
- 92 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Besondere Stimmungen, sensible Beobachtungen scheinbar "ganz normaler" Anlässe, Begebenheiten und Situationen finden ihren Niederschlag; immer authentisch, persönlich berührt und positioniert mit "Leib und Seele"! So entstehen über das Angebot zum Miterleben eine persönliche Einladung an den Leser, selbst Reflexionen einzubringen und... diese neue Fülle als eigene Bausteine der gelebten und vor uns liegenden Zeit zu verstehen, schätzen und lieben zu lernen.Kurzgeschichten, Essays und Verse, in (fast) zufälliger Reihung, ein authentisches Kaleidoskop des Lebens. Ein sehr persönliches Buch, mit und in dem man sich selbst suchen und finden kann und wird.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Oma Tholine
Diese einfachen Zeilen und kurzen Geschichten seien ihr von Herzen in vielfältiger Erinnerung gewidmet. Obwohl Großtante war sie mir immer die “Oma“, denn eine andere gab es nicht.
1896 in Ihrhove bei Leer in Ostfriesland geboren, hatte sie Kindheit und Jugend als das Zweitälteste von vier Geschwistern, in großer Armut verbracht.
Jedoch gut erzogen, intelligent, selbstbewusst, ja stolz – und besonders von ihrer Mutter mit kluger Bescheidenheit, Fleiß und Humor bestens ausgestattet, hat sie ihren langen Lebensweg beschritten.
Ihr sollen die folgenden drei kurzen Geschichten gewidmet sein!

- Vom Bücherwurm zur Leseratte
- Zum Idiotentest
- Vier Häusergruppen – A,B,C,D
Vom Bücherwurm zur Leseratte
Mit acht oder neun Jahren entdeckte ich, so meine Erinnerung, bewusst und ab dann mit unwiderstehlicher Neugier die Leihbücherei, welche sich in Omas Haus befand.
Zwei dieser Ausleihen gab es in unserem kleinen Ort, denn das Medienangebot war sehr begrenzt, zum Ende der 1950-er Jahre, einfach nur sehr gering, ja ärmlich, gemessen an der Flut aller erwünschten und unerwünschten Informationen unserer Tage.
Neben der Leihbücherei betrieb Oma Tholine gemeinsam mit ihrem Mann, dem Opa Karl, eine Lotto- und Toto-Annahmestelle und, ganz tüchtige Geschäftsfrau, einen Kolonialwarenladen.

Strategisch gut gelegen, neben einem Frisör zur Linken und einem Malergeschäft zur Rechten, an der Hauptstraße, die den Ort mit dem Bahnhof und der Überlandstraße verband, welche in Nord-Süd-Richtung Ostfriesland, über das Emsland mit dem Münsterland verband.
In allen drei Geschäftsabteilungen herrschte untertags ein reges Kommen und Gehen. Hausfrauen, Menschen vom und auf dem Weg zum Bahnhof, Kriegsinvaliden und Rentner gaben sich die Türklinke in die Hand, um ihre ganz unterschiedlichen Bedürfnisse nach Lebensmitteln, Literatur oder dem Glücksspiel zu befriedigen. Tratsch und Ratsch kamen natürlich nicht zu kurz. Meinungen wurden ausgetauscht, neue gebildet, wieder verworfen, hinterfragt, bestätigt, mal lauthals, mal geflüstert hinter vorgehaltener Hand.
Erwachsenenwelt! - Verwunderlich für einen Knaben mit 8, 9 Jahren, aufgeweckt zwar, dennoch eher introvertiert, zurückhaltend, ruhig. – Und froh und zufrieden, dem normalen Alltagseinerlei zuhause, mit den jüngeren Geschwistern, den Pflichten für die Schule, den Mithilfen in Haus und Garten für einige Stunden entkommen zu sein.
Mein Sitzplatz war der Stuhl neben dem kleinen schwarzen Gussofen. Oma hatte ihn mir zugewiesen. Links davon die Eingangstür, zur Rechten, vor dem einzigen Fenster, eine kleine abgenutzte hölzerne Anrichte, hinter der Oma wie auf der Kommandobrücke eines Schiffes stand und mit aufmerksamen Blicken die Bedürfnisse der Kundschaft immer schon im Voraus ahnend, alle Geschäftsabläufe im Blick und im Griff hatte.
Die restlichen Wände waren Bücherwände. Regal neben Regal, deckenhoch, vollgestopft, doch wohlgeordnet, Buch neben Buch. – Ein großer hölzerner Karteikasten auf der Anrichte sorgte für Organisation und Überblick.
Je Buch eine Karte, fortlaufend nummeriert, mit allen Daten der Ausleihung. Mit rotem Reiter für „ausgeliehen“ und grünem Reiter für „vorgemerkt“.
„Moin-moin, min Jung!“, begrüßte sie mich nachmittags, wenn ich die Schulaufgaben erledigt hatte und die vielleicht 1000 Meter zu ihr gelaufen war. – Dann lag schon ein Buch auf meinem Stuhl. Den meisten Kunden gab ich brav die Hand. Von einigen wurde ich getätschelt und ausgefragt; aber mit dem zugewiesenen Buch auf dem zugewiesenen Platz neben dem Ofen trat bald Ruhe ein.
Und ich tauchte ein in die Welt der gedruckten Worte, Bilder, Sätze und Abschnitte!
Oma traf mit Weisheit und Weitsicht eine kluge Auswahl. So, wie sie sich freute, dass ich zu ihr kam, freute ich mich, dort immer willkommen zu sein.
Ich las, ich verschlang die Geschichten und Erzählungen von abenteuerlichen und anrührenden Begebenheiten, von fremden Ländern in Afrika, Amerika, von exotischen Kulturen, Menschen, Gebräuchen.
Ein Buch in der Hand, ein Stuhl, ein Sessel, ein Notizheft, ein Bleistift, das wurden meine liebsten Freunde über viele Nachmittage, Wochen, besonders im Herbst und Winter, neben dem warmen Ofen direkt neben der Eingangstür.
Ausrangierte Bücher trug ich stolz nach Hause. Sie bildeten den Grundstock all der Bücherberge, die mich bis zum Tage durch mein Leben begleiten.
Irgendwann, wie bei den meisten Jungs, zumindest in diesen Jahren, drängten sich die vielen Bände von Karl May in den Vordergrund. Zum Abenteuer kamen die Ethik, das Wahre, Sc...
Inhaltsverzeichnis
- Motto
- Inhaltsverzeichnis
- Weihnachtswirren
- Ein Baby...!
- An Stephanus…
- Es ist noch einmal Winter geworden…
- Zu Ostern irgendwann
- Ein Ostersonntag im März
- Im Heute das Morgen …
- Der Augenblick
- 15 Jahre Leidenschaft – und ein Hüftschaden
- Oma Tholine
- Im See
- Herbst
- Tag..
- ...und Nacht
- Frühling
- FREMDE und GÄSTE in unserem Haus
- In unser Gute-Nacht-Gebet ...
- Schlaflos bis halb acht …
- Im „La Pesa“ … und von Gewicht…
- Ein Sommertag
- Vorkommnisse
- Im ICE nach Hamburg…
- Jetzt immer
- Dein Licht …
- Manchmal…
- Erinnerungen
- „ Fantoni“ … oder irgendwann
- Buon giorno..
- Danke so sehr!
- Augenblicke
- Fahre ich hin …?
- „Torri“
- „Zum Christlwirt“
- Wenn …
- Permesso.. , buon giorno, Dante Alighieri!
- Impressum