
- 281 Seiten
- German
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Über dieses Buch
Montesquieu gilt als Vater der Theorie der Gewaltenteilung. Die herrschende Interpretation sieht dabei die Judikative lediglich als passive Gewalt und degradiert sie zum "Mund des Gesetzes". Das vorliegende Werk legt eine andere Lesart nahe und beweist anhand einer historischen Interpretation seines Werkes, dass Montesquieu die Judikative als ein unabdingbares politisches Gegengewicht zur legislativen und exekutiven Gewalt verstand.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Personenregister
- Althusser, Louis
- Andrivet, Patrick
- Arendt, Hannah
- Barcia, Franco
- Barria-Poncet, Eleonora
- Barrière, Pierre
- Bartolus de Saxoferrato
- Battista, Anna Maria
- Bayle, Pierre
- Behrends, Otto
- Benerkassa, George
- Benjamin, Walter
- Berlin, Isaiah
- Berman, Harold
- Binder, Julius
- Binoche, Bertrand
- Bloch, Marc
- Bluche, François
- Bodin, Jean
- Bolingbroke, Henry Saint-John
- Bossuet, Jacques, Bénigne
- Boulainvilliers, Henri de
- Brèthe de la Gressaye, Jean
- Caillois, Roger
- Calasso, Francesco
- Capograssi Giuseppe
- Carcassonne, Elie
- Carta, Paolo
- Cassola, Filippo
- Chabod, Federico
- Chaimowicz, Thomas
- Cicero
- Cobban, Alfred
- Constant, Benjamin
- Cotta, Sergio
- Cox, Iris
- Croce, Benedetto
- De Forbonnais, Véron
- De Martino, Francesco
- De Vertot, René, Aubert
- Dedieu, Joseph
- Desgraves, Louis
- Díez del Corral y Pedruzo, Luis
- Domat, Jean
- Drescher, Seymour
- Dreyer, Boris
- Dubos, Jean-Baptiste
- Egret, Jean
- Ehrard, Jean
- Faguet, Émile
- Felice, Domenico
- Fletcher, Dennis
- Ford, Franklin
- Frass, Monika
- Friedlein, Roger
- Fritz, Kurt
- Frosini, Vittorio
- Furet, François
- Gaxotte, Pierre
- Giarizzo
- Goldzink, Jean
- Gorla, Luigi
- Goyard-Fabre, Simone
- Granpré-Molière, Jean-Jacques
- Grossi, Paolo
- Guarino, Antonio
- Guizot, François
- Hamilton, Alexander
- Hart, Jeffrey
- Haskins Gonthier, Ursula
- Häsler, Jens
- Hazard, Paul
- Hereth, Michael
- Hexter, Jack H.
- Hirschman, Albert, Otto
- Hölzle, Erwin
- Hulliung, Mark
- Imboden, Max
- Isnardi Parente, Margherita
- Israel, Jonathan
- Jäger, Werner
- Janet, Paul
- Jardin, André
- Jay, John
- Kirste, Stephan
- Klingner, Friedrich
- Kondylis, Panajotis
- Kramnick, Isaac
- Laboulaye, Edouard
- Lamberti, Jean-Claude
- Landi, Lando
- Larrère, Catherine
- Laski, Joseph, Harold
- Lemaire, André
- Levi-Malvano, Ettore
- Lewis, Andrew
- Lintott, Andrew
- Machiavelli, Niccolò
- Madison, James
- Markovits, Francine
- Martin, Paul
- Mass, Edgar
- Mastellone, Salvo
- Matthews, Richard
- Mayer, Jacob-Peter
- Mazzarino, Santo
- Melon, Jean-François
- Mélonio, Françoise
- Merlino, Antonio
- Merten, Detlef
- Mill, John Stuart
- Momigliano, Arnaldo
- Mommsen, Theodor
- Monda, Davide
- Mosher, Michael
- Mousnier, Roland
- Münkler, Herfried
- Müssig, Seif, Ulrike
- Nightingale, Georg
- Ottmann, Henning
- Pani, Mario
- Pescatore, Pierre
- Pierson, George Wilson
- Pii, Eluggero
- Platon
- Pohlenz, Max
- Polybios
- Poppenberg, Gerhard
- Postigliola, Alberto
- Pöschl, Viktor
- Préclin, Edmond
- Quaglioni, Diego
- Raaflaub, Kurt Arnold
- Rahe, Paul, Anthony
- Rainer, Michael J.
- Rials, Stéphane
- Richter, Melvin
- Richet, Denis
- Rinaldi, Rinaldo
- Riklin, Alois
- Roberto, Umberto
- Rota Ghibaudi, Silvia
- Rotta, Salvatore
- Royer-Collard, Pierre-Paul
- Sabine, George, Holland
- Salvemini, Gaetano
- Schiavone, Aldo
- Schönfeld, Karen, Menzo
- Schulz, Fritz
- See, Henri
- Seif, Ulrike
- Senarclens, Vanessa de
- Shackleton, Robert
- Shklar, Judith
- Slongo, Paolo
- Spector, Céline
- Stackelberg, Jürgen von
- Starobinski, Jean
- Stephen, Leslie
- Strosetzki, Christoph
- Tacitus
- Tarello, Giovanni
- Thaler, Michael
- Todescan, Franco
- Truc, Gonzague
- Vernière, Paul
- Vertot, René-Aubert de
- Villey, Michel
- Volmer, Annett
- Volpilhac-Auger, Catherine
- Voltaire
- Weinmann, Katharina
- Willoweit, Dietmar
- Zarka, Yves Charles
Fußnoten
Montesquieu, De l'Esprit des lois in Œuvres complètes, II, hrsg. von R. Caillois der gesamten Werke Montesqiueu, Paris, Gallimard, 1949 – 1951, S. 396 – 397. In dieser Arbeit wird immer aus dieser Ausgabe der gesamten Werke zitiert, falls nichts Gegenteiliges genannt wird. Für die deutsche Übersetzung des Esprit des Lois beziehe ich mich auf die Ausgabe von Reclam, hrsg. von Kurt Weigand. Da diese Ausgbabe nicht vollständig ist übersetze ich selbst die Zitate der fehlenden Kapitel.
Für eine Rekonstruktion der Theorie der geteilten Souveränität siehe M. Isnardi Parente, La ʼmetabolaí politeiônʼ rivisitate (Bodin, République, IV), in Rinascimento politico in Europa hrsg. von D. Quaglioni und P. Carta, Padua, Cedam, 2008, S. 151 – 157. Vergleiche mit D. Quaglioni, La souveraineté partagée au Moyen Age, in Le Gouvernement mixte. De l’idéal politique au monstre constitutionnel en Europe (XIIIe – XVIIe siècle), hrsg. von M. G. Nikodimov, Saint-Étienne, Publications de l’Université de Saint-Étienne, 2005, S. 15 – 24.
In Bezug auf den esprit philosophique als geistiger Nährboden für die Französische Revolution siehe P. Gaxotte, La Révolution française, Paris, Fayard, 1970 (1928), S. 57 – 81. Gaxotte konnte beweisen, dass die Philosophie des 18. Jahrhunderts (vor allem von Rousseau) maßgeblich zur Entstehung der Revolution und zum Zerfall des alten Staates beitrug.
Montesquieu, De l’Esprit des lois, L. XIX, c. IV, ebenda, S. 558: „Plusieurs choses gouvernent les hommes: le climat, la religion, les lois, les maximes du gouvernement, les exemples des choses passées, les mœurs, les manières; d'où il se forme un esprit général qui en résulte. À mesure que, dans chaque nation, une de ces causes agit avec plus de force, les autres lui cèdent d'autant. La nature et le climat dominent presque seuls sur les sauvages; les manières gouvernent les Chinois; les lois tyrannisent le Japon; les mœurs donnoient autrefois le ton dans Lacédémone; les maximes du gouvernement et les mœurs anciennes le donnoient dans Rome.“ Vom Geist der Gesetze, Auswahl, Übersetzung und Einleitung von K. Weigand, Stuttgart, Reclam, 1994, S. 295: „Mehrere Dinge regieren die Menschen: Klima, Religion, Gesetze, Staatsmaximen, Beispiele aus der Geschichte, Sitten, Lebensstil. Aus all dem bildet sich als ihr Ergebnis ein Gemeingeist. In dem Maβe, wie bei jeder Nation eine dieser Ursachen mit grösserer Stärke einwirkt, werden die anderen dementsprechend zurückgedrängt. Über die Wilden herrschen fast ausschließlich Natur und Klima. Die Chinesen werden vom Lebensstil regiert, die Japaner von den Gesetzen tyrannisiert. In Sparta gaben einst die Sitten den Ton an, in Rom taten es die Sitten und die Staatsmaximen.“
Betreffend der Auffassung der Geschichte beziehe ich mich auf Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte (1940), in Werke und Nachlass – Kritische Gesamtausgabe, Bd. 19, hrsg. von Gérard Raulet, Suhrkamp, Berlin, 2010; M. Bloch, Apologie de l’histoire ou métier d’historien, mit einer Einleitung von J. Le Goff, Malakoff, A. Colin, 2018 (1949); B. Croce, La storia come pensiero e come azione, Bari, Laterza, 1957 (1938). Für eine historische Perspektive auf die Rechtswissenschaften beziehe ich mich auf Harold J. Berman, Law and Revolution, I. The Formation of the Western Legal Tradition, Cambridge (Mass.) und London, University Press, 1983 und Law and Revolution, II. The Impact of the Protestant Reformations on the Western Legal Tradition, Cambridge (Mass.) und London, Harvard University Press, 2003; D. Quaglioni, La giustizia nel medioevo e nella prima età moderna, Bologna, Il Mulino, 2004; und vom selben Autor La sovranità, Rom – Bari, Laterza, 2004.
Siehe dabei insbesondere B. Constant, Principes de politique applicables a tous les gouvernemens représentatifs et particulèrement a la constitution actuelle de la France, Paris, A. Eymery, 1815, S. 15 – 29.
A. de Tocqueville, Lettre à M. Bouchitté (9. August 1956), in Œuvres complètes de Tocqueville, VII, hrsg. von Mme. de Tocqueville und G. Beaumont, Paris, Michel Lévy Frères, 1864 – 1866, S. 400 – 402.
Siehe die Bulla Unigenitus Dei filius, in Bullarium romanum, Bd. XXI, Teil IV, 1871, S. 568 – 575. Der Verdacht auf Häresie und das Urteil der Blasphemie betreffend den Jansenisten war die Folge der Publikation von Le Nouveau Testament en français avec des Réflexions Morales sur chaque verset (Paris, 1699) und vom Abrégé de la morale de l’Evangile, des Actes des Apôtres, des épîtres de Saint-Paul, des épîtres canoniques, et de l’Apocalyphese: ou pensées chrétiennes sur le texte des livres sacrés (1694). Diese Werke wurden von dem Jansenisten Pasquier Quesnel verfasst. Die Bulle Unigenitus enthält die Verurteilung von zehn Thesen seines Werkes.
P. Gaxotte, Louis XV, Paris, Fayard, 1958, S. 340; A. Cobban, The „Parlements“ of France in the Eighteenth Century, „History“, 1950, S. 64 – 80; F. Ford, Robe and Sword. The Regrouping of the French Aristocracy after Louis XIV, Cambridge, Harvard University Press, 1953; E. Préclin-V.L. Tapié, Le XVIIIè siècle, I: La France et le monde de 1715 à 1789, Paris, Presses Universitaires de France, 1952, S. 4 – 25; F. Bluche, L’origine des magistrats du Parlement de Paris au XVIIIe siècle, Paris, Klincksieck, 1956, S. 12 – 13; J. Egret, Louis XV et l’opposition parlementaire. 1715 – 1774, Paris, Armand Colin, 1970, S. 9 – 232; R. Mousnier, La participation des gouvernés à l’activité des gouvernants dans la Franc...
Inhaltsverzeichnis
- Title Page
- Copyright
- Contents
- Nur eine Perspektive
- Vorwort
- Einleitung
- Biografische Aspekte
- I. Montesquieu als Leser von Tacitus. Die „Germania“ als primäre Quelle für die Interpretation des Esprit des lois
- II. Die römische Republik als juristisches Modell in Montesquieus Denken: Die gemischte Verfassung
- III. Der erste und der zweite Montesquieu
- Schlussfolgerungen
- Bibliographie
- Personenregister