
- 218 Seiten
- German
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Über dieses Buch
"Jeder Philosoph hat zwei Philosophien: seine eigene und diejenige Spinozas" – diese Worte Henri Bergsons gelten für Friedrich Nietzsche in besonderem Maße. Sein Denken war von der Auseinandersetzung mit Baruch de Spinoza stark geprägt – obgleich er Spinozas Schriften wahrscheinlich nicht im Original gelesen hat. Hannah Maria Rotter (geb. Grosse Wiesmann) untersucht Nietzsches indirekte, über Sekundärquellen vermittelte Spinoza-Rezeption und zeigt, dass diese für die Konzeption des Willens zur Macht von grundlegender Bedeutung war. Die kritische Ausrichtung dieser Konzeption, ihr philosophischer Problemgehalt und ihre Originalität sind – so die Hauptthese – erst vor dem Hintergrund von Nietzsches Spinoza-Rezeption angemessen zu verstehen. Das Rezeptionsverhältnis wird quellenkundlich eingehend erforscht und hinsichtlich seines philosophischen Ertrages ausgewertet. Ergänzt wird die Untersuchung durch den Abdruck einer bisher unveröffentlichten Handschrift Nietzsches über Spinoza.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- Danksagung
- Siglenverzeichnis
- Einleitung
- 1. Nietzsches Spinoza-Bild in seiner Entwicklung
- 2. Eine indirekte Rezeption – Nietzsches Quellen zu Spinoza
- 3. Von der Selbsterhaltung zur Machtsteigerung: Nietzsches Machtkonzeption vor dem „Willen zur Macht“
- 4. Wille zur Macht contra Selbsterhaltung? Nietzsche als Kritiker Spinozas in den 1880er Jahren
- 5. Nietzsches Auseinandersetzung mit dem Darwinismus
- 6. Exkurs: Spinozas conatus-Lehre – eine Theorie der Selbsterhaltung
- 7. Nietzsches indirekte Rezeption von Spinozas conatus-Lehre
- 8. Selbsterhaltung und Machtsteigerung in Nietzsches Konzeption des Willens zur Macht
- Schlussbetrachtung
- Anhang I. Eine unpublizierte Handschrift Nietzsches zu Spinoza
- Anhang II. Nachweis von Nietzsches Fischer-Exzerpten im Notat 11[193] von 1881
- Literaturverzeichnis
- Personenregister
- Sachregister