
Armut als Unrecht
Zur Aktualität von Hegels Perspektive auf Selbstverwirklichung, Armut und Sozialstaat
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Armut als Unrecht
Zur Aktualität von Hegels Perspektive auf Selbstverwirklichung, Armut und Sozialstaat
Über dieses Buch
Seit den Anfängen der bürgerlichen Gesellschaft gibt es »künstlich produzierte Armut« (Marx) – künstlich, weil sie, wie Hegel analysiert hat, nicht auf natürlichem Mangel beruht, sondern ihre Notwendigkeit im Recht auf Eigentum liegt. Auch wusste der Philosoph: Ohne materielle Mittel gibt es keine Selbstverwirklichung. Die von Hegel theoretisch vorweggenommenen Konsequenzen wie der Zusammenhang mit geringerer Bildung, kürzerer Lebenserwartung und politischer Apathie sind heutzutage empirisch belegt.
Ina Schildbach liest Hegel neu und stellt fest: Erkenntnisbringend sind nicht nur seine Einsichten zu Ursachen und Konsequenzen der Armut – auch die staatsfunktionale Perspektive auf Armut als Problem der Obrigkeit offenbart frappierende Ähnlichkeit zum heutigen Diskurs.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Inhaltsverzeichnis
- Cover
- Inhalt
- 1 Hinführung
- 2 Der „Trieb der Perfektibilität“, oder: die Grundlegung des sittlichen und politischen Bildungsauftrags des allgemeinen Ich
- 3 Das allgemeine Ich auf der Ebene des objektiven Geistes: die Emergenz der Armut als ökonomisch-politisches Problem
- 4 Der absolute Geist: Aufhebung der geistig-sittlichen Entzweiung durch die Rückführung der Armen in das Allgemeine?
- 5 Synthese der empirischen und politikphilosophischen Betrachtungsweise: die Armuts- und Reichtumsberichterstattung der Bundesregierung – Angst vor Hegels Pöbel und Populisten heute
- 6 Zusammenfassende Thesen der Dissertation
- Literaturverzeichnis