
- 72 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Dieses Buch richtet sich vor allem an Einsteiger und jene, die sich für Sinnfragen interessieren. Wer bin ich wirklich? Was ist das Selbst? Wer ist der wahre Wissende jenseits aller Wahrnehmungen?Die freien Übersetzungen der Kerngedanken des Vicaracandrodaya von Pandit Pitambar, des Laghu Vakya Vritti sowie dem Lehrgedicht Bhaja Govindam von Adi Shankaracharya sollen dabei helfen, bestimmte Dinge besser zu verstehen oder zumindest anders zu betrachten.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Häufige Begriffe
Acharya: ein spiritueller Führer oder Lehrer. Siehe Shankaracharya.
Adharma: Alles, was gegen das Recht und das Gesetz verstößt; Fehler.
Adhibhautika: (Resultierend) aus Dingen wie z. B. Kriege, Meinungsverschiedenheiten, Naturkatastrophen.
Adhibhuta: Was die Elemente betrifft, die Urform der Materie; mit Bezug auf Elemente; die Welt der Objekte, das vergängliche Universum; der materielle Aspekt.
Adhidaiva [Adhidaivika]: Was den Himmel oder die himmlischen Wesen betrifft; Adhidaiva (mit Bezug auf die Götter – die Sinnesorgane); Hiranyagarbha oder kosmische Seele, die alle Organe aller Wesen segnet.
Adhikarana: Abschnitt; Thema; Gefäß; (in der Philosophie) ein Substrat.
Adhyatma: Brahman im vergänglichen Selbst [Jiva] manifestiert.
Adhyatmika: Was den Atman betrifft.
Adhyaya: Lektion, Vortrag oder Kapitel.
Advaita: nicht (a) zwei (dvaita); nicht-duale Philosophie.
Advaita vedanta: nicht-dualistische Philosophie.
Agami (Karma): Karma wird produziert, um danach oder zukünftig zu erleben.
Agni: Feuer. Der Gott des Feuers.
Agni-hotra: ein Feueropfer; ein Ritual für die Gottheit Agni.
Aham: „Ich“ oder Ego.
Aham Atma: Ich bin der Atman.
Aham Brahmasmi: „Ich bin Brahman“ – einer der vier Mahavakyas.
Ahamkara (Ahankara): dynamischer Egoismus; Leidenschaft und Stolz; Selbstverliebtheit; das selbstverherrlichende Prinzip „Ich“.
Ajati [Ajata] vada: Die Theorie der Nicht-Evolution oder Nicht-Schöpfung.
Ajnana: Unwissenheit; d. h. noch (geistig) unwissend ist.
Akasa: Äther, Raum oder Himmel.
Akrodha: Abwesenheit von Wut.
Akshara: Es bedeutet Brahman. Es kann auch die nichtmanifestierte Prakriti oder Maya bedeuten; unvergänglich, unveränderlich.
Anadi: ohne jeglichen Anfang.
Ananda: wahres Glück oder Glückseligkeit; Freude.
Anandamaya Kosa: glückselige Hülle. Ursache der physischen und subtilen Hülle.
Ananta: unendlich; ewig, endlos.
Anatman: etwas anderes als Geist oder Seele (nicht Selbst oder Atman); wahrnehmbare Welt.
Annamaya kosa: physischer Körper; die Hülle aus Nahrung.
Antahkarana: inneres oder mentales Organ; vierfacher Verstand; Denken (Manas), Intellekt (Buddhi), Ego und Erinnerung (Chitta).
Antaryamin: Innerer Herrscher; das höchste Wesen, das in jeder Schöpfung gegenwärtig ist und alle Geschöpfe lenkt.
Ap: Wasser – eines der fünf Elemente.
Apana: Die Lebensenergie (Prana), die die Bauchregion regiert, die ihr Zentrum im Anus hat; sie übernimmt die Ausscheidungsfunktion der Fäkalien; sie wirkt auf den Auswurf; der nach unten gehende Atem bzw. Lebensenergie.
Apara-brahman: unterer Brahman; Saguna Brahman oder Isvara (persönlicher Gott).
Apara-prakriti: die niedrigere kosmische Energie, durch die Gott [Brahman] alle Formen in der Natur projiziert, physisch und subtil. Sie besteht aus Erde, Wasser, Feuer, Raum und Luft, Denken, Intellekt und dem Ego.
Apara-vidya: Kenntnis der Veden oder niedrigeres Wissen; intellektuelles Wissen.
Asat: Das, was nicht ist; unwirklich; nicht existiert im Sinne von nicht manifestiert; Nicht-Sein im Gegensatz zu Sat oder Sein, Existenz oder Realität.
Asrama: Lebensordnung, Lebensabschnitt (davon vier, Brahmacharya oder spirituelle Schüler, Grihastha oder das Haushaltsleben, Vanaprastha oder Waldhaus und Sannyasa Klosterleben).
Atman (oder Atma): Das Selbst; das höchste Selbst; Atman ist Brahman, absolutes Bewusstsein.
Bhagavad Gita: Der heilige Text, der Teil des Hindu-Epos Mahabharata ist. Es ist ein Dialog zwischen Krishna, dem Wagenlenker/Gott, der das höchste Selbst darstellt, und dem Krieger Arjuna, der jeden von uns auf dem Schlachtfeld von Kurukshetra vor Beginn der Schlacht symbolisiert. Die Schrift gilt als Smriti.
Bhakti: Hingabe; Liebe (Gottes).
Bhakti Yoga: Die Bezeichnung für den Weg der liebenden Hingabe an Gott, der meist als persönlich angesehen wird.
Bhashya: erklärende Arbeit oder Kommentar zu anderen heiligen Schriften.
Bhuma: die höchste Realität, Brahman. Das Unendliche, Unveränderliche, Ewige.
Brahma: Schöpferaspekt auch als Hiranyagarbha oder kosmische Intelligenz bezeichnet, Gott als Schöpfer des Universums in der hinduistischen Mythologie (die anderen sind Vishnu der Erhalter und Shiva der Zerstörer). Die Lebenszeit, der Zustand der Manifestation von Brahma beträgt 311.4 Billionen menschliche Jahre. Nicht zu verwechseln mit Brahman, der absoluten Realität!
Brahmachari: Zölibatär; religiöser oder keuscher Student; einer, der zu den ersten der vier Asramas oder Lebensordnungen gehört; einer, der in Reinheit lebt und die Veden studiert.
Brahmacharya: die erste Phase des Hindu-Lebens, nämlich das zölibatäre Studentenleben.
Brahmaloka: die Welt des vierköpfigen Schöpfers. Die Welt von Brahma. Der höchste Himmel laut dualistischen Religionen.
Brahma Priester: Das Oberhaupt der vier Priester der ein Ritual leitet.
Brahman: das universelle Selbst oder absolutes Bewusstsein, das Absolute, die einzig absolute Realität, die höchste Transzendenz; Gott selbst. Es gibt nur Brahman. Die höchste Realität, die eins und unteilbar, unendlich und ewig ist; die alles durchdringende, unveränderliche Existenz – Wissen – Glückseligkeit; die Essenz von Jiva [individuelle Seele], Isvara [persönlicher Gott] und Maya. Von der Wortwurzel „bṛh“ (expandieren, wachsen, vergrößern).
Buddhi: Intellekt; Verständnis; Vernunft. Das Organ des Geistes, das für die Unterscheidung und den Urteilsvermögen verantwortlich ist.
Chandra: Mond.
Chandraloka: die Welt (Loka) des Mondes (Chandra).
Chit: reiner Gedanke oder reines Bewusstsein. Das Prinzip der universellen Intelligenz oder des Bewusstseins.
Chitta: Unterbewusstsein, Erinnerung.
Daiva: Gott, der alle Wesen kontrolliert und ihnen das gibt, was ihnen zusteht; Schicksal; Bestimmung; kontrollierende Macht.
Dakshina: Ein Ritual, das bei einem Opfer oder der Sammlung dieser Opfergaben gemacht wird.
Guru Dakshina ist die Bezahlung eines Schülers an seinen Lehrer nach Abschluss seines Studiums (nicht mit Geld, sondern normalerweise als Aufgabe oder einem besonderen Geschenk).
Dana: Wohltätigkeit; Spenden.
Devas [deva]: Götter; himmlisch, göttlich.
Dharma: Tugend, Verhalten, Pflicht, Gerechtigkeit und Moral.
Die bevorzugte Bedeutung der meisten traditionellen Lehrer ist jedoch „Natur, Charakter, wesentliche Qualität oder Essenz.“
Dvaita: Dualität, Philosophie des Dualismus; Glaube, dass Gott und der Atman getrennte Einheiten sind.
Gandharva: halbgöttliche Wesen; ein himmlischer Musiker im Hinduismus, Engelwesen.
Gaudapada: der Autor des Kommentars (Karika) über die Mandukya Upanishade. Er soll der Lehrer von Adi Shankaras Lehrer gewesen sein.
Gayatri: eines der heiligsten vedischen Mantras oder Texte der Hindus.
Guna: Qualität aus der Natur. Nach der klassischen Samkhya Philosophie besteht die Schöpfung aus drei "Qualitäten" Sattva, Rajas und Tamas. Alles – Materie, Gedanken, Gefühle etc. setzt sich aus diesen drei Gunas zusammen, und es sind jene relativen Proportionen [der Gunas], die die Natur eines Objekts oder einer Person bestimmen.
Guru: Buchstäblich "schwer"; bezeichnet die Ältesten oder eine Person der Ehrfurcht, im Westen aber eher einen spirituellen Lehrer.
Hiranyagarbha: Brahma oder kosmische Intelligenz; die Totalität aller subtilen Körper; das höchste geschaffene Wesen, durch das das physische Universum projiziert wird.
Das erste geschaffene Wesen von Saguna Brahman [Isvara] im relativen Universum.
Indriya: Der Sinn der Wahrnehmun...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Die Grundprinzipien des Vedanta
- Unwissenheit und Missverständnis
- Das Selbst [Atman] ist jenseits der drei Körper
- Das Selbst [Atman] ist jenseits der fünf Hüllen
- Das Selbst [Atman] ist jenseits der drei Zustände
- Die relative Wirklichkeit der Welt
- Die Eigenschaften des Atman [Selbst]
- Die Beschreibung von Sat – Chit – Ananda
- Die höchste Wahrheit
- Absolutes und reflektiertes Bewusstsein
- Die Identität von Tat [Gott] und Tvam [Seele]
- Das Erlöschen des Karmas
- Die sieben Zustände der Selbsterkenntnis
- Jivanmukti und Videhamukti
- Die Elemente des Vedanta
- Ergänzende Texte
- Illustrationen
- Wichtige Erläuterungen
- Häufige Begriffe
- Bibliografie
- Über den Autor
- Impressum