
Spielformen des Selbst
Das Spiel zwischen Subjektivität, Kunst und Alltagspraxis
- German
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Über dieses Buch
Das Spiel konstituiert ein »Dazwischen«, einen Raum des Als-ob, welcher der sozialen Welt sowohl angehört als auch von ihr abgehoben ist. Diese »ontologische Ambivalenz« macht den Begriff des Spiels für viele zu einem idealen Vermittler im Nachdenken über die Beziehung von Subjektivität, Kunst und Alltagspraxis.
Ist der Begriff des Spiels auch nach den Diskussionen um den Status des Subjekts im Zeichen der Postmoderne geeignet, die ästhetischen und alltagspraktischen Formen zu fassen, in denen sich Selbstverhältnisse konstituieren? Die Beiträge des Bandes gehen dieser Frage aus kunst-, medien- und kulturwissenschaftlicher, philosophischer, kognitionspsychologischer und soziologischer Perspektive nach.
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Inhaltsverzeichnis
- Cover Spielformen des Selbst
- INHALT
- Einleitung
- Formen und Funktionen des Spielbegriffs in der Philosophie
- Riskante Zwischenräume? Überlegungen zum Konzept des Spiels bei Johan Huizinga und Victor Turner
- Von der Kunst des Findens und dem Spiel des Zeigens: Übungsformen der Subjektivität
- Spiele des Wissens. Ethik und Ästhetik als Pole von Wissenszuschreibung im Werk Ludwig Wittgensteins
- Die Möglichkeit des Anderen - Zur Dezentrierung des Subjekts im Spiel bei Kant und Winnicott
- ›Als-ob‹ und geteilte Intentionalität
- Kurzer Aufriss zur Genesis und zur Bedeutungsverschiebung des Spiels und der Spielsucht in der Gegenwart aus kultursoziologischer Perspektive
- Spiel und Rahmen in der Theatrotherapie um 1800
- Spiel und Maske. Zur Theatralität der digitalen Medien
- Autobiographische Spielregeln und Spielräume
- Der Computerspiei-Avatar als Spielform des Selbst (?)
- Ludische Medialität. Zur ästhetischen Erfahrung im Computerspiel
- Die Hand des Spielers. Zum Glücksspiel als Experiment bei Walter Benjamin
- Profanierungen des Erinnerns. Überlegungen zum Zusammenhang von Sammlung, Spiel und Selbstdarstellung (Colleen Moore, Walter Benjamin, Michel Leiris)
- »Let's Play Master and Servant«. Spielformen des paradoxen Selbst in sadomasochistischen Subkulturen
- Autorinnen und Autoren
Häufig gestellte Fragen
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