Poststrukturalistische Soziologien
Über dieses Buch
Während insbesondere in der anglo-amerikanischen Literaturtheorie poststrukturalistische Theoriefiguren eine zentrale Rolle übernommen haben, zeigt sich die soziologische Theorie erstaunlich resistent ihnen gegenüber. Dies verwundert nicht, wenn man bedenkt, dass die Soziologie ein Projekt der Moderne ist und auf deren Leitunterscheidungen beruht. Der Band zeigt, dass sich die vielfältigen ›Poststrukturalismen‹ für eine Dekonstruktion soziologischer Unterscheidungen eignen und so neue theoretische Interventionen ermöglichen: z.B. Diskurs als soziologischer Grundbegriff, die Dezentrierung des Subjekts und die Rolle von Rhetorik für die Konstitution des Sozialen.
Der vorliegende Text ist nicht als Einführung in die unterschiedlichen ›Postrukturalismen‹ angelegt, sondern konzentriert sich auf die sozialtheoretische Weiterführung poststrukturalistischer Figuren.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover Poststrukturalistische Soziologien
- Inhalt
- Einleitung: Spurensuche
- Die Einheit der Struktur und ihre Dezentrierung
- Die Soziologie und ihre Gegenstände: »Das Ende des Sozialen« und »Die Unmöglichkeit der Gesellschaft«
- Geschichte und Modernität: Das Ende der Meta-Narrative und Genealogie
- Die Dekonstruktion des Subjekts
- Konturen einer ›spektralen Soziologie‹
- Anmerkungen
- Literatur
