Die Einheit des Lebens
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Die Einheit des Lebens

... es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird. (Thomasevangelium 5)

  1. 220 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Die Einheit des Lebens

... es gibt nichts Verborgenes, das nicht offenbar wird. (Thomasevangelium 5)

Über dieses Buch

Wenn man sich einen Freund wünscht, der versteht universelle Wahrheit zu vermitteln, weil man in sich das Bedürfnis spürt, wahrhaftig zu leben, kann dieses Buch zu solch einem Freund werden. Dies darum, weil es konsequent für das Leben spricht, einem Leben in Einheit mit allem, in Frieden und Fülle. Tatsächlich lebendig zu sein bedeutet Verantwortung zu übernehmen, weil es niemanden außer uns gibt, der uns daran hindern könnte, in Liebe und Glück zu leben.

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Information

Jahr
2017
ISBN drucken
9783743101265
eBook-ISBN:
9783746040608

Lehren

Die Welt lehrt uns und wir lernen von ihr. Das Paradoxe an dieser Situation ist, dass wir uns alles, was wir glauben lernen zu müssen, selbst ausgedacht haben, denn die Welt spiegelt nur punktgenau das wider, was wir uns wünschen. Somit lernen wir nicht wirklich, sondern sehen uns beständig in unserer Annahme bestätigt. Unser Wunsch getrennt von allem und jedem zu sein, verbunden mit dem Gefühl dadurch gesündigt zu haben, der Strafe eines grausamen Gottes sicher, sind Grundlage und einziger Inhalt des Lehrplanes. Die Frage stellt sich, wie lang wir diesem auf Unendlichkeit angelegten Selbstbetrug, fleißig lernend folgen wollen.
Ein bekanntes Zitat aus den „Adagia“ des Erasmus von Rotterdam (ca.1467-1536) lautet: „Sehen wir nicht, dass hervorragende Städte vom Volk errichtet und von den Fürsten zerstört werden? Dass ein Staat durch den Fleiß seiner Bürger reich wird, nur um durch Raubgier seiner Herrscher geplündert zu werden? Dass gute Gesetze von den Vertretern des Volkes beschlossen und von Königen verletzt werden? Dass die Allgemeinheit den Frieden liebt und die Monarchen den Krieg anstiften? Dörfer werden verbrannt, Felder verwüstet, Gotteshäuser geplündert, unschuldige Bürger abgeschlachtet, alles Geistliche und Weltliche wird zerstört, während der König würfelt oder tanzt oder sich mit Narren oder bei der Jagd und beim Zechgelage amüsiert“ (BW 300).
Wenn man bedenkt, dass diese Worte um 1500 veröffentlicht wurden, kann man nur staunen, wie treffend sie, (die Protagonisten ausgetauscht) trotz vieler Revolutionen und ungeachtet der Reformation noch heute unsere Welt beschreiben. Ganz dem Predigerausspruch (1:9) aus der Bibel entsprechend: „Es gibt nicht neues unter der Sonne“ (BW 490). Diesem Gesetz unserer Welt entsprechend wird es niemals etwas neues unter der Sonne geben, wenn wir weiterhin ihrem Lehrplan folgen, der auf einer Lüge aufgebaut ist.
Was wir stattdessen lehren und lernen sollten, ist die Wahrheit. Diese ist durch Gott begründet. Wir können die Welt tatsächlich verändern, wenn wir verstehen, dass wir diejenigen sind, die sie durch die Macht unseres Geistes täglich neu erschaffen. Das uns logisch erscheinende Vorgehen, in der sichtbaren Welt für Ordnung und Gerechtigkeit zu sorgen, um endlich in Frieden leben zu können, entspricht mit diesem Erkennen damit der Unmöglichkeit. Was würde geschehen, wenn wir nicht mehr strafen und verurteilen, sondern lieben und heilen? Es wäre endlich der Moment, in welchem wir Jesus wirklich folgen. Denn er sagte: „...der Erlöser“, „...der Sohn Gottes ist in euch...“ (Maria-Magdalena 8:19,20).
Natürlich kann niemand den 10. Schritt vor dem ersten gehen. Obwohl wir Menschen stets glauben, erst noch andere, uns wichtiger erscheinende Dinge in unserem Leben regeln und in Ordnung bringen zu müssen, kommt es in unserer Zeit darauf an diesen ersten Schritt tatsächlich endlich zu tun. Wir müssen niemanden bekehren, nicht mehr an Schuld zu glauben, und auch niemanden daran erinnern, dass er verpflichtet ist, nur noch voller Liebe zu handeln. Denn das genau wäre eine weitere Anschuldigung. Doch jeder, der verstanden hat, dass sein eigener Geist voller Überzeugung an Schuld festhält, sollte sich klar werden, dass eine jede Situation in seinem Leben ihm die Möglichkeit bietet, entweder zu segnen oder zu verurteilen, entweder dem ewigen Leben zu dienen oder seine Mitmenschen zu kreuzigen. Unsere einzige Verantwortung ist jene unseres eigenen fehlerschaffenden Geistes gegenüber. Es mag für jeden, der sich auf diesen Weg begibt, erschreckend sein, wenn er realisiert, wie schnell und unbedarft unser schuldbehafteter Geist, verurteilend auf die Welt herabschaut. Menschen, die uns noch nie begegnet sind, unterstellen wir Absichten und Eigenschaften, die vollkommen aus der Luft gegriffen und in den meisten Fällen negativ sind. Nachbarn, Kollegen, Prominente, unsere Familie bekommen von uns einen Stempel aufgedrückt, gegen den sie sich nicht wehren können, der natürlich, weil Geister miteinander verbunden sind, nicht wirkungslos sein kann. Und natürlich befinden wir uns damit in einer unberechenbaren, lieblosen Welt. Wir haben allem, was uns begegnet eine Bedeutung gegeben, die unseren Wunsch widerspiegelt, wie die Welt zu sein hätte.
Diesen wortwörtlichen „Irrsinn“ anzuerkennen, heißt für uns voller Entschiedenheit jedem gewohnt willkürlichen Urteil zu entsagen, weil wir nicht wissen können, was irgendetwas bedeutet. Niemand von uns weiß noch, wie heilig und wundervoll der Sohn Gottes, der er selbst ist, in Wahrheit wäre. Würden wir es wissen, wären wir nur noch fähig, voller Liebe auf jedes dieser vollkommenen Wesen, auf jeden Menschen zuzugehen. Dies auch in den Fällen, in denen dieser sich einer gefährlichen Welt gegenüber voller Angst seine Unschuld zurückerobern will. Es wäre eindeutig für uns erkennbar, dass es sein Ruf nach Liebe, sein Ruf nach Heilung ist, der hier um Hilfe bittet.
Indem wir Vergebung schenken, die seinen Geist von einer schweren Schuld befreit, vergeben und erlösen wir uns selbst. Stellvertretend für unseren Bruder lassen wir aus seinem Geist eine Schuld löschen, weil er uns, die wir wissen, wie man heilt, um Hilfe gebeten hat. Das, was unsere Vergebung innerhalb des kollektiv verbundenen Geistes wirklich vermag zu bewirken, können wir uns nicht vorstellen. Nichts innerhalb unserer Welt ist so mächtig, wie unsere an den heiligen Geist gerichtete Bitte um Vergebung für einen von Schuld Geplagten, weil es unser Wille ist, seinen und unseren Wahnglauben an Schuld und Sünde endgültig löschen zu lassen. Damit wirken wir in unserer Welt als Erlöser, weil wir Raum für die Liebe schaffen, die wir sind. Kein Wort, keine Tat könnte dies jemals erreichen.
Das mag für jeden Menschen unwahrscheinlich klingen, doch hat allein die Vergebung, die Jesus lehrte, es vermocht, das Gesamtbewusstsein der Menschheit innerhalb der letzten 30 Jahre von BW 190 auf BW 225 anzuheben. In Anbetracht dessen, dass die Menschheit mindestens ein Bewusstsein von BW 400 erreicht haben muss, um endlich in Frieden leben zu können, liegt noch viel Arbeit vor uns, und der Sinn dieses, wie auch aller meiner anderen Bücher, liegt allein darin, dies zu ermöglichen.
Wenn wir die Bibel studieren, finden wir nicht viele eindeutige Aussagen über die Vergebung, doch dafür viele eindeutig verwirrende Behauptungen. Das wohl landläufigste Verständnis über die Vergebung findet sich in dem wahnsinnigen Glauben, dass das Blut Christi notwendig war, um all unsere Sünden vergeben sein zu lassen. Wie könnte ein kannibalisches Ritual einem verwirrten Geist helfen, aus seinen Wahnvorstellungen herauszufinden? Ist es nicht geradezu dazu gemacht, den Wahnsinn noch zu steigern? Dient es nicht vorzüglich dazu, sich selbst durch das Blut Christi reingewaschen zu wissen, jedoch alle „Ungläubigen“ als weiterhin schuldig anzusehen? „In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade“ (Epheser 1:7). Dieses Beispiel aus den vielgelesenen Paulusbriefen testet genau den erschreckenden Wert von BW 50, auf welchem sich auch der Nationalsozialismus wiederfindet.
Dass viele Menschen glauben wollen, dass allein Jesus für die Erlösung unserer Welt Sorge tragen wird, derweil wir weitermachen wie bisher, wird in vielen Glaubenssätzen, hier nur durch ein Beispiel vertreten, deutlich: „Und er selbst ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt“ (Johannes 2:2) (BW 300). Es ist kein Zufall, dass der Wert von BW 300 im Fall des o.g. Zitates genau mit dem größenwahnsinnigen „Ideal“ unserer marktwirtschaftlichen Kultur (BW 300) übereinstimmt. Es ist ungemein praktisch, sich seiner Sündenlosigkeit durch einen fernen Jesus gewiss zu sein, um zu hoffen, dass damit nur materieller Überfluss für einen kleinen Teil der Welt gemeint sein könne.
Dagegen sind die Sätze in der Bibel wie „Und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!“ (Kolosser 3.13) (BW 1040) und auch „Und richtet nicht, so werdet ihr auch nicht gerichtet. Verdammt nicht, so werdet ihr nicht verdammt. Vergebt, so wird euch vergeben“ (Lukas 6:37) (BW 1210) in einem ganz anderen Licht zu verstehen, nämlich unter dem Aspekt der eigenen Verantwortung.
Die Frage, die sich jeder Leser stellen mag, wieso in diesem Buch Wahrheit zu finden sein sollte, wenn doch die Welt vollkommen anderen Glaubenssätzen folgt, sollte an dieser Stelle beantwortet werden. Die Schreiberin dieser Zeilen hat sich der Lehre Jesu verpflichten können, weil sie durch das durch ihn übermittelte spirituelle Lehrwerk „Ein Kurs in Wundern“ geschult, dessen nondualem Inhalt voll und ganz gefolgt ist. Konsequente Vergebung aller Lebensbereiche führten zu einem steten Bewusstseinsanstieg, der den außerordentlichen Wert von wahrer Vergebung deutlich zeigte. Somit stellte sich bald die Frage, inwieweit die uns nunmehr seit 1976 mit der Herausgabe des „Kurses“ unverfälscht vorliegende Lehre Jesu, deren Fundament auf der Vergebung durch den heiligen Geist aufbaut, weltweit in der Lage war zu wirken. Seit 15 Jahren darin geübt, urteilsfrei pendelnd über die göttliche Ebene Heilmittel sicher zu ermitteln, lag es nahe, die Bewusstseinsforschung auf diese Weise diesbezüglich anzufragen und weiterzuführen. Mit diesem Entschluss begann ein unerwarteter Weg aufklärender Jesusforschung.
Wie bereits erwähnt ist der Bewusstseinsanstieg der Menschheit der letzten 30 Jahre allein auf die Wirkung der reinen Lehre Jesus zurückzuführen. Diese bemerkenswerte Tatsache führte zu der Frage, wie sich diese auf das Bewusstsein der Menschheit zu Lebzeiten Jesu und während der ersten Jahrhunderte unserer Zeitrechnung, also direkt nach seinem persönlichen Wirken auf der Erde, ausgewirkt haben mag. Im Kapitel „Bewusstsein“ wurde bereits beschrieben, dass sich zur Zeit Jesus' Geburt die Menschheit auf der sehr niedrigen, durch Hass und Angst gekennzeichneten Ebene von BW 160 befand. Zum Zeitpunkt der Kreuzigung war es bereits auf BW 200, zweihundert Jahre später auf bemerkenswerte BW 340 angestiegen! Eindeutig zeigt sich hier ein direkter Zusammenhang zur reinen, unverfälschten Lehre Jesu. Es wurde bereits erklärt, dass das Bewusstsein 300 Jahre n. Chr. mit der Festschreibung kirchlicher Dogmen wieder auf BW 190 sank. Bewusstsein steigt somit, wenn es sich der Wahrheit gemäß ausrichtet, es fällt wieder, wenn Menschen unreflektiert den Lügen des Ego glauben.
Wenn man bedenkt, dass man anhand der Messwerte davon ausgehen muss, dass Jesus und in der Folge seine 127 Jünger vor 2000 Jahren innerhalb von 200 Jahren in der Lage waren, das gesamte menschliche Bewusstsein um mehr als das Doppelte anzuheben, kann man sich fragen, ob und wie so etwas überhaupt möglich ist. Dass es sich bei diesen Werten nicht nur um bloße Zahlenspielerei handelt, soll unterstrichen werden. Die einzelnen Bewusstseinsebenen lassen sich konkret den Fähigkeiten des Menschen zu sozialem und liebevollem Verhalten zuordnen. So bedeutet es, dass eine Gesellschaft auf der Ebene von BW 340 ihr Hauptinteresse am Gesamtwohl aller Menschen ausrichten wird, wohingegen eine Gesellschaft von BW 120 von Not, Gier und Angst gezeichnet ist.
Der deutliche Anstieg bereits zu Lebzeiten Jesu beweist, dass sich Bewusstsein nic...

Inhaltsverzeichnis

  1. Hinweise
  2. Das Buch
  3. Die Autorin
  4. Über das Buch
  5. Motto
  6. Inhaltsverzeichnis
  7. Einheit
  8. Ostern
  9. Vater
  10. Bewusstsein
  11. Märchen
  12. Dogma
  13. Verantwortung
  14. Heilung
  15. Gesetz
  16. Glauben
  17. Kreuzigung
  18. Wirklichkeit
  19. Vergebung
  20. Bedeutung
  21. Sünde
  22. Lehren
  23. Ursache
  24. Kommunikation
  25. Konzept
  26. Besonderheit
  27. Herrschen
  28. Stille
  29. Maria Magdalena
  30. Himmelfahrt
  31. Religion
  32. Luzifer
  33. Freiheit
  34. Verstand
  35. Wissen
  36. Hermetik
  37. Arbeit
  38. Welt
  39. Joseph
  40. Märtyrer
  41. Pfingsten
  42. Christus
  43. Résumé
  44. Dank
  45. Literaturangaben und Quellen
  46. Weitere Informationen
  47. Impressum