Mnema
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Über dieses Buch

Derrida ist in aller Munde, sein Werk dagegen nur wenig zur Kenntnis genommen. Der inflationäre Gebrauch von Termini aus seinem Œuvre geht mit einem kalkulierten Vergessen einher. Mnema aber bedeutet Andenken, Gedächtnis, Erinnerung, Erwähnung, Denkmal, Grabmal . Subtil zeigt sich in dem Wort an, daß jedes Sprechen, in dem Lebendiges Erwähnung findet, auf eine Abwesenheit verwiesen ist, die sich in keiner Gegenwart versammeln läßt. Diese »différance« vor allen Unterschieden hat sich im Werk Derridas ebenso nachgezeichnet wie vorgeschrieben. Philosophen und Kulturtheoretiker, Literatur- und Medienwissenschaftler knüpfen in diesem Band an Fragen, die das Werk Derridas entfaltet, an, um sie in unterschiedlicher Weise für ihre Disziplinen und über sie hinaus anzudenken und fruchtbar zu machen. Mit Beiträgen von Anton Bierl, Artur R. Boelderl, Silvia Henke, Alexander Honold, Peter Krapp, Hans-Joachim Lenger, Stefan Lorenzer, Oliver Marchart, Nikolaus Müller-Schöll, Jean-Luc Nancy, Avital Ronell, Georg Christoph Tholen, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Michael Wetzel und Sandro Zanetti.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover Mnema
  2. INHALT
  3. Vorwort
  4. Abschied nehmen. Ein Home Video
  5. Drei Sätze von Jacques Derrida
  6. Die ›kommende Demokratie‹: Zu einer Poetik des Unmöglichen
  7. Großzügig jenseits des Lobes
  8. Mnema und Mneme. Gedanken eines Gräzisten
  9. Schreibstunde an der Telegrafenlinie. Zur Grenze von Schriftlichkeit und Mündlichkeit bei Claude Lévi-Strauss und Jacques Derrida
  10. Gesetzeslücke. Derrida und die Epoché der Regel
  11. »Die Dekonstruktion ist die Gerechtigkeit«
  12. Eine différance der »Werte«. Marx mit Derrida
  13. Genealogische Dekonstruktion des Politischen und politische Dekonstruktion des Genealogischen. Derrida und Nancy über Geburt und Gemeinschaft
  14. Ein unbedingter Rationalismus. Derrida, die kommende Aufklärung und der Antisemitismus
  15. Die Rhetorik der Blindheit als Trauerarbeit im Sichtbaren bei Derrida und Rilke
  16. Mohn und Gedächtnis. Weiter(ge)denken nach Paul Celan und Jacques Derrida
  17. Denken auf der Bühne. Derrida, Forsythe, Chétouane
  18. Der Denker als Zeit-Zeuge. Derrida über Zeugnis und Beweis
  19. Derrida und die vergangene Zukunft des Archivs
  20. Autorinnen und Autoren
  21. Literatur