbildung
  16. 8. Thomas, jenseits der Theologie gelesen
  17. 9. Bemerkungen zum Recht
  18. III. Gewissen als Thema franziskanischer Literatur bis 1300
  19. 1. Gewissen zwischen den Tätigkeitsbreichen der deutschen Franziskaner
  20. 2. Berthold und ein Anonymus über das Gewissen im ’Baumgarten geistlicher Herzen
  21. 3. Was dachten die deutschen Franziskaner über das Gewissen?
  22. 4. Franziskanisch oder zisterziensisch? gewizzen als Übersetzungswort nach dem Zeugnis der deutschen ’Epistola ad Fratres de Monte Dei’
  23. IV. Seelenfunke oder Gewissensgrund? Die synderesis und die sittliche Entscheidung im 14. Jahrhundert
  24. 1. Problemhorizont
  25. 2. Eckhart: Die Predigt Q 20a
  26. 3. Das ’Buch von der geistlichen Armut’
  27. 4. Marquards von Lindau synderesis-Lehre: Eckhart ohne Eckhart
  28. V. Die Rückkehr der praktischen Vernunft und der Einzug kasuistischen Denkens in die deutsche Prosa
  29. 1. Ein Gewissen für Kloster und Stadt
  30. 2. Gewissensberatung bei Beichtvater und Buch
  31. 3. Das Beratungsmodell ’Rechtssumme’
  32. VI. Der Gewissensbegriff des 14. Jahrhunderts im Spiegel lateinisch-deutscher Wörterbücher
  33. Zweiter Teil: Deutsche Summen über die zehn Gebote als Ratgeber für das Gewissen
  34. I. Der Weg von der Dekalogauslegung zur Summa
  35. 1. Neue Interessen an einem alten Gegenstand
  36. 2. Die scholastischen Summen als Vorbild für Anspruch und Form
  37. 3. Der Anspruch, das Ganze zu lehren: Summen in der volkssprachlichen Wissensliteratur
  38. II. Zwischen Vollkommenheit und Kasus: Heinrich von Friemar deutsch
  39. 1. Bemerkungen zum Text
  40. 2. Gesetz und Seele
  41. 3. Das Gewissen als forum internum
  42. 4. Die Struktur des sittlichen Urteils als Textmuster
  43. 5. Zusammenhänge: Personaler Gewissensbegriff, subsumtives Urteil, Textstruktur
  44. III. Quertextein in neue Themen: Der Dekalogtraktat Marquards von Lindau
  45. 1. Über das Werk
  46. 2. Der conscientia-Begriff und die conscientia erronea
  47. 3. Gewissen und Zeit in den Redaktionen A und C
  48. 4. Marquard als Autor über Gewissen und sittliche Fähigkeiten
  49. 5. Feste Urteile in unfesten Textstrukturen
  50. IV. Beste deutsche Scholastik: Die Redaktion der Dekalogauslegung des Nikolaus von Dinkelsbühl
  51. 1. Bemerkungen zur Textgrundlage
  52. 2. Das natürlich Rechte
  53. 3. Normative Ethik als Auslegungsethik
  54. 4. Die Struktur des sittlichen Urteils als Vorgabe für die Textstruktur
  55. V. Gewissen, Norm, Normenbuch vorreformatorisch: Die Dekalogerklärungen nach ihrem Materialwert
  56. 1. Ende eines gemeinsamen Weges: gewissen und synderesis
  57. 2. Das Buch zur Norm
  58. Abkürzungen
  59. Nachschlagewerke
  60. Literatur
  61. Personen- und Werkregister
  62. Sach- und Wortregister

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