Medien – Körper – Geschlecht
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Medien – Körper – Geschlecht

Diskursivierungen von Materialität

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Diskursivierungen von Materialität

Über dieses Buch

Die westliche Moderne hat eine Gesellschaft erschaffen, in deren Zentrum der Anspruch auf Emanzipation steht. Diese Freisetzungsprozesse erweisen sich jedoch als ambivalent: Einerseits produziert die gewonnene Freiheit Unsicherheit, andererseits entstehen neue Kontrollkreisläufe und subjektivierende Machtdispositive. Auch die Geschlechterordnung unterliegt diesen Prozessen. Die Kategorien »männlich«/»weiblich« verweisen immer weniger auf »natürliche« soziale Orte und Rollen. Die Beiträge des Bandes forschen Prozessen nach, in denen Selbst- und Körperbilder, Rollen, Normen und Handlungsweisen (re-)produziert werden. Dabei erweist sich, dass diese Prozesse in einem komplexen Verhältnis zu medialen Darstellungen und Diskursen stehen.

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Information

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover Medien – Körper – Geschlecht. Diskursivierungen von Materialität
  2. Inhalt
  3. Einleitung
  4. Das Maß aller Dinge. Die Hinfälligkeit des (Geschlechts-)Körpers
  5. Wie man auf »780/800 fuckability« kommt. Zum Verhältnis von Crowdsourcing, Datenrevolution und Normalismus
  6. Abstrakter Expressionismus und performative Mittelschichtgesellschaft
  7. Subjektivierung durch Normalisierung. Zur Aktualisierung eines poststrukturalistischen Konzepts
  8. »Risikobereit, flexibel und exzellent«. Moderne Subjektivität im Wissenschaftsbetrieb
  9. Handlungsfähigkeit. Über Agency, das Konzept ›Cool‹, bestimmte Zumutungen der männlichen Rolle, ›Kommunikation‹ und die Medien
  10. Mediatisierte Multituden. Fernsehen und Fernsehkritik als immaterielle Arbeit
  11. Geschlechtliche Ungleichheitslagen und gesellschaftliche Herrschaftsstrukturen. Zur Überlagerung von Klasse und Gender im Phänomen »Frauendiskriminierung«
  12. Biographie als Pathographie. Lebens- und Fallgeschichten zum Geschlechtswechsel
  13. Das mann-menschliche Individuum. Paradoxe Konstruktionslogiken moderner Männlichkeit
  14. Gemeinschaft – Rassismus – Biopolitik
  15. »White men build cities, red men build sons«. Familien, Väter und Aneignungen des Indigenen in den USA, 1890-1940
  16. Der Afghanistankrieg als diskursives Kampffeld
  17. Entgrenzung der Gewalt. Diskursbedingungen der Dissoziationsmentalität im Kontext des »totalen Krieges«
  18. Autorinnen und Autoren