Blutmond
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Blutmond

Finstere Gedankenflut

  1. 136 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Blutmond

Finstere Gedankenflut

Über dieses Buch

"Wohin mit den Tränen, wenn kein Platz dafür ist? Wohin mit den Gefühlen, wenn kein Platz dafür ist? Wohin mit den Ängsten, wenn kein Platz dafür ist?"Wer kennt nicht das beflügelnde Kribbeln des Verliebtseins, die unaushaltbare Sehnsucht der Liebe, den tiefen Schmerz der Entzweiung und den alles vernichtenden, todbringenden Hass der blinden Wut?In melancholischen Gedichten und Kurzgeschichten findet sich vor allem die niedergeschriebene Essenz aus Begegnungen und Erlebnissen des Autors. Zum Teil verpackt in den kreativ- kindlichen Stil von Reimen.Stilbruch? Provokation? Unbedingt!

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Information

Jahr
2016
ISBN drucken
9783741288739
eBook-ISBN:
9783743156548
Auflage
1
Thema
Poesie
BLUTMOND

Ich hasse dich

Ich kann es
nicht mehr hören.
Dein Lachen
zerstört mein Gehör.
Deine Erscheinung
lässt mich den Wahn ereilen.
Deine Augen
sind tödlich.
Deine Worte
zeichnen Bosheit.
Ich
hasse
dich!

Sehnsucht

Dein Verschwinden traf mich hart.
Die Nachricht überbrachte mir dein Vater.
Seit Tagen schon bist du nicht aufzufinden.
Fragen fressen sich in mein Hirn.
Ich bin zu Hause in meinem Zimmer.
Eine schwarze Kerze brennt.
Meine Gedanken laufen wild.
Wechseln zwischen Hass und Sehnsucht.
Hass auf die Liebe zu dir.
Sie ist mein Todfeind,
zerstört mich.
Sehnsucht nach dem eigenen Tod.
Auf dem Tisch ein Glas.
In gelöster Form sind Tabletten enthalten.
Ich starre es an.
Meine Gedanken laufen ins Nichts.
Ich greife zum Glas.
Flüssigkeit spült durch meinen Körper,
zersetzt Zelle für Zelle.
Das Warten auf den Tod wärt ewiglich.
Ich schließe die Augen, sehe das Leben.
Sehe Freunde - wahre Freunde.
Noch vor wenigen Stunden sprachen sie mit mir.
Wollten helfen - Worte, Umarmungen, Tränen.
Wollten mir eine frohe Welt erschaffen.
Doch ich hinterlasse Kummer und Schmerz.
Aus meinen Augen rinnen salzige Bäche.
Werden zu reißenden Flüssen.
Doch sitzt Gevatter Tod bereits neben mir.
Seine eiskalte Knochenhand hält die meine.
Gemeinsam schauen wir das Licht der Kerze
und lassen unsere letzten Gedanken schweifen.

Angstgefühle

Es ist spät.
Weiß und kalt liegt der Schnee.
Nebel bedeckt ihn zärtlich.
Kälte durchzieht meine Glieder.
Ich schaue in dein Gesicht.
Die Kälte,
welche durch meinen Körper zieht,
lässt auch deine Haut erschauern.
Kalte, todessüchtige Augen sehen mich an.
Vertrübt vom Staub der Traurigkeit.
Sanft umarme ich deinen Körper.
Die Umarmung wird fester.
Auch deine Arme legen sich
kurz auf meinen Rücken.
Lassen mich die Kälte des Winters spüren.
Ein kurzer Blick,
versuchte Kälte - spürbare Sehnsucht.
Doch diese nicht nach mir,
sondern nach Gevatter Tod. -
Ich habe Angst.
Meine Augen unsanft geblendet.
Metall reflektiert das zarte Mondenlicht.
Ein sichelähnlicher Schatten schlängelt
um unser abendliches Geschehen.
Ich habe Angst.
Mit Tränen in den Augen
begebe ich mich
in die Geborgenheit meines Zimmers.
Denke an dich, nur an dich.
Ich habe Angst.
Ich stritt mit dir, verletzte deine Seele.
Kann nur hoffen,
dass du bleibst in dieser Welt.
Denn ich liebe dich trotz allem
mehr als mein Leben.

Metall

Kühles Metall drückt sich an meine Schläfe.
Die Gedanken laufen wild.
Millimeter für Millimeter
wird der Abzug bewegt.
Eine Explosion treibt
das Geschoss aus dem Lauf.
Es durchdringt meinen Kopf
und wühlt sich durch mein Gehirn.
Ein leerer Kopf heißt den Tod willkommen.

Der Spiegel

Das Licht, unsanft des Ortes verwiesen.
Finsternis nun herrscht.
Schwaches Kerzenlicht erhellt den Raum.
Ich schaue in den Spiegel,
sehe mein anderes - Inneres ich.
Gelegt in ein moosiges Bett der Traurigkeit,
finde ich mich in einem düsteren Wald wieder.
Die Augen weit aufgerissen,
ist die Gabe des Sprechens nicht mehr möglich.
Ein kunstvoller Schnitt trennt die Kehle hälftig.
Die Fähigkeit des Schreibens
der Wahrscheinlichkeit entrissen.
Zertrümmerte Hände beenden meine Arme.
Der Ewigkeit übergeben, liege ich unbeweglich.
Der Spiegel zerbricht.
Ich wende mich ab.
Setze mich in Dialog mit meinem Revolver.
Doch unsanft fällt er mir ins ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Labyrinth der Gedanken
  3. Morgenröte
  4. Blutmond
  5. Kurzgeschichten
  6. Kurzweiliges
  7. Alphabetisches Verzeichnis
  8. Über den Autor
  9. Impressum