
Soziale Gedächtnisse
Selektivitäten in Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus
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Soziale Gedächtnisse
Selektivitäten in Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus
Über dieses Buch
Wie wird in differenzierten Gesellschaften erinnert?
Dieser Band greift kulturwissenschaftliche Thesen zu sozialen Gedächtnissen auf und wendet sie soziologisch, wodurch die Wechselbeziehungen zwischen sozialen Gedächtnissen und ihren Konstitutionsbedingungen in den analytischen Blick geraten.
Die Beiträge fokussieren dabei auf die Frage nach der Selektivität von sozialen Gedächtnissen und problematisieren, wie, was und nach welchen Kriterien erinnert oder vergessen wird. In Fallbeispielen, die auf narrativen Interviews und Gruppendiskussionen in Familien aus Ost- und Westdeutschland zur Erinnerung der Zeit des Nationalsozialismus (sowie gegebenenfalls der DDR-Vergangenheit) basieren, wird gezeigt: Das je konkrete soziale Erinnern geschieht unter gesellschaftlichen Rahmungen und Strukturen: Differenzierung, Pluralisierung, Generationengrenzen, Medialität, Authentizität, Diskurse und Semantiken spielen eine bedeutende Rolle.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover Soziale Gedächtnisse
- Inhalt
- Vorwort
- Einleitung: Zur Selektivität von sozialen Erinnerungen
- Ethische Implikationen in familialen Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus – eine Fallrekonstruktion
- »Jetzt bist de ein zweites Mal betrogen worden!« – Vergleichen - des Erinnern gesellschaftlicher Verhältnisse
- Vom Mythos der Aufklärung. Die »68er«-Generation und familiale Erinnerung
- Antisemitismus in familialen Erinnerungen an den Nationalsozialismus
- Pluralisierte Erinnerungsmuster in der deutschen Einwanderungsgesellschaft
- Soziale Gedächtnisse in einer interkulturellen Ehe
- Gebrauchte Medien
- Erinnerung, Erzählung und Authentizität
- Feldzugang und Material
- Methodische Erläuterungen
- Literatur
- AutorInnen