
Martin Opitz (1597–1639)
Autorschaft, Konstellationen, Netzwerke
- 378 Seiten
- German
- PDF
- Über iOS und Android verfügbar
Martin Opitz (1597–1639)
Autorschaft, Konstellationen, Netzwerke
Über dieses Buch
Martin Opitz ist nicht zuletzt als äußerst umtriebiger Netzwerker in die Literaturgeschichte eingegangen. Von ihm zu erzählen, bedeutet zum einen, von seinen Beziehungen zu relevanten Personen an bestimmten Wegkreuzungen und auf seinen zahlreichen Reisen zu erzählen, mit denen er manchmal kurz, manchmal über Jahre verbunden war und die in vielerlei Hinsicht Einfluss nahmen und Entscheidungen vorantrieben. Zum anderen bilden Opitz' Texte selbst Netze und Netzwerke, indem sie sich mit anderen Texten verflechten.
Die Beiträge in diesem Sammelband widmen sich wichtigen biobliographischen Stationen und Konstellationen, anhand derer gezeigt wird, wie eng Opitz' Leben und Werk zusammengehören und von welchen Strategien seine Bemühungen um eine nachhaltige Autorschaft geprägt waren. Sie zeigen, wie Opitz' Texte selbst Netze und Netzwerke bilden, wie auch Übersetzungen oder Vertonungen zu seiner nachhaltigen und prominenten Stellung in der Literaturgeschichte beigetragen haben und wie er sich in Netzwerke einschrieb, die sich nach seinem Tod und in der Aufklärung etablierten. Opitz' Leben und Werk erweist sich als exemplarischer Ausgangspunkt für interessante Fallstudien, die Praktiken des Netzwerkens in der Frühen Neuzeit variantenreich erhellen.
Häufig gestellte Fragen
- Elementar ist ideal für Lernende und Profis, die sich mit einer Vielzahl von Themen beschäftigen möchten. Erhalte Zugang zur Basic-Bibliothek mit über 800.000 vertrauenswürdigen Titeln und Bestsellern in den Bereichen Wirtschaft, persönliche Weiterentwicklung und Geisteswissenschaften. Enthält unbegrenzte Lesezeit und die Standardstimme für die Funktion „Vorlesen“.
- Pro: Perfekt für fortgeschrittene Lernende und Forscher, die einen vollständigen, uneingeschränkten Zugang benötigen. Schalte über 1,4 Millionen Bücher zu Hunderten von Themen frei, darunter akademische und hochspezialisierte Titel. Das Pro-Abo umfasst auch erweiterte Funktionen wie Premium-Vorlesen und den Recherche-Assistenten.
Bitte beachte, dass wir Geräte, auf denen die Betriebssysteme iOS 13 und Android 7 oder noch ältere Versionen ausgeführt werden, nicht unterstützen können. Mehr über die Verwendung der App erfahren.
Information
Inhaltsverzeichnis
- Inhalt
- Vorwort
- „Mihi et musis“ oder „exegi monumentum“?
- Zu Martin Opitz’ niederländischem Netzwerk
- Martin Opitz und das Pariser Netzwerk (1629–1630)
- Wirksame Topik oder hilfreiches Netzwerk?
- Martin Opitz und Karl Hannibal von Dohna
- Martin Opitz und die Piasten
- „Sint Moecenates, non deerunt forte Marones.“
- Martin Opitzens Prosa-Panegyrici im Netzwerk
- Martin Opitz, Schlesien und das Königreich Polen
- „Diß donnerwort heißt Ewigkeit“
- Netzherrschaft und Autorschaft
- Netzwerk, Gender, Intertextualität
- Intermediale Netzwerke
- „Wol dem der weit von hohen dingen“
- Gottfried Finckelthaus und das Netzwerk mitteldeutscher Dichtung nach Martin Opitz
- Netzwerk und Werkpolitik
- Siglenliste
- Bildnachweise
- Namenverzeichnis