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Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik
Über dieses Buch
Neue Formen der Klangerzeugung sind seit dem 18. Jahrhundert als Nebeneffekte von Laborexperimenten häufig beiläufig entdeckt und zu musikalischen Instrumenten weiterentwickelt worden. Experimentelle Wissenschaften waren somit ein Entstehungsherd akustischer Medientechniken, Apparaturen sowie Musikinstrumente und führten zu Innovationen, die für die elektroakustische Ästhetik des 20. Jahrhunderts von zentraler Bedeutung sind. Dieser Band stellt einige der inspirierenden technischen und künstlerischen Experimente vor. Die Perspektive richtet sich auf Experimentalanordnungen, akustische Medientechniken, Apparaturen und Musikinstrumente in ihrer engen Wechselwirkung mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen der Sound-Art, in deren konzeptionellen und apparativen Kontexten zentrale Begriffe des musikalischen und medialen Wissens zur Disposition stehen oder neu gefasst werden.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover Klangmaschinen zwischen Experiment und Medientechnik
- Inhalt
- Einleitung
- Standardisierung und Subversion der musikalischen Ästhetik. Musikalische und physikalische Instrumente in der Musik des 19. und 20. Jahrhunderts
- Chemische Harmonika. Über die Entstehung eines Instruments zwischen Phlogiston und Pyrophonie
- Busonis »Erfindung« Thaddeus Cahills Telefon-Telharmonium von 1906
- Österreichische Pioniere der »Elektrischen Musik« und die Medienarchäologie
- Boris Yankovsky: Leben im Klangspektrum Gezeichneter Klang (графический звук) und Klangsynthese in der Sowjetunion der 30er Jahre
- Notation und visuelle Musik
- Medien und Prothesen. Über den künstlichen Kehlkopf und den Vocoder
- Auditiver Raum aus der Dose Raumakustik, Tonstudiobau und Hallgeräte im 20. Jahrhundert
- Klangverfärbungsversuchsanordnung
- Der DX7, ein Beispiel postindustriellen Instrumentenbaus
- Höllenmaschine
- Die Analyse von Medienkunst und Musik als Thema pragmatischer Medientheorie
- Alvin Lucier, Edmond Dewan und Music for Solo Perfomer
- Immanenzebene: Zur elektronischen Musik von David Tudor
- Ein taktil-skulpturales Sound-System. VARIATIONS V von John Cage und Merce Cunningham
- Autorinnen und Autoren