Studien zur Verlagsgeschichte und zur Verlegertypologie der Goethe-Zeit
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Studien zur Verlagsgeschichte und zur Verlegertypologie der Goethe-Zeit

  1. 400 Seiten
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Studien zur Verlagsgeschichte und zur Verlegertypologie der Goethe-Zeit

Über dieses Buch

Georg Joachim Göschen (1752-1822) gehörte zu den bedeutendsten Leipziger Verlegern und Druckern; als Verleger von Goethe, Schiller, Klopstock und Wieland ist sein Name eng mit der deutschen Literatur der Spätaufklärung und der Klassik verbunden. Das Briefrepertorium des Göschenverlages liegt als Band 3 bereits vor.

Das Verhältnis von Buchhandel und Literaturwissenschaft wird durch die vorliegenden Forschungen beispielhaft erhellt. Fragen des Lektorates, der Autor-Verleger-Beziehung, der Stellung des freien Schriftstellers, der Diskussion um die Typographie und die Buchgestaltung sowie um die Buchhandelsreform werden aus den Quellen heraus detailliert erarbeitet. Die beigefügte Bibliographie aller Verlagswerke Göschens kann die Interessen von Bibliographen, Literaturhistorikern, Kunsthistorikern, Typographen und Buchgestaltern befriedigen. Ebenso sind alle verfügbaren ökonomischen Daten (Auflagen, Preise etc.) notiert.

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Information

Jahr
2015
ISBN drucken
9783110137972
eBook-ISBN:
9783110809275

Inhaltsverzeichnis

  1. I. Vorbemerkungen zum Stand der Forschung
  2. II. Studien zur Verlagsgeschichte 1785-1828
  3. 1. Die Anfänge des Verlages
  4. 1.1 Karl August Böttigers Verlagsgeschichte bis 1796
  5. 1.1.1 Karl August Böttiger
  6. 1.1.2 Edition der Verlagsgeschichte Böttigers
  7. 1.2 Göschens Ausbildungsjahre in Bremen und Leipzig
  8. 1.3 Die Buchhandlung der Gelehrten in Dessau
  9. 1.4 Die Verlagscasse der Gelehrten in Dessau
  10. 1.5 Göschens Verlagsgründung nach dem Umbruch der Buchhandlung der Gelehrten und der Verlagscasse
  11. 2. Die führenden Verlagspartner der ersten Geschäftsjahre
  12. 2.1 Huber - Körner - Schiller
  13. 2.1.1 Ein Startkapital mit Auflagen
  14. 2.1.2 „ daß ich bei Ihnen nicht als Kaufmann denke“. Die Verlagsverhandlungen zwischen Schiller und Göschen
  15. 2.1.3 Körner als Geschäftspartner Göschens
  16. 2.2 Bertuch - Wieland - Goethe
  17. 2.2.1 Bertuchs Vermittlung des Teutschen Merkur (1786-1799)
  18. 2.2.2 Wielands Sämmtliche Werke
  19. 2.2.3 Goethe auf dem Buchmarkt bis 1787
  20. 2.2.4 Goethes erste autorisierte Gesamtausgabe bei Göschen (1787-91)
  21. 3. Verlag und Druckerei in politischen Krisenzeiten bis zur Völkerschlacht bei Leipzig
  22. 3.1 August Wilhelm Iffland
  23. 3.2 Ein „Monumentum Typographicum“: Klopstocks Werke
  24. 3.3 Corpus scriptorum latinorum
  25. 3.4 Der Verlag in den Kriegsjahren 1805-1813
  26. 4. Die Geschäftsjahre 1815-1828
  27. 4.1 „Eine sehr unterhaltende Sündfluth“: Eine „Wende“ in der Verlagspolitik nach 1815
  28. 4.2 Verlagsverhandlungen mit neuen Autoren
  29. 4.3 Göschen als Verleger der Pseudoromantik
  30. 4.4 Erfolgsjahr 1825: Shakespeare und von Schliebens Atlas von Europa
  31. 4.5 „Ein Sohn des vorigen Jahrhunderts“. Göschens resignativer Rückblick im letzten Lebensjahr
  32. III. Göschens verlegerische Tätigkeit
  33. 5. Lektorat und Textkonstitution im Verlag
  34. 5.1 Textkonstitution von Goethes Schriften (1787-1790)
  35. 5.2 Beispiele für die Normierung bei der ,geringen Ausgabe‘ (S2) von Goethes Schriften
  36. 5.3 Die Zusammenarbeit mit Johann Gottfried Seume
  37. 5.3.1 Der Lektor Seume
  38. 5.3.2 Der Autor Seume
  39. 5.4 Die Publikationen von Johann Baptist von Alxinger
  40. 5.4.1 Die verlegerische Betreuung
  41. 5.4.2 Seumes Überarbeitung
  42. 5.5 Göschens Bemühungen um die Steuerung der Literaturkritik
  43. 6. Göschens Verdienste um die klassizistische Typographie
  44. 6.1 Pracht-Ausgaben mit Didotschen Lettern
  45. 6.2 Griechische Lettern von Prillwitz
  46. 7. Göschens Auseinandersetzung mit dem Nachdruck
  47. 7.1 Ursachen und Strategien zur Bekämpfung
  48. 7.2 Leipzig und der Reichsbuchhandel. Zu Göschens Entscheidung, Schubart nicht zu verlegen
  49. 7.3 Der Rechtsstreit mit Christian Gottlieb Schmieder
  50. 7.4 Partnerschaft mit Wiener Verlegern
  51. 7.5 Der Prozeß zwischen der Weidmann’schen Buchhandlung und Georg Joachim Göschen wegen Wielands Sämmtlichen Werken
  52. 7.6 Hoffnungen auf den Wiener Kongreß 1815
  53. 7.7 Das Bureau der deutschen Classiker
  54. 7.8 Ein falscher Verdacht. James Bruce Reisen in das Innere von Afrika (1790/91)
  55. 8. Göschens Journalproduktion - vier Fallstudien
  56. 8.1 Pandora oder Kalender des Luxus und der Moden
  57. 8.2 Der Almanach aus Rom (1810/11)
  58. 8.3 Grimmaisches Wochenblatt Jur Stadt und Land
  59. 8.4 Amerika, dargestellt durch sich selbst (1818-1820)
  60. IV. Der Verlag nach dem Tode des Gründers
  61. 9. Das Ende des Verlages in Familienbesitz
  62. 9.1 Versuchte Nachfolgeregelungen 1814-1822
  63. 9.2 Carl Friedrich Göschen-Beyer 1822-1827
  64. 9.3 Hermann Julius Göschen 1828-1838
  65. 10. Die Verlagshandlung Göschen, Leipzig, im Hause Cotta 1838-1868
  66. 10.1 Die Übernahme 1838 und die Änderungen im Programm
  67. 10.2 Das Klassikerjahr 1867
  68. 10.3 Die Verkaufsumstände 1868
  69. V. Literaturverzeichnis
  70. VI. Register

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