
eBook - ePub
Mach dir ein Bildnis - Kunst & Kirche
UNESCO-Welterbe Hildesheim Mariendom und St. Michaeliskirche
- 96 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
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Mach dir ein Bildnis - Kunst & Kirche
UNESCO-Welterbe Hildesheim Mariendom und St. Michaeliskirche
Über dieses Buch
Hildesheim ist ein Erlebnis der Sinne heute mehr denn je. Sie ist eine alte aber zugleich auch moderne und innovative Stadt. Die Vielzahl von Eindrücken, die Hildesheim seinen Besuchern bietet, hat weitaus mehr mit Inszenierungen als mit bloßer Befriedigung materieller Bedürfnisse zu tun.
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Information

Der Hildesheimer Dom St. Mariä Himmelfahrt ist die Kathedrale des römisch-katholischen Bistums Hildesheim in Hildesheim. Der erste Dombau an dieser Stelle entstand 872. Die Gebäude und Kunstschätze gehören seit 1985 gemeinsam mit der Michaeliskirche zum Weltkulturerbe der UNESCO.


Nach Gründung der Diözese Hildesheim 815 entstand zunächst eine Marienkapelle im Bereich der heutigen Apsis. Südlich benachbart ließ Bischof Gunthar eine der hl. Cäcilia geweihte Basilika von bescheidenen Maßen mit zwei hohen Rundtürmen errichten, die als erste Dom- und Stiftskirche diente und die Gräber der ersten vier Bischöfe aufnahm. Von beiden Bauten sind nur Fundamentreste erhalten. Eine ältere Hildesheimer Pfarrkirche bestand möglicherweise schon zuvor in der Kapelle des hl. Stephanus neben dem Torbau am östlichen Zugang des Hellwegs, deren Patrozinium auf Hildegrim von Chalons und dessen Missionswirken in Ostsachsen zurückgehen könnte.



Der Hildesheimer Mariendom wurde 872 unter Bischof Altfrid als dreischiffige Basilika auf Kreuzgrundriss mit einem zweistufigen Westwerk erbaut. Das Innere gibt ein frühes Beispiel des Niedersächsischen Stützenwechsels. 1046 erlitt er schwere Brandschäden. Bischof Azelin beabsichtigte, weiter westlich einen größeren Neubau zu errichten, und ließ das Langhaus abtragen. Sein Nachfolger Hezilo gab den Neubauplan auf und baute wieder auf den alten Fundamenten unter Einbeziehung der noch vorhandenen Mauern. Bis zum 14. Jahrhundert erfolgten weitere tiefgreifende Bauveränderungen, ohne dass jedoch vom Grundriss der Basilika von Bischof Altfrid abgewichen wurde.

Aus gotischer Zeit stammen die Seitenkapellen der Nord- und Südseite. Der Barockzeit entstammen der Vierungsturm sowie die 1945 verlorengegangene, reich dekorierte Innenausstattung. 1840 bis 1850 ersetzte man das baufällig gewordene originale Westwerk durch eine neuromanische Doppelturmfront, die bis 1945 bestand. Der den Dom umgebende Domhof lässt noch heute in den Umrissen die Struktur der bernwardinischen Domburg erkennen. In der Westverlängerung der Achse des Doms steht seit dem 11. Jahrhundert die fürstbischöfliche Residenz als Regierungszentrum des Hochstifts; sie war bis 1841 durch einen Bogengang mit dem Dom verbunden.



Weithin bekannt ist das Kirchengebäude für den „Tausendjährigen Rosenstock“, der außerhalb des Dombaus, an der Außenwand der Apsis, im Innenhof des Kreuzgangs wächst. Das exakte Alter der Rose lässt sich nicht mehr genau bestimmen. Die Rosenstock-Legende nennt das Datum 815. Damals, so wird erzählt, habe Kaiser Ludwig der Fromme auf der Jagd mitten im Wald eine Messe lesen lassen, wobei das mitgeführte Marien-Reliquiar am Zweig einer Wildrose aufgehängt wurde. Nach der Messe sei es von dem Zweig nicht mehr zu lösen gewesen. Darin habe der Kaiser das Zeichen gesehen, hier – und nicht, wie geplant, in Elze – das neue Bistum zu gründen und es der Gottesmutter Maria zu weihen, deren Symbol die Rose ist. Kontinuierlich bezeugt ist der heutige Rosenstock seit mindestens vierhundert Jahren.

Während des Zweiten Weltkrieges beschädigten Spreng- und Brandbomben den Dom und die Apsis mit dem Rosenstock am 22. März 1945. Von der Rose blieb unter den Trümmern nur ein verkohlter Stumpf stehen, und man dachte, nun sei das Ende der berühmten Rose gekommen. Doch die Wurzeln der Rose waren weitestgehend unbeschädigt. Schon im Frühjahr 1945 entwickelten sich 20 neue Triebe. Die ersten Blüten zeigten sich 1947, wenn auch erst in geringer Zahl. 1948 belief sich die Anzahl der Blüten schon auf 122. Seither werden die sich neu zweigenden Äste der „Tausendjährigen Rose“ – wie bereits vor der Zerstörung – mit kleinen Blechschildern mit dem Jahr gekennzeichnet, in dem sie neu gewachsen sind. Als die Hildesheimer Bevölkerung sah, dass der Rosenstrauch neue Triebe entwickelte, nahm sie das als Zeichen des guten Neuanfangs, und die Bedeutung der Rose als ein Wahrzeichen der Stadt verstärkte sich. Die Hildesheimer Rose gilt als die älteste lebende Rose weltweit.



Wie in jeder Bischofskirche der Welt, so gibt es auch bei uns in diesem Heiligen Jahr eine Pforte der Barmherzigkeit – Sinnbild dafür, dass Gott nicht müde wird, „die Tür seines Herzens offen zu halten“ (Papst Franziskus). Treten Sie durch die Christustür im Nordparadies als Pforte der Barmherzigkeit ein un...
Inhaltsverzeichnis
- Hinweise
- Über das Buch
- Inhaltsverzeichnis
- Textbeginn
- St. Michaelis
- Blick auf den Westchor
- Die Orgel der Michaeliskirche
- St. Andreas
- In der Basilika befindet sich eine der größten Orgeln Norddeutschlands
- Aufstieg St.-Andreas-Kirchturm
- Reformationsjubiläum
- 500 Jahre Reformation
- Über den Autor
- Weitere Informationen
- Impressum