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Über dieses Buch
In der Literatur wird häufig aufgetischt. Dazu gehört die Inszenierung von Mahlzeiten aller Art: das schlaraffische Tischleindeckdich, das barocke Schaugericht und das bürgerliche Festessen, das Nationalgericht und das Liebesmahl, das alltägliche Essen und das Abendmahl, aber auch das Hungern und das Überschreiten von Nahrungstabus wie der Anthropophagie.
Tanja Rudtke zeigt: In nahezu allen Lebensbereichen spielt die existentielle Notwendigkeit zu essen und zu trinken bis hin zur exquisiten Tafelfreude und zur Trunkenheit eine Rolle. Der Kult um Kulinarisches verlagert sich in neueren Texten vom Essen zum Kochen. Genderspezifische Aspekte gewinnen dabei ebenso an Bedeutung wie eine Ethik des Essens.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover Kulinarische Lektüren
- Inhalt
- Einleitung
- Mangel und Überfluss: Märchen der Brüder Grimm - Das Schlaraffenlandmotiv: E.T.A. Hoffmann: »Nußknacker und Mausekönig«, Gottfried Keller: »Spiegel, das Kätzchen«, Walter Moers: »Der Schrecksenmeisten«
- Barocke Schauessen: Georg Philipp Harsdörffer, Johann Klaj, Siegmund von Birken - Bürgerliche Feste: Jean Paul: »Siebenkäs«, Johann Heinrich Voß: »Luise«
- Punsch und Poesie: E. T.A. Hoffmann: »Der goldene Topf« - Regionalküche und Nationalspeisen: Heinrich Heine: »Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopskhi«, »Deutschland. Ein Wintermärchen«
- Tafelkultur und Tischgespräch: Theodor Fontane: »Jenny Treibel«, »Effi Briest« - Gottfried Kellers Gasthäuser: »Kleider machen Leute«, »Romeo und Julia auf dem Dorfe«
- Essen und bürgerliche Dekadenz: Thomas Mann: »Buddenbrooks«, »Der Zauberberg«
- Abendmahl, Opfermahl und Jüdische Küche: Thomas Mann: »Der Zauberberg«, Heinrich Heine: »Vitzliputzli«, »Disputation«, »Der Rabbi von Bacherach«
- Hunger, Ekel und Appetit: Franz Kafka: »Die Verwandlung«, »Der Hungerkünstler« - Familien bei Tisch: Franz Kafka: »Brief an den Vater«, E.T.A. Hoffmann: »Der Sandmann«, Christoph Meckel: »Suchbild. Meine Mutter«
- Essen und soziales Milieu, männliches und weibliches Essverhalten: Alfred Döblin: »Berlin Alexanderplatz«, Irmgard Keun: »Das kunstseidene Mädchen«, Hans Fallada: »Kleiner Mann - was nun?«
- Alltagsessen, Einverleibung und Ausscheidung: Günter Grass: »Die Blechtrommel«, »Der Butt«, »Das Treffen in Telgte«
- Essstörungen: Ludwig Fels: »Ein Unding der Liebe«, Karen Duve: »Dies ist kein Liebeslied«
- Kochen als Kunst, Heimatküche und fremde Speisen, Essen und Erotik: Tania Blixen: »Babettes Fest«, Monique Truong: »Das Buch vom Salz«, Martin Suter: »Der Koch«
- Essen und Ethik: Jonathan Safran Foer: »Tiere essen«, Karen Duve: »Anständig essen«
- Bibliographie