Feuer frei
eBook - ePub

Feuer frei

...denn der Feind ist oft so nah!

  1. 60 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Feuer frei

...denn der Feind ist oft so nah!

Über dieses Buch

Mit diesem Buch möchte der Autor Norbert van Tiggelen seine Leser und Mitmenschen auf den Sinneswandel der Gesellschaft aufmerksam machen. Fort von Bescheidenheit, Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Ehrlichkeit – hin zu Egoismus, Größenwahn, Misstrauen, Neid, zu Gier, Heuchelei und Sturheit. Allerdings plädiert van Tiggelen auch dafür, diesem Umbruch nicht einfach tatenlos zuzusehen und zu schweigen, sondern mutig die Meinung zu sagen, damit uns die steigende Rücksichtslosigkeit der Gesellschaft nicht eines Tages ganz einnimmt. "Feuer frei", und raus mit Kritik und Missstimmung, bevor es zu spät ist. Unsere Nachkommen werden es uns eines Tages danken. Viel Spaß beim Lesen.

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783842342620
eBook-ISBN:
9783741206122
Auflage
1
Thema
Poesie

Ein Schmarotzer-Medley

Hast du? Kannst du? Gibst du mal?
sind meistens ihre Fragen.
Weist du ihre Wünsche ab,
dann hörst du sie laut klagen.
Nehmen, nehmen, nehmen ist
ihr Lebenselixier,
ob Zigaretten und 'nen Snack
oder ein paar Bier.
Du siehst sie manchmal Tage nicht,
schon mal auch ein paar Wochen.
Ist dein Kühlschrank voll, doch dann -
als hätten sie's gerochen.
Sie nisten sich bei einem ein
und lassen sich bedienen.
Doch glaub mal nicht, du wirst daran
'nen einz'gen Cent verdienen.
Solange du stets freundlich bist,
wird man dich niemals dissen.
Sagst du aber einmal nein,
dann hast du ausgeschissen.
Kommen gern zum Mittagstisch
und bleiben brav bis zum Kaffee.
Sieht man sie beim Abendbrot noch,
tun ei'm echt die Augen weh.
Geht's dir gut, sind sie verlässlich,
kriegst sie nicht von deiner Seit'.
Geht es dir jedoch mal dreckig,
hat von denen keiner Zeit.
Wohnen gern in deiner Wohnung,
ganz umsonst fällt's ja nicht schwer,
und zum Dank für deine Güte
futtern sie den Kühlschrank leer.
Sie umgarnen dich mit Technik,
lachen über'n schlechten Witz.
Hast du einmal angebissen,
bist du fast schon ihr Besitz.
"Meins ist meins und deins ist auch meins",
denken sie sich ungeniert.
Hast du selbst mal keine "Kohle",
bist du, glaub mir, der, der friert.
Selbst wenn sie im Wohlstand leben,
neppen sie auch weiterhin,
häufen weitre Notreserven,
stapeln gar bis unters Kinn.
Gehst du mal mit ihnen feiern,
nehmen sie kaum Pulver mit,
ebenso wie Zigaretten,
schließlich gibst du ja Kredit.
Menschlichkeit ist oft ein Fehler -
spendest Trost in Hüll' und Füll'.
Bist du nicht mehr zu gebrauchen,
werfen sie dich weg wie Müll.
Lädst du sie mal ein zum Essen,
hau'n sie sich die Wampe voll.
Aber sollte es was kosten,
ist's für sie ein wahrer Groll.
Fühl'n sich wohl in deinem Auto,
fährst sie oft von A nach B.
Mit 'ner Frage nach Benzingeld
tust du ihren Seelen weh.
Liegen dir auf deiner Tasche,
häufig auch auf deiner Couch.
Äußerst du mal deinen Unmut,
fällst du auf die Nase - autsch.
Spritzt dein Geldhahn freudig Zaster,
wird er oft und gern benutzt.
Ist er aber leer und trocken,
schaut des Neppers Blick verdutzt.
Ist am Anfang lieb und freundlich,
aber Vorsicht: nur zum Schein.
Später lernst du ihn dann kennen -
meistens als Charakterschwein.
Du versorgtest sie mit Essen,
Trinken, Tabak, Alkohol.
Springst du prompt, wenn sie laut pfeifen,
fühl'n sich ihre Seelen wohl.
Haben Sitzfleisch ohne Ende,
heul'n sich ständig bei dir aus.
Selbst wenn du am nächsten Morgen
musst zu deiner Arbeit raus.
Ist dein Kühlschrank, der einst leere,
endlich wieder einmal voll,
denken sie sich: "Oh, wie klasse!
Ich spar Geld, was ist das toll!"
Sie verlangen von dir Hilfe,
sehen dich wie einen Knecht.
Spurtest du nicht, wie sie's wollen,
machen sie dich sogar schlecht.
Leih'n sich ständig bei dir Sachen
oder sogar Kohle aus.
Doch das Wörtchen "wiedergeben"
ist für sie der größte Graus.
Kannst du ihnen mal nichts geben
außer NUR 'ne gute Tat,
schaut man an dir blöd herunter,
das ist dann das Resultat.
Bücher, DVDs und Spiele
leihen sie sich gerne aus.
Willst du es dir wiederholen,
sind sie leider nicht zuhaus.
Pumpen dich dann immer öfter
um so manchen Euro an;
auch die Summen werden größer -
man's ja mal versuchen kann.
Willst du mal mit...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Vorwort
  3. Feuer frei
  4. Guter Mensch, adieu!
  5. Schmarotzer
  6. Maskenträger
  7. Lache, um nicht zu weinen
  8. Lieblingskind
  9. Reden können?
  10. Schuldig sprechen
  11. Achterbahn
  12. Saufkumpane
  13. Trockne Luft
  14. Verleumdung
  15. Attacke!!!
  16. "Gottheiten"
  17. Irgendwie ... komisch
  18. Gewissenlos
  19. Zu oft!
  20. Menschliches Wrack
  21. Scheinheiligkeit
  22. Charakterfehler
  23. Heuchler
  24. Erbschleicherei
  25. Rufmörder
  26. Rattennest
  27. Charaktere
  28. Charakterleiden
  29. Voreingenommen
  30. Aufschneider
  31. Gefühllos
  32. Schurken-Enkel
  33. Du Nichtsnutz
  34. Drei ist einer zu viel!
  35. Am Arsch vorbei!
  36. Aufgeflogen
  37. Pantoffelheld
  38. Manch Nachbar ist 'ne arme Seele,
  39. Vorsicht mit Feiglingen
  40. „Brauereigeschwür“
  41. Übergrößen
  42. Vertrauensbruch
  43. Neider
  44. Heiligenscheinträger
  45. Arsch voll - toll
  46. Das bisschen Haushalt
  47. Seelischer Mülleimer
  48. „Aufpasser“
  49. Einsam unter Menschen
  50. Depressiv
  51. Vorsicht Maulheld
  52. Ein Schmarotzer-Medley
  53. Prinzipienreiter
  54. Majestätsrecht
  55. Dumme Menschen
  56. Ich schäme mich
  57. Am Ende
  58. Nachwort
  59. Sorry
  60. Impressum