
Flüchtlinge: Opfer – Bedrohung – Helden
Zur politischen Imagination des Fremden
- German
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Über dieses Buch
Wie die Macht der sprachlichen Bilder die gesellschaftspolitischen Debatten prägt, wird in der aktuellen Diskussion über die Flüchtenden, die Schutz in Europa suchen, so deutlich wie selten. Heidrun Friese geht den kontroversen gesellschaftlichen Imaginationen von den Geflüchteten nach: Die Figur des »Fremden« als Bedrohung artikuliert den Rassismus des Populismus und legitimiert Sicherheitspolitiken. Humanitäres, religiös-ethisches Handeln hingegen fasst Geflüchtete als Opfer, die der Hilfe bedürfen. In einer dritten Perspektive wird das Überschreiten von Grenzen zum heroischen Akt stilisiert und antikapitalistischen Kämpfen eingeschrieben.
Der Essay interveniert in diesen Schlüsseldiskurs der Einwanderungsgesellschaft und setzt diesen imaginierten Figuren des »Fremden«, die den Flüchtenden auf je verschiedene Weise eine eigene Subjektivität absprechen, ein anderes Bild entgegen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Titelseite
- Impressum
- Inhalt
- Vorwort
- Szenen: Das Argument
- Figuren der sozialen Imagination und das tragische Grenzregime
- 1. Feind: Rassismus und postkoloniale Situation
- 2. Opfer: Humanitarismus und Migrationsindustrie
- 3. Heros: Der revolutionäre Gestus
- Zur Evakuation des Politischen
- 4. Populismus und Governance: Identität und Markt
- 5. Humanitarismus: Subjektivität und nacktes Leben
- 6. Dissens: Mobilisierung und Konformismus
- Quellen
- Anmerkungen