Erfolgreiche Websites für Dummies
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Erfolgreiche Websites für Dummies

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Erfolgreiche Websites für Dummies

Über dieses Buch

Dieses Buch führt Sie durch die verschiedenen Schritte, die für eine erfolgreiche Website notwendig sind, angefangen bei den Zielen und der Definition der Strategie über die Visualisierung der ersten Ideen und Konzepte bis hin zur Umsetzung und dem erfolgreichen Launch. Es hilft Ihnen dabei, die wesentlichen Begriffe kennenzulernen und einzuordnen und die Umsetzung selbst oder mit Hilfe einer Agentur zu meistern. Das Buch thematisiert darüber hinaus, woran Sie sonst noch denken müssen: Datenschutz, Suchmaschinenoptimierung oder die kontinuierliche Erfolgsmessung nach dem Livegang.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Verlag
Wiley-VCH
Jahr
2020
ISBN drucken
9783527714926
eBook-ISBN:
9783527815807
Auflage
1
Thema
Design
Teil III

Die Umsetzung

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Kapitel 8

Technische Umsetzung

IN DIESEM KAPITEL
  • Zusammenspiel zwischen Nutzer, Browser, Website und Servern
  • Die wichtigsten Schlüsseltechnologien
  • Vergleich von Homepage-Baukästen, Eigenprogrammierung und Content-Management-Systemen
  • Schritte bis zur Veröffentlichung der Website
  • Zusammenarbeit mit einer Agentur
Die erste Zeit Ihres Website-Projekts haben Sie damit verbracht, sich Gedanken zu machen, was Sie auf der Website zeigen wollen, wie die Gestaltung aussehen könnte, und hoffentlich den Aufwand nicht gescheut, Ihre Ideen potenziellen Nutzern zu zeigen. Nun geht es darum, die Website wirklich zu erstellen.
Es gibt einen Unterschied zwischen dem Aufsetzen einer Website und der Programmierung einer Website. Beim Aufsetzen nutzen Sie bestehende Systeme. Sie können die Systeme nach Ihren Wünschen konfigurieren, sodass die Website zu einem gewissen Teil individualisiert werden kann. Beim Programmieren hingegen genießen Sie völlige Freiheit hinsichtlich Funktionsweise und Gestaltung. Allerdings erfordert das auch eine gewisse Expertise von Ihnen.
Im Folgenden erfahren Sie mehr über die einzelnen Möglichkeiten, Ihre Website zu erstellen. Sie lernen, welche Vor- und Nachteile es gibt und wann sich welcher Ansatz am besten eignet.
Jede einzelne Methode könnte schon ein ganzes Buch füllen. Daher erhalten Sie auf den folgenden Seiten auch kein Handbuch, wie Sie eine Website programmieren oder ein Content-Management-System aufsetzen. Aber Sie erhalten eine Entscheidungshilfe, welche Option für Sie die richtige ist.
Doch zunächst beschäftigen wir uns mit einigen Grundlagen, damit Sie ein besseres technisches Verständnis entwickeln.

Exkurs: Was bei einem Website-Aufruf passiert

Eine Website liegt auf einem Server. Ein Server ist in erster Linie ein Programm, das Dienste bereitstellt. Es dient, daher auch der Name – englisch »to serve« –, einem Client. Der Client ist derjenige, der die Dienste des Servers nutzt. Bei einem Webserver werden Webdienste angeboten, bei einem Mailserver Maildienste und so weiter.
Ein Server kann aber auch ein physischer Server (Hardware-Server) unter dem Schreibtisch, in einem Keller oder Rechenzentrum oder ein virtueller Server in einer Cloud sein.
Wenn ein Nutzer zu Hause vor seinem Rechner sitzt und die URL Ihrer Website in seinen Browser tippt, passiert Folgendes:
  • Der Browser schickt eine Anfrage (Request) zunächst an den DNS-Server des Providers.
    Dieser Request erfolgt gemäß einem bestimmten Protokoll: HTTP oder HTTPS. Das Protokoll gibt die Regeln für die Adressierung vor. Sie können sich das wie bei einem Brief vorstellen: Dort müssen Sie auch die Adresse nach bestimmten Regeln aufschreiben, damit der Brief ankommt.
  • Der DNS-Server übersetzt den Domainnamen in eine IP-Adresse.
    Das funktioniert wie in einem Nachschlagewerk: Für jeden Domainnamen kann der DNS-Server die passende IP-Adresse nachschlagen. Oft arbeiten mehrere DNS-Server in einem Netzwerk zusammen.
  • Der Request wird weitergeleitet zum Server, auf dem die Website liegt. Auf dem Server läuft in der Regel ein Webserver. Der findet die passende Datei zum Request.
    Das kann eine HTML oder PHP-Datei sein. Ist es eine PHP-Datei, wird sie zunächst auf dem Webserver ausgeführt.
  • Der Server schickt eine Antwort (Response) zurück an den Browser.
    Die HTML-Datei wird direkt; bei der PHP-Datei wird das Ergebnis der Ausführung geschickt.
  • Der Browser des Nutzers liest die Datei und erkennt, ob er noch weitere Dateien beim Server anfragen muss.
    Das können beispielsweise dazugehörige CSS-Dateien, PDFs, Bild- oder Videodateien oder JavaScripts sein. Um sie zu erhalten, geht wiederum ein Request an den Server.
  • Der Webserver schickt die angeforderten Dateien in weiteren Responses zurück an den Browser.
  • Dort werden sie zu einer vollständigen Seite mit den eingebundenen Funktionen zusammengebaut und angezeigt.
Abbildung 8.1 fasst den gesamten Prozess noch einmal in einer Grafik zusammen.
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Abbildung 8.1: Prozess beim Abruf einer Website vom Server
Im Folgenden beleuchten wir einzelne Elemente etwas genauer.

Protokolle für den Informationsaustausch zwischen Client und Webserver

Protokolle definieren, in welcher Form der Informationsaustausch zwischen einem Client – beispielsweise einem Browser – und dem Webserver im Internet vonstattengeht.
HTTP (Hypertext Transfer Protocol) ist einer der grundsätzlichen Standards, auf denen das Internet – wie wir es kennen – aufbaut. Das Protokoll dient zur Übertragung von Daten über Rechnernetze hinweg. In der Praxis kommt das Protokoll vor allem beim Laden von Websites aus dem World Wide Web in einem Browser zum Einsatz.
Beim HTTPS (Hypertext Transfer Protocol Secure) handelt es sich um eine Erweiterung von HTTP mit einer Transportverschlüsselung. Das bedeutet mehr Sicherheit: Alle Daten, die über dieses Protokoll versendet werden, sind verschlüsselt.
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Sie sollten auf jeden Fall auf HTTPS setzen, wenn Sie sensible Daten übertragen wollen. Aber auch darüber hinaus ist die Wahl von HTTPS zu empfehlen. Zum einen erschweren Sie eine Manipulation der Daten von außen. Zum anderen bewerten Suchmaschinen eine Verschlüsselung der Website positiv.
Das File Transfer Protocol (FTP) dient dem Austausch von Dateien über IP-Netzwerke. Es ist also die Grundlage, um Dateien mithilfe bestimmter Programme von einem Rechner auf einen Webserver hochzuladen. Sie benötigen dieses Protokoll, wenn Sie Ihre Website ins Internet stellen möchten. Nachteil dieses Protokolls ist, dass die Daten bei der Übertragung nicht verschlüsselt sind.
sFTP (Secure File Transfer Protocol oder SSH File Transfer Protocol) ist wiederum die sichere Variante von FTP. Das Protokoll funktioniert ebenfalls mithilfe von Verschlüsselung.

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Über die Autoren
  4. Einleitung
  5. Teil I: Vorüberlegungen: Strategie, Ideen und Planung
  6. Teil II: Konzept und Design
  7. Teil III: Die Umsetzung
  8. Teil IV: Der Launch und wie geht es danach weiter
  9. Teil V: Der Top-Ten-Teil
  10. Stichwortverzeichnis
  11. End User License Agreement