
- 76 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Dieser Gedichtband stellt eine lyrische Aufarbeitung eines, durch Depressionen in Finsternis getaucht, gegangenen Weges dar, zeigt die Dunkelheit und das langsam wieder entstehende Licht, zerrt dabei den Leser in die Unwirklichkeit, einer auf den Kopf gestellten Welt, der Emotionen, Gefühle und Gedanken.Obwohl als erster Band erschienen, ist er die eigentliche Fortsetzung eines Buches, welches die dunkelsten, gedanklichen und emotionalen, Abgründe und Wirrungen, in all ihren Extremen, umfasst; manchmal ist es aber besser, aus einem mit Licht genährten Verstand und Herzen heraus zurück auf die Vergangenheit zu blicken, weshalb "Lichte Finsternis" zuerst erschien und den Einstieg bilden soll.
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Information
> Des Künstlers Schmerz <
Unbefleckt und voller Leere steht er da,
der Leinwand Grund,
mag sich so ganz wohl gefallen,
alles möglich, nichts tut Kund,
und verbliebe nur der Hoffnung Schein,
der Tage Zeit, sie stehe still;
es wäre mehr als großes Glück,
wenn niemand an die Farben will.
Der bunten Blitze grelle Töne,
erschaffen in der Tiefe Raum,
drängen schneidend zur Palette,
wollen malen ihren Traum;
so ertränken sie die Pinsel,
in dem scharfen Klangpigment,
zwingen es auf weißem Grund,
und reißen Linien, die man kennt.
Behände und mit schnellen Strichen,
ganz abrupt hart aufgetragen,
die Führung scheint wie abgegeben,
Sinne sind weit abgeschlagen,
und nur der Eine grollt und sticht,
treibt die Farben an die Wand;
die Atmung flach und halb im Stand,
in Rage wirkt des Künstlers Hand.
Ein Bild entsteht, ganz farbenfroh,
mit sehr viel Gelb und Rot darin,
kleine schwarze Ruheinseln,
blaue Brücken führen hin;
Gefühl gebannt auf friedlich Leinen,
verwandelt in ein Stoßgebet;
ein erfreuter Kunstbetrachter,
des Malers Schmerz, der vor ihm steht.
> Heimkehr <
In deinem Herzen thront die Nacht,
gibt keine Ruh, hört niemals auf;
es ist nicht schlimm, du kennst den Weg,
und läßt der Zeit halt ihren Lauf.
Du trägst außen deine Seele,
sie ist schwarz, regiert dein Tun;
sie verschmilzt sanft mit der Nacht,
und ermöglicht dir das Ruhn.
Die Sonne taucht das Leben tief,
verleiht Struktur, entfacht die Glut;
doch du suchst Schatten hinter Masken,
sammelst dir dort Kraft und Mut.
Ja, das Schauspiel zeigt dir Szenen,
malt sie aus, läßt dich nicht raus;
du kuschelst dich in deine Tränen,
und du träumst, du wärst zu Haus.
Die Masken hast du stets gepflegt,
es gibt sie noch, doch nur zum Schein;
der Weg ins Nichts ist längst beschlossen,
und du gehst ganz ruhig hinein.
* * * * * * * * * * * * * *
Depression:
Es ist, als würde das Leben direkt neben dir laufen,
und du bist nicht im Stande zur Seite zu blicken.
> Das Buch <
Alte, vergilbte Seiten
schmiegen sich in ledernes Gewand,
reich verziert mit Worten, Bildern,
die mein Leben widerspiegeln;
Fossile einer toten Zeit,
in meiner Hand.
Festgebunden in sich selbst,
nahtlos übergreifend,
und doch ein Chaos,
Schatten der Vergangenheit;
die auf dem Papier sich winden, rekeln,
durcheinander schrein.
Dünn und abgegriffen,
brüchig ist der Zeilen Grund geworden,
gezeichnet,
nicht zur Ewigkeit bestimmt;
und das Buch wird immer schwerer,
wie mein Herz und Seele sind.
Einst gepflegt und gut behütet,
doch nie sicher vor sich selbst,
lag es im Kerker meiner Schmerzen,
tief verborgen;
und nur Repliken stark geschwärzt,
lagen draußen für die Welt.
Von Herz und Seele aufgebaut die Mauern,
die Tür mit Werten fest verschlossen,
so hielt er viele Jahre Stand,
doch des Buches dunkle Seiten
nagten Löcher ins Gestein,
kannten dabei keine Ruh,
und zeigten ihren finstren Schein.
Der Kerker, der versiegelt war,
nun zerlöchert, offen,
alles drängt aus ihm hinaus,
und was einst sicher aufgehoben,
zeigt seine Krallen, seine Zähne,
ist diesmal unabwendbar raus.
Die Zahl der Seiten ist begrenzt,
sonst stets genug,
um jedes Wort und Bild zu fassen,
liegen nun verstreut am Boden,
zerfetzt und durchgekaut,
das Buch jetzt Vieles dünner,
sein Ende naht;
das letzte Wort zerfällt für immer.

> Keller meiner Seele <
Angenehm kühl ist es im Keller meiner Seele,
halbs...
Inhaltsverzeichnis
- Motto
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Gedichte
- Anhang/ Nachwort
- Weitere Informationen
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