Funktionales Rechtsdenken am Beispiel des Gesellschaftsrechts
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Funktionales Rechtsdenken am Beispiel des Gesellschaftsrechts

Erweiterte Fassung eines Vortrages gehalten vor der Juristischen Gesellschaft zu Berlin am 21. Juni 2000

  1. 56 Seiten
  2. German
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  4. Über iOS und Android verfügbar
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Funktionales Rechtsdenken am Beispiel des Gesellschaftsrechts

Erweiterte Fassung eines Vortrages gehalten vor der Juristischen Gesellschaft zu Berlin am 21. Juni 2000

Über dieses Buch

Erweiterte Fassung eines Vortrages, gehalten vor der Juristischen Gesellschaft zu Berlin am 21. Juni 2000.

Die Veröffentlichung behandelt einen bislang in seiner Bedeutung vielfach unterschätzten Gedanken der Privatautonomie und versucht, mit Hilfe des Funktionsgedankens einige Phänomene zu erklären, die bislang nicht überzeugend eingeordnet werden konnten.

Am Beispiel des Gesellschaftsrechts wird die Bedeutung von Funktionsbedingungen privatrechtlicher Subsysteme untersucht und geprüft, inwieweit und auf welche Weise das Recht auf Störungen der Funktionsbedingungen reagiert. Behandelt werden exemplarisch die Kernbereichslehre, das Mehrheitsprinzip, die eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen.

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Information

Jahr
2011
ISBN drucken
9783110170825
eBook-ISBN:
9783110901849
Auflage
1
Thema
Jura

Inhaltsverzeichnis

  1. I. Einleitung
  2. 1. Funktionales Rechtsdenken
  3. 2. Fragestellung und Gang der Überlegungen
  4. II. Die Bedeutung des Funktionsgedankens und seine Verkennung an einzelnen Beispielen
  5. 1. Kernbereichslehre
  6. a) Begriff und allgemeine Bedeutung
  7. b) Beispiele für Kernbereichsargumente
  8. c) Das Fehlen einer Kernbereichstheorie
  9. 2. Mehrheitsbeschlüsse
  10. a) Das Problem des Kontrollmaßstabs
  11. b) Grundlagen des Mehrheitsprinzips
  12. c) Funktionsgrenzen des Mehrheitsprinzips
  13. 3. Eigenkapitalersetzende Gesellschafterdarlehen
  14. a) Das Problem
  15. b) Die fehlende Widersprüchlichkeit des angeblich widersprüchlichen Verhaltens
  16. c) Die Außerkraftsetzung der Selbstregulierung als der entscheidende Grund
  17. III. Gesellschaft als Funktionsmechanismus; Selbstregulierung – die häufig übersehene Funktion
  18. 1. Abgrenzung zur Institutionentheorie
  19. 2. Selbstregulierung als Funktionselement
  20. a) Der Gedanke der Selbstregulierung
  21. b) Funktionsverantwortung
  22. c) Richtigkeitsgewähr
  23. 3. Abgrenzung
  24. a) Theoretische Unterscheidbarkeit von Systemversagen und individuellem Fehlverhalten
  25. b) Gefahr der Zerstörung der Selbstregulierung bei einer Vermischung von Fehlverhalten und Systemversagen
  26. c) Problem der praktischen Unterscheidbarkeit
  27. IV. Konsequenzen für die Rechtsanwendung und Rechtsfortbildung
  28. 1. Konsequenzen für die Risikoverteilung und die Eingriffsvoraussetzungen
  29. 2. Abgestuftes System der Rechtsfortbildung mit Priorität der Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der Selbstregulierung
  30. a) Die verschiedenen Mittel zur Aufrechterhaltung und Wiederherstellung der Selbstregulierung
  31. b) Inhaltliche Einschränkung der Autonomie durch richterliche Kontrolle
  32. c) Fehlen einer klaren methodischen und dogmatischen Aussage über die Priorität der Selbstregulierung
  33. 3. Folgerungen für die Beschlußkontrolle im Aktienrecht
  34. a) Notwendigkeit einer differenzierteren Sicht
  35. b) Die Richtigkeitsgewähr nach der Funktionsvorstellung des Gesetzes
  36. c) Materielle Beschlußkontrolle als Antwort auf ein Systemversagen
  37. V. Ausblick
  38. 1. Wirtschaftsrecht
  39. 2. Allgemeines Vertragsrecht
  40. 3. Arbeitsrecht