Schwarze Materie
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Schwarze Materie

Texte

  1. 72 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Schwarze Materie

Texte

Über dieses Buch

Gibt es sie, die schwarze Materie? Wir wissen es nur bedingt. Aber sie scheint wirklich da zu sein. Und wenn sie da ist, ist sie böse? Wird sie uns vernichten? Wie wird unser Schicksal sein? Der Streifzug durchs Leben birgt viele Gefahren. Da mag viel schwarze Materie sein, Materie, die wir nicht kennen, die wir nicht einzuordnen wissen. Doch sie ist da, reißt uns unaufhörlich mit sich. Dabei sind Schicksalsereignisse aus der Ferne betrachtet verflossene Ereignisse. Sie kommen und gehen, sie bewegen uns und geben uns die Lebenskraft, die wir brauchen. Es scheint an uns selbst zu liegen, wie wir diese Ereignisse werten. Und es mag viele Perspektiven geben. Doch sind all diese Schicksalsereignisse immer so, wie sie aussehen? Was speziell sagt uns die schwarze Materie? Ist sie am Ende gar nicht schwarz? Ist sie vielleicht ganz anders, als sie aussieht?

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Information

Jahr
2017
ISBN drucken
9783744836197
eBook-ISBN:
9783744805995
Auflage
1
Thema
Poesía

Zeit der Störche

Es war die Zeit der Störche, ach
Sie kehrten heim ins schöne Land
Zu jenem Haus mit rotem Dach,
am dichten Wald, am schmalen Bach
Ein Wind verwehte leis den Sand
Dort lebte sie mit ihrem Sohn
Mit sehr viel Hoffnung, und auch Kraft
Ein Kinderlachen reichte schon
Ihr Kind, für sie der beste Lohn
Ja, auch im Job hat sie geschafft
Die Trennung lag schon lang zurück
Ihr Ehemann zog fort, weit fort
Sie suchte nach dem großen Glück
Wohl kehrt manch Traum nie mehr zurück
an diesen einsam schönen Ort
Doch eines Tags in süßer Nacht
da dachte sie sehr lange nach
Sie wollte, dass die Sonne lacht!
Nicht immer stark sein, auch mal schwach!
Sie lag bis Mitternachte wach
Zog ihre schönste Robe an
Fuhr in die Stadt zum Tanz im Schloss
Vielleicht gab´s irgendwo ein Mann,
der einsam auch wie sie sodann?
Der lebte nicht auf hohem Ross!
Im Walzer drehte sie sich wild
Der Schampus schmeckte wirklich gut
Und Abendduft lag rosig mild
auf ihrer Seele, ungekühlt
Ihr Herze schwamm in heißer Glut
Ein netter Herr im schwarzen Zwirn
hofierte sie, umwarb sie lieb
Der Sekt benebelte ihr Hirn
Der Fremde schien sie zu verwirrn
Ein heißer Kuss zur Soulmusik
In diesem Augenblick entschwand
die Einsamkeit, die Traurigkeit
Sie spürte seine starke Hand!
Sie wär mit ihm davon gerannt!
Sie spürte – endlich ist′s soweit!
Der Fremde buchte einen Flug
für sich und sie, die neue Zeit
Nur fort, weit fort mit neuem Mut
Nie wieder Traurigkeit und Wut
Und endlich leben, so befreit
Doch da ertönt ihr Telefon,
durchbrach die Seligkeit, manch Kuss!
Ein schwerer Unfall mit dem Sohn!
Sie rasten durch ein Feld von Mohn!
Mit Flug und Küssen schien nun Schluss!
Er fuhr sie bis zum Krankenhaus!
Wie schnell zerbrach doch aller Traum!
Wie sah´s mit ihrem Sohne aus?
Wieso nur jetzt solch Angst, solch Graus?
Verzeihen konnte sie sich′s kaum!
Als sie den Kleinen liegen sah,
in seinem Bettchen, schwach und krank,
da wusste sie, was wichtig war!
Ganz plötzlich wurde es ihr klar:
Sie liebte Sohn und Haus und Land!
Nie wollte sie woandershin!
Es lief doch gut, so, wie es lief!
Ihr Sohn – der echte Lebenssinn!
Es war doch richtig und auch schön!
Ganz leis sie seinen Namen rief
Der Fremde lächelte sie an
und ging von ihr – zurück zur Nacht
Er war ein wirklich lieber Mann
Sie schaute ihm lang nach sodann,
und hat doch nicht mehr nachgedacht
Der Wind am offnen Fenster sang
ein Lied von Trauer und von Glück
Sie hielt ganz fest vom Sohn die Hand
Und blieb im Haus, im Storchenland
Und hörte manchmal Soulmusik
Es war die Zeit der Störche, ach
Sie zogen fort ins ferne Land
Es blieb ein Haus mit rotem Dach,
am dichten Wald, am schmalen Bach
Ein Wind verwehte leis den Sand

Watt

Er ging ins weite Watt hinaus
Der Mond verklärte seinen Blick
Die Nebel zogen um sein Haus
Er wollt ins düstre Watt hinaus
Er war so fern, so weit vom Glück
Noch kam die Flut nicht und er lief
Schon sank er ein in den Morast
So vieles ging im Leben schief,
als niemand seinen Namen rief
Er hatte manche Chance verpasst
Die Uhr schlug Mitternacht sodann
Da gab′s kein Mensch, der ihn so sah
Einst war er wohl ein froher Mann,
der ′mal verlor und mal gewann,
der immer zuverlässig war
Und er lief weiter, immerfort,
ins weite Watt, wo′s düster ist
An jenem unheilvollen Ort,
da zog er hin, da zog er fort
Ihn hatte wohl niemand vermisst
Es schwammen Wolken vor den Mond
Ein Regen fiel und Kälte zog
Dort, wo vielleicht manch Unhold thront,
wer fragt danach, was sich noch lohnt?
So mancher schreit ...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Endlich!
  3. Geheimbund
  4. Die Muschel
  5. Gib nicht auf
  6. Gezeiten
  7. Angst
  8. Nebel
  9. Gebet für einen Freund
  10. Meeresrauschen
  11. Der rote Ball
  12. Am Ziel
  13. Morgenluft
  14. Nebel
  15. Stieglitz
  16. Fjord
  17. Kraniche
  18. Nomade
  19. Die Tänzerin
  20. Schwarze Materie
  21. Das Verhör
  22. An einen Soldaten
  23. Spiegelbild
  24. Am Berg
  25. Thor
  26. Drift
  27. Zeit der Störche
  28. Watt
  29. Die Angestellte
  30. Träume der Erinnerung
  31. Die Königin
  32. Treffen
  33. Am Deich
  34. Teufelsort
  35. Wille
  36. Fremde Mächte
  37. Weiße Frau
  38. Impressum