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Über dieses Buch
Hartnäckig hält sich innerhalb der Theaterwissenschaft die Rede von der utopischen Funktion der Künste, die in der Regel mit dem kulturkritischen Topos der Negation jeglicher repräsentationaler Ästhetik einhergeht. Trotz eingehender Kritik am Avantgarde-Begriff werden auch das postdramatische Theater und seine Theorie weitgehend linear auf die historische Avantgarde bezogen.
Miriam Drewes hinterfragt diese impliziten geschichtsphilosophischen Denkmuster, die mit den Begriffen »Ereignis« und »Präsenz« verbunden werden und die, ideengeschichtlich betrachtet, analog zur mystischen Absolutheitserfahrung konstruiert sind.
Sie plädiert demgegenüber für ein Verständnis von »ästhetischer Erfahrung«, das einem pragmatisch kontextbezogenen Ereignis-Begriff verpflichtet ist.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover Theater als Ort der Utopie
- INHALT
- I. PROLOG: VOM ENDE DER MODERNE IN DER MODERNE: DISKURSKONTINUITÄTEN, FORSCHUNGSÜBERBLICK UND VORHABEN DER STUDIE
- II. ZWISCHEN FORTSCHRITTSSKEPTIZISMUS UND FORTSCHRITTSEUPHORIE: EPOCHENMARKIERUNGEN, GESCHICHTS(PHILOSOPHISCHE) TENDENZEN UND (NACH-)MODERNE ZEITVORSTELLUNGEN
- III. FEST UND UTOPIE
- IV. „DIE“ AVANTGARDE: DAS EWIG UNVOLLENDETE PROJEKT
- V. EREIGNIS UND PRÄSENZ ALS THEATERWISSENSCHAFTLICHE PARAMETER UND IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE ÄSTHETISCHE ERFAHRUNG
- VI. ANALYSEN
- VII. EPILOG: FÜR EIN(E) THEATER(THEORIE) DER ANTINOMIEN
- VIII. BIBLIOGRAPHIE