The Studia Augustana provide a forum for literary and intermedial research. The series focuses on the intersection between the late Middle Ages, the early modern period and early modernity, periods which correspond to the cultural-historical significance of Augsburg. As the site of the Religious Peace of 1555, the city offers an ideal, exemplary setting for communication processes of all kinds. In this series, the exchange between the cultures and denominations of the West and the East, from Spain to Byzantium, from South America to Russia, is examined from an interdisciplinary perspective.

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Günther Zainers druckersprachliche Leistung
Untersuchungen zur Augsburger Druckersprache im 15. Jahrhundert
- 260 Seiten
- German
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Günther Zainers druckersprachliche Leistung
Untersuchungen zur Augsburger Druckersprache im 15. Jahrhundert
Über dieses Buch
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Information
Thema
WeltgeschichteInhaltsverzeichnis
- I. Einleitung
- 1. Zielsetzung der Untersuchung
- 2. Hohes Ansehen der Augsburger Druckersprache
- 3. Frühere Untersuchungen
- 3.1. Karl von Bahder (1890)
- 3.2. Friedrich Kauffmann (1890)
- 3.3. Reinhold Krause (1922)
- 3.4. Mirra M. Guchmann (russisch 1959 / deutsch 1969)
- 3.5. Hugo Stopp (1979) und Helmut Graser (1993)
- 4. Grundlegende Überlegungen
- 5. Satz- und Druckverfahren zur Inkunabelzeit
- 6. Untersuchung einiger ausgewählter sprachlicher Phänomene
- II. Die Druckwerke der Offizin Günther Zainers
- 1. ‹Gebetbüchlein› (1471)
- 1.1. Einheitlichkeit
- 1.2. Leitgraphien leicht erkennbar
- 1.3. Sonstiges
- 2. ‹Apollonius› (1471)
- 2.1. Drei Schichten im Graphiengebrauch
- 2.2. Basis-Schicht (Schicht 1)
- 2.3. Kontrast zwischen den Lagen [a, d] und [b c] (Schicht 2)
- 2.4. Lage [a] nimmt Sonderstellung (Schicht 3) ein
- 2.5. Sonstiges
- 3. ‹Griseldis› (1471)
- 3.1. ‘Diphthongierte’ und ‘undiphthongierte’ Graphien gemischt
- 3.2. Graphien für mhd. Diphthonge einheitlich
- 3.3. Gegen Ende der Setzarbeit kommen Unregelmäßigkeiten vor
- 3.4. Sonstiges
- 4. ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› (1472)
- 4.1. Entwicklungen und Veränderungen
- 4.2. Zweiteiligkeit
- 4.3. Sonstiges
- 5. ‹Belial› (1472)
- 5.1. Fortsetzung der Charakteristika von ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› im ‹Belial›
- 5.2. Homogenität und Heterogenität
- 5.3. Sonstiges
- 6. ‹Das goldene Spiel› (1472)
- 6.1. Fortsetzung der Charakteristika von ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› und ‹Belial› im ‹Goldenen Spiel›
- 6.2. Ähnlichkeiten zum ‹Belial›-Druck
- 6.3. Mögliche Zweiteiligkeit
- 6.4. Sonstiges
- 6.5. Sprachliche Unabhängigkeit von der Vorlage
- 7. ‹Ehebüchlein› [1472/73]
- 7.1. ‘Monophthonge’ völlig verschwunden
- 7.2. Rückschlag
- 7.3. Zweiteiligkeit
- 7.4. Sonstiges
- 8. ‹Plenarium› (1474)
- 8.1. Traditionen
- 8.2. Innovationen
- 8.3. Wechsel der Setzer
- 8.4. Sonstiges
- 9. ‹Deutsche Bibel› [1475/76]
- 9.1. Konvergenzen und Tendenz zur Vereinheitlichung
- 9.2. Zur Teilung der Setzarbeit (‘priester’ als ein Schlüsselwort)
- 9.3. Modell-Lagen [g-t]
- 9.4. Klassifikationsversuch nach den Modell-Lagen
- 9.5. Sonstiges
- 10. ‹Spiegel menschlichen Lebens› [1475/76]
- 10.1. Zwei bzw. drei Lagengruppen und ihre Parallelen zur ‹Deutschen Bibel› [1475/76]
- 10.2. Einfluß der Vorlage
- 10.3. Sonstiges
- 11. ‹Schwabenspiegel› [1475/76]
- 11.1. Spezialisierung: ei für /î, ey für /ei/
- 11.2. Tradition der Charakteristika von ‹Deutscher Bibel› [1475/76] und ‹Spiegel menschlichen Lebens› im ‹Schwabenspiegel›
- 11.3. Zu den unpaginierten Blättern in Lage [1]
- 11.4. Sonstiges
- 12. ‹Deutsche Bibel› (1477)
- 12.1. Konvergente und divergente Teile
- 12.2. Schwanken zwischen Beibehaltung und Aufgabe des neuen Prinzips
- 12.3. Novum
- 12.4. Einheitlichkeiten
- 12.5. Sonstiges
- 13. ‹Schachzabelbuch› (1477)
- 13.1. Durchsetzung des neuen Prinzips
- 13.2. Hochgradige Einheitlichkeit
- 13.3. Weitere Charakteristika
- 13.4. Sonstiges
- 14. ‹Weg zum heiligen Grab› (1477)
- 14.1. Frage der Zweiteiligkeit
- 14.2. Wiederauftauchen der Monographe für /û/, /iu/, /ou/
- 14.3. Unbeholfenheit in technischer Hinsicht
- 14.4. Sonstiges
- 15. ‹Barlaam und Josaphat› [zwischen 1475 und 1478]
- 15.1. Lagen [e] und [g] als Ausnahme
- 15.2. Einheitliche Verwendung
- 15.3. Sonstiges
- 16. ‹Spiegel des Sünders› [zwischen 1475 und 1478]
- 16.1. Der Graphiengebrauch für /ei/ teilt den Druck in zwei Teile
- 16.2. Comeback des ‹Plenarium›-Setzers
- 16.3. Auffällige Heterogenität
- 16.4. Sonstiges
- 17. ‹Esopus› [um 1477/78]
- 17.1. Entsprechung von Graphiengebrauch und Satzzeichengebrauch
- 17.2. Kursänderungen innerhalb der Lagengruppe I
- 17.3. Die Lagen [a]-[d] neu gesetzt?
- 17.4. Einheitlichere Tendenzen
- 17.5. Sonstiges
- 18. ‹Arzneibuch› [um 1477/78]
- 18.1. Sprachliche Ausgeglichenheit
- 18.2. Unregelmäßigkeiten gegen Ende des Drucks
- 18.3. Parallelen im Gebrauch von Satzzeichen und im Graphiengebrauch
- 18.4. Konvergenzen
- 18.5. Die Graphie p für /b/ gewinnt an Boden
- 18.6. Sonstiges
- 19. Zur Aufteilung der Setzarbeit in der Offizin Zainers
- 19.1. Einige Prinzipien der Setzarbeitsteilung
- 19.2. Identifizierungsversuch
- 19.3. Indizien für Satz in Formen
- III. Zur Augsburger Schreibsprache im dritten Viertel des 15. Jahrhunderts
- 1. Vorbemerkungen
- 2. Beschreibungen der einzelnen Handschriften
- 2.1. Georg Mülich
- 2.2. Johannes Layder ‹Die vierundzwanzig goldenen Harfen› (1460)
- 2.3. Johannes Scheiffelin ‹Der Heiligen Leben (Sommerteil)› (1461)
- 2.4. Konrad Bollstatter
- 2.5. Klara Hätzler
- 3. Querschnitt: Zur Realisierung der einzelnen sprachlichen Phänomene
- 4. Zusammenfassung
- 4.1. Das Nebeneinander beider Typen in der Realisierung von /î/, /û/, /ü̂/ und /iu/
- 4.2. Zur Diskrepanz in der Anzahl der verwendeten Graphien für mhd. Langvokale (ahd. /iu/ inklusive) und Diphthonge
- 4.3. Die Sprache der Amateurschreiber und die der Berufs- bzw. Lohnschreiber: unterschiedliche Durchschnittswerte
- IV. Die Realisierung der sprachlichen Phänomene in den Drucken Günther Zainers
- 0. Erläuterungen zu den Tabellen
- 1. /î/
- 1.1. ‘/î/ sonst’
- 1.2. ‘mîn etc.’
- 2. /û/
- 3. /ü^/
- 4. /iu/
- 5. /ei/
- 5.1. ‘/ei/ sonst’
- 5.2. ‘ein, kein’
- 5.3. ‘-heit, -keit’
- 6. /ou/
- 6.1. /ou/ (außer dem Typ ‘ouw’)
- 6.2. Der Typ ‘ouw’
- 7. /öu/
- 8. /eu/
- 9. /b/
- 10. ‘gehen’ / ‘stehen’
- 10.1. ‘gehen’
- 10.2. ‘stehen’
- 11. ‘han’
- 12. ‘SwDi’
- 13. ‘-igkeit’
- 14. ‘-k(-)’
- 15. ‘nn’
- 16. ‘vi-’
- V. Die druckersprachliche Leistung Günther Zainers
- 1. In der Wiege
- 1.1. ‹Gebetbüchlein› - Sprachliche Lokalgebundenheit
- 1.2. ‹Apollonius› und ‹Griseldis› - Einfluß des Ulmer Autors
- 2. Der erste Schritt
- 2.1. Eine große Wendung im Graphiengebrauch für /ei/
- 2.2. Immer noch die Graphie ou für /ou/?
- 3. Der zweite und der dritte Schritt
- 3.1. Anspruch auf Vollkommenheit und ‘Heiligkeit’
- 3.2. Verstärkung des ästhetischen Moments
- 3.3. Wechsel zur Graphie au für /ou/
- 4. Ein Monument
- 4.1. Folio maximo-Druck
- 4.2. Was heißt nach rechter gemeinen teútfch?
- 5. Letzter Schliff
- 5.1. Spezialisierende Verwendung der Graphien ei und ey
- 5.2. Reduktion der graphischen Varietät
- 5.3. Die Augsburger Handschriften und die Zainer-Drucke
- 5.4. Über Kontrollmöglichkeiten bei der Schreibsprache und der Drucksprache
- 6. Der pu°chtrucker verdarb vnd starb
- 6.1. Ein Atavismus
- 6.2. Ambivalentes im ‹Arzneibuch›
- 7. Zusammenfassung
- VI. Anhang
- 1. Zum Graphien- und Formengebrauch in den Werken anderer Drucker...
- 1.1. Johann Mentelin ‹Deutsche Bibel› [1466]
- 1.2. Anton Koberger ‹Ehebüchlein› [1472]
- 1.3. Johann Zainer ‹Griseldis› [1474]
- 2. Zum Graphien- und Formengebrauch im Autograph Heinrich Steinhöwels
- 3. Abbildungen
- VII. Verzeichnisse
- 1. Abkürzungsverzeichnis und abgekürzt zitierte Literatur
- 2. Literaturverzeichnis
- VIII. Register
- 1. Namenregister
- 2. Sachregister
- 3. Verzeichnis der GW- und Hain-Nummern
- 3.1. Gesamtkatalog der Wiegendrucke
- 3.2. Hain (und Copinger)
Häufig gestellte Fragen
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