Exil und Heimatferne in der Literatur des Humanismus von Petrarca bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts
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Exil und Heimatferne in der Literatur des Humanismus von Petrarca bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts

L'esilio e la lontananza dalla patria nella letteratura umanistica dal Petrarca all'inizio del Cinquecento

  1. 592 Seiten
  2. German
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Exil und Heimatferne in der Literatur des Humanismus von Petrarca bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts

L'esilio e la lontananza dalla patria nella letteratura umanistica dal Petrarca all'inizio del Cinquecento

Über dieses Buch

Die Emigration aus politischen, wirtschaftlichen oder beruflichen Gründen und Auslandsaufenthalte aufgrund von Studienreisen oder aus Abenteuerlust bilden einen breiten, bis heute von vielen Intellektuellen geteilten Erfahrungsschatz, der zu Anfang der Frühen Neuzeit in vielfältiger und oft paradigmatischer Weise reflektiert wurde. Der vorliegende Band konzentriert sich daher auf Autoren der frühen Renaissance von Petrarca bis um ca. 1530, wobei weniger die historisch-biographische Rekonstruktion individueller Schicksale im Vordergrund stehen soll, sondern die literarische Vorstellungswelt und die verschiedenen Formen, in denen Exil und Heimatferne im Spannungsfeld zwischen Realität, selffashioning und antiker Tradition thematisiert wurden.

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Information

Jahr
2019
ISBN drucken
9783823381990
eBook-ISBN:
9783823300946

Fußnoten

Einleitung

Aus dem Pool zahlreicher neuerer Publikationen zu diesem Themenkomplex seien etwa hervorgehoben: Andreas Bihrer / Sven Limbeck / Paul Gerhard Schmidt (Hgg.): Exil, Fremdheit und Ausgrenzung in Mittelalter und früher Neuzeit, Würzburg 2000; Hermann Wiegand: Hodoeporicon, in: Harald Fricke (Hg.): Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Bd. 2, Berlin / New York 2000, 62‒64; George Hugo Tucker. Homo viator. Itineraries of Exile: Displacement and Writing in Renaissance Europe, Genève 2003; Domenico Defilippis: Modelli e forme del genere corografico tra Umanesimo e Rinascimento, in: Astrid Steiner-Weber (Hg.): Acta Conventus Neo-Latini Upsaliensis. Proceedings of the Fourteenth International Congress of Neo-Latin Studies (Uppsala 2009), Leiden / Boston 2012, 25‒79; Doerte Bischoff / Susanne Komfort-Hein: Einleitung: Literatur und Exil. Neue Perspektiven auf eine (historische und aktuelle) Konstellation, in: dies. (Hgg.): Literatur und Exil. Neue Perspektiven, Berlin / Boston 2013, 1‒19; David Marsh: The Experience of Exile Described by Italian Writers. From Cicero Through Dante and Machiavelli Down to Carlo Levi, Lewiston (NY) / Lampeter (UK) 2014; Andrea Voß: Reisen erzählen. Erzählrhetorik, Intertextualität und Gebrauchsfunktionen des adligen Bildungsreiseberichts in der Frühen Neuzeit, Heidelberg 2016; Doerte Bischoff / Susanne Komfort-Hein (Hgg.): Handbuch Literatur & Transnationalität, Berlin / Boston (angekündigt für Oktober 2018).

Exul o peregrinus?

Fenzi 2013, 365–402. Vi si troverà anche un piú abbondante repertorio di citazioni petrarchesche.
Segnalo súbito gli importanti Marcozzi 2011; Marcozzi 2015, 223–237; e Gagliano 2015.
Cito da Petrarca 2002, e dall’ed. Petrarca 2013, avvertendo che per le note resta sempre utile anche l’edizione con il solo testo inglese a cura di Conrad H. Rawski (Petrarca 1991). Quanto alle due Familiares, esse come molte altre dei primi libri hanno carattere fittizio, come da tempo ha riconosciuto Billanovich 1947, 47 sgg.
Al proposito ho allineato molte e decisive citazioni dalle opere di Seneca o a lui anticamente attribuite attraverso i florilegi e le opere pseudo-senecane in Fenzi 2015. Per il tema dell’esilio presso i latini m’accontento di rinviare a Brescia 2016, e alle indicazioni anche bibliografiche che se ne possono trarre. Ma è ancora utile per le numerose citazioni di Cicerone e Seneca Alfred Giesecke, De philosophorum veterum quae ad exilium spectant sententiis, Lipsia 1891, anche se guarda soprattutto al mondo greco.
Diciamo súbito che in questa parte centrale del capitolo del De remediis il tema platonico-agostiniano della vita quale ‹esilio terreno› dell’anima non è quello che al Petrarca direttamente interessa, anche se resta sullo sfondo quale orizzonte ultimo del discorso. Egli infatti doverosamente lo inserisce nel tema dell’esilio vero e proprio e lo corrobora con una citazione di san Paolo, Hebr., 13, 14: «Non è qui che abbiamo una città destinata a durare», ma se ne serve soprattutto per suggerire una possibilità alternativa e però non del tutto coincidente rispetto all’argomento affrontato, che mantiene in ogni caso la propria terrena autonomia. Al proposito, si leggano le esemplari parole dirette a Filippo di Cabassoles per consolarlo della morte del fratello, in Fam. 2, 1, 14–15, ove la questione è perfettamente articolata attorno alla citazione di Ovidio, Fast. 2, 493, e a quella appena vista di san Paolo: «Forse la morte di tuo fratello è sembrata piú dolorosa perché l’ha colto lontano dalla patria. Ma noi non siamo degli ignoranti, e sappiamo che dal Poeta è stato detto con gran verità che «patria è al forte ogni terra»; e anche piú vero è il detto dell’Apostolo: «Non abbiamo qui una stabile dimora, ma ne cerchiamo un’altra». Queste due sentenze sembrano contrarie, ma non sono. Ognuno dei due autori, secondo il suo carattere, espresse brevemente il proprio pensiero, e sebbene in modo diverso, tuttavia con egual verità. Se credi al Poeta, tuo fratello non poté morire fuori di patria; se credi all’Apostolo, tutti moriamo fuori di patria, per potere alla fine in patria tornare» (trad. Bianchi, con qualche ritocco alla punteggiatu...

Inhaltsverzeichnis

  1. Cover
  2. Titel
  3. Impressum
  4. Inhaltsverzeichnis
  5. Einleitung
  6. I. Ursprünge im Trecento / Le origini nel Trecento
  7. II. Florenz: Cosimo de’ Medici und Filelfo / Firenze: Cosimo de’ Medici e il Filelfo
  8. III. Weitere Italiener im italienischen Exil / Altri italiani in esilio in Italia
  9. IV. Italiener jenseits der Alpen / Italiani Oltralpe
  10. V. Byzantiner in Italien / Bizantini in Italia
  11. VI. ‚Zentraleuropäische‘ Humanisten und ihre Erfahrungen / Umanisti dell’‚Europa centrale‘ e loro esperienza
  12. VII. Ungewöhnliche Reisen / Viaggi inconsueti
  13. Fußnoten

Häufig gestellte Fragen

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