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Orient – Zur (De-)Konstruktion eines Phantasmas
Über dieses Buch
Der Orient ist als kulturelle Antithese eine Projektionsfläche europäischer Denkweisen und Phantasmen. Besonders in der französischen und frankophonen Literatur und Kunst ist er seit dem 19. Jahrhundert ein allgegenwärtiges Thema. Die Beiträge des Bandes machen diese Konstruktionen des Orients in ihrer Komplementarität und in der medialen Differenz von bildender Kunst und Literatur sichtbar. Als ein interdisziplinärer Beitrag zur Orientalismus-Debatte werden die literarischen und künstlerischen Werke des sogenannten Orientalismus nicht länger einer versatzstückhaften Ideologiekritik durch Wissenschaft unterzogen. Vielmehr wird gezeigt, dass einem Teil dieser Werke die Dekonstruktion des Orients als ästhetische Praxis bereits selbst eingeschrieben ist.
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- Einleitung
- Le mot et le trait. Écrire et/ou peindre l’Orient
- Orient als künstlerische Erfahrung einer anderen Realität. Französische und deutsche Orientmalerei im 19. Jahrhundert
- Construction et déconstruction de l’Orient dans les récits des écrivains-voyageurs français au XIX<sup>e</sup> siècle
- Das Bordell der Zoraïde Turc. Flauberts innerer Orient in der Éducation sentimentale
- Wie die Pest: Krankheit und koloniale Ordnungsmacht in der Bildproduktion zu Napoleons Ägyptenfeldzug
- Incarner l’Orient à Paris. Khalil-Bey, le « Turc du boulevard »
- Le Voyage en Orient de Nerval, ou la possibilité d’un orientalisme hybride
- Jules Mohl. Un grand orientaliste et penseur de l’orientalisme à l’époque romantique
- Orientalismus als Translationseffekt. Antoine Galland und seine Übersetzung der Geschichten aus Tausend und einer Nacht
- De la critique de l’orientalisme et de l’impérialisme au point de vue cosmopolite dans l’histoire littéraire. À partir de la p ésence de Tagore dans la France des années 1920
- Lectures croisées de Femmes d’Alger dans leur appartement
- Post-Orientalismus in der zeitgenössischen Kunst: Akram Zaatari und Walid Raad
- Autorinnen und Autoren