Denke und handle automatisch richtig!
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Denke und handle automatisch richtig!

Das Innere Bewusstsein - Ein Kurs von Lektionen über die inneren Ebenen des Bewusstseins, Intuition, Instinkt, automatische Mentation und andere wundervolle Phasen von mentalen Phänomenen.

  1. 84 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Denke und handle automatisch richtig!

Das Innere Bewusstsein - Ein Kurs von Lektionen über die inneren Ebenen des Bewusstseins, Intuition, Instinkt, automatische Mentation und andere wundervolle Phasen von mentalen Phänomenen.

Über dieses Buch

Die heutige Zeit ist geprägt von Schlagworten wie: Autonomes Fahren, Autopilot, Automatisierung, Robotik, und vielen mehr in dieser Richtung. Wäre es Da nicht interessant, uns darüber in Kenntnis zu setzen, wie wir unseren eigenen Autopiloten einsetzen und programmieren können? Wie wir ganze Armeen von Bediensteten in unserem Unter- und Überbewusstsein mit gezielten Aufträgen für uns arbeiten lassen können? Wollen Sie herausfinden "Wie es der HERR den seinen im Schlaf gibt"? Dieses Sprichwort wird oft belustigend angewandt, beinhaltet aber eine Wahrheit über die Wirkungsweise unseres "Mind", welche von eminenter Wichtigkeit ist. Studieren Sie dieses kleine Buch und lernen Sie, wie Sie mit gezieltem und deutlich geringerem Aufwand wesentlich mehr erreichen können und das praktisch im Schlaf.

Häufig gestellte Fragen

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LEKTION IX. – DIE LELAND METHODE

Herr Leland, dessen Ausführungen über Voraussicht, die wir Ihnen in der vorhergehenden Lektion gegeben haben, hat viel Aufmerksamkeit auf die Methode und Verwendung des "Inneren Bewusstseins" gelenkt, die allgemein als "Die Leland-Methode" bekannt ist. Andere Autoren, vor und nach Herrn Lelands Arbeit, haben diese Phase des Themas betrachtet, aber Herr Leland verdient viel Anerkennung dafür, dass er die Aufmerksamkeit einer so grossen Anzahl von Leuten, auf so praktische Art und Weise und in solch überzeugendem Stil, auf die Angelegenheit gelenkt hat. Wir geben Ihnen hiermit den Kern seiner "Methode" in seinen eigenen Worten wieder, ausgewählt aus seinen Werken zum Thema. Herr Leland beginnt mit der Feststellung, dass er dem Thema der Methoden, die inneren Bewusstseinsebenen des Minds mit Autosuggestionen (Voraussicht; Mentale Befehle; Anweisungen an die Heinzelmännchen, etc.) welche man unmittelbar bevor man in der Nacht in den Schlaf sinkt abgibt, zu beeindrucken, eine Reihe von Jahren viel Aufmerksamkeit, Zeit, Studium und Reflektion gewidmet hatte. Er fährt fort zu sagen:
"Alle mentalen oder zerebralen Fähigkeiten können durch direkte wissenschaftliche Behandlung beeinflusst werden, welche unlängst noch als eine Wunderhandlung angesehen wurde und immer noch sehr wenig bekannt ist oder beachtet wird. In der Entwicklung dieser Theorie, und durch viele praktische und persönliche Erfahrung bestätigt, kann der Wille durch sehr einfache Trainingsprozesse oder mit Hilfe von Autosuggestion in beliebigem Masse gestärkt werden und Gemütszustände binnen kurzem induziert werden, welche durch Übung gewohnheitsmässig gemacht werden können. Folglich kann ein Mensch durch ein sehr einfaches, einige Male wiederholtes, Experiment – ein Experiment, das ich klar beschreibe und welches durch Test und Verifizierung über alle Verleugnung erhaben ist – verursachen, dass er sich am kommenden Tag in einem vollkommen ruhigen und heiteren Gemütszustand befindet; und dieser Zustand kann mittels Wiederholung und Übung auf andere, von weit aktiverer oder intelligenterer Beschreibung, angehoben oder variiert werden. Ich kann somit zur Veranschaulichung sagen, dass ich es gemäss eigener Erfahrung durch diesen Prozess geschafft habe, seit meinem siebzigsten Lebensjahr denn ganzen Tag viel fleissiger und ohne jedes Gefühl von Erschöpfung oder Arbeitsabneigung gearbeitet habe, als ich es je zuvor in meinem Leben getan habe. Und der Leser muss nur das extrem einfache Experiment, wie ich es beschrieben habe, ausprobieren, zu versuchen sich selbst zu überzeugen, dass er dasselbe tun kann, dass er seine Kraft ad Infinitum steigern kann."
Herr Leland macht dann weiter auf die Auswirkungen der Autosuggestion aufmerksam, die allen Studenten der Psychologie bekannt ist. Er sagt:
"Dann kam es mir in den Sinn, dass es, da Autosuggestion möglich ist, eine fabelhafte Sache für einen Mann meines Alters wäre, wenn ich mich entschliessen würde und es mir glücken würde, den ganzen nächsten Tag zu arbeiten; das heisst, mich literarischer oder artistischer Arbeit widmen würde, ohne jemals Müdigkeit zu empfinden. Und so kam es, dass ich es durch einen lockeren Anfang bis zur Perfektion brachte. Was ich mit einem lockeren Anfang meine ist, es nicht zu vehement zu wollen oder zu beschliessen, sondern einfach und behutsam aber beharrlich dem Mind die Idee einzuprägen, so, dass ich während dem Einschlafen davon dachte als wäre es eine Tatsache. Mein nächster Schritt war, zu wollen, dass ich den nächsten Tag frei von jeder nervösen oder mentalen Sorge sein solle, oder einen hoffnungsvollen, ruhigen oder ausgeglichenen Gemütszustand bewahren solle. Dies führte zu vielen kleinen und äusserst eigentümlichen Experimenten und Beobachtungen. Dass der unerschütterliche oder gelassene Gemütszustand sofort einsetzte, war unbestreitbar, aber er benahm sich oft wie der Engel in H.G. Wells Roman, 'Der wunderbare Besuch', als hätte er Angst vor seiner neuen Residenz und es war kein Wunder, denn er war wirklich ein neuer Gast, und den Kobolden "der Sorge und des Hänselns, des Zappelns und der Furcht", welchen bisher gewährt wurde Krawall zu machen und nach eigenem Ermessen zu kommen und zu gehen, gefiel es gar nicht, von der neuen Gutsherrin angewiesen zu werden, sich ruhig zu verhalten. Ich hatte meine Lapsus, aber ich war nicht nur einfach erstaunt festzustellen, dass durch Beharrlichkeit, die gewohnheitsmässige Ruhe in mir heranwuchs, sondern auch wie entschieden sie zunahm. Und weit mehr als Ausdauer in der Arbeit oder das Herbeiführen eines gelasseneren und gewohnheitsmässig ruhigen Gemütszustands war das Erwachen des Willens, welchen ich genauso interessant fand wie jeden Roman, jedes Drama oder jede Reihe aktiver Abenteuer, die ich jemals gelesen oder erlebt habe."
Dann fährt Herr Leland fort, seinen Lesern seine "Entdeckung" oder "Methode" wie folgt zu vermitteln:
"Und das ist die Entdeckung : Beschliessen Sie vor dem Einschlafen, dass Sie es – wenn es irgendetwas für Sie zu tun gibt, was Wille oder Entschlossenheit erfordert, sei es abstossende oder harte Arbeit; oder die Pflicht, einer unangenehmen Person gegenüberzutreten; zu fasten; eine Rede zu halten; zu irgendeiner Sache "Nein!" zu sagen; kurz gesagt, um mitzuhalten oder irgendeine Anstrengung zu unternehmen – so gelassen und gedankenlos wie möglich tun werden. Wünschen Sie nicht, es hart oder gewaltsam zu tun, oder ungeachtet möglicher Hindernisse – sondern entscheiden Sie Sich schlichtweg und unverfroren, es zu tun – und es wird sich viel wahrscheinlicher bewahrheiten. Und es ist absolut wahr, dass es, wenn man darin beharrt, sich zu zwingen durch leichten Impuls auf einen gegebenen Impuls zu reagieren, zu fabelhaften und äusserst befriedigenden Ergebnissen führen wird."
Herr Leland gibt daraufhin denjenigen, welche die Praktizierung seiner Methode in Angriff genommen haben, folgende Worte der Vorsicht:
"Es gibt eine Sache, vor welcher die jungen, leichtfertigen oder unachtsamen Leute gewarnt werden sollten. Erwarten Sie nicht von dieser Methode, oder von irgendetwas anderem in diesem Leben, prompte Perfektion oder ein Maximum an Erfolg. Kann sein, dass Sie Sich vorgenommen haben fröhlich zu sein, wenn Sie aber empfindlich auf schlechtes Wetter reagieren, und der Tag trostlos sein sollte, oder Sie vom Tod eines Freundes vernehmen sollten, oder von irgendeiner grösseren Katastrophe, ist es wahrscheinlich, dass eine depressive Einstellung folgen wird. Merken Sie Sich andererseits gut, dass sich durch die Gewohnheit, sich durch häufige Repetition selbst Gleichmut und Heiterkeit zu suggerieren, und auch durch das Verbannen von anstössigen Bildern, wenn sie kommen, unweigerlich ein viel glücklicherer Gemütszustand einstellt. Sobald Sie zu erkennen beginnen, dass Sie eine solche Kontrolle erlangen, erinnern Sie sich daran, dass dies die goldene Stunde ist – und verdoppeln Sie ihre Anstrengungen. Ich bin zuversichtlich, dass ich dem Leser in wenigen Worten die Logik eines auf Willen beruhenden Systems der mentalen Disziplin erläutert habe und wie durch einen sehr einfachen Prozess letztere allmählich erweckt werden kann. Jeder möchte einen starken, kraftvollen Willen haben und es gibt eine Sammlung von Büchern oder Predigten in irgendeiner Form, die die Schwachen ermahnen, ihre Willen oder ihren Charakter zu erwecken und zu stärken, aber alle repräsentieren es als einen harten und energischen Prozess, ähnlich dem Sturm und Stress, Kampf und Sieg und keiner erklärt wirklich wie man es macht. Ich habe in der Tat nur angedeutet, dass die ersten Schritte durch Autosuggestion unternommen werden.
"Wenn wir wollen, dass eine bestimmte Idee anderntags oder an irgendeinem Tag wiederkehrt, und wenn wir den Verstand kurz vor dem Einschlafen darauf anwenden, kann es sein, dass wir es vergessen haben, wenn wir aufwachen, aber sie wird zur rechten Zeit wiederkehren. Das ist es, was fast jeder bewiesen hat: Wenn wir uns entscheiden, zu einer bestimmten Stunde aufzuwachen, tun wir das im Allgemeinen; wenn nicht das erste Mal, dann nach einigen Experimenten, zu welchen ich übrigens anmerken möchte, dass niemand jemals von einem ersten Experiment vollen Erfolg erwarten sollte. Durch denselben Vorgang, der es uns ermöglicht zu einer bestimmten Stunde aufzuwachen, und indem wir einfach die Zeit mit einer anderen Idee austauschen, können wir uns die Fähigkeit aneignen, vorherbestimmte oder gewünschte Gemütszustände über uns bringen zu können. Dies ist eine Autosuggestion oder ein verzögerter Entschluss, sei es mit oder ohne Schlaf. Mit jedem neuen Experiment oder Versuch wird sie in ihren Resultaten sicherer. Der insgesamt bedeutende Faktor ist Durchhaltewillen oder Repetition.
"Und hier sei etwas angemerkt, was, wie ich glaube, noch kein Schriftsteller jemals beobachtet hat, i.e., so wie Durchhaltewillen auf erneuerte Voraussicht und Reflexion beruht, so beginnt der Praktizierende durch Übung und Gedanken in Autosuggestion binnen kurzem festzustellen, dass sein bewusster Wille in den wachen Stunden energischer wirkt, und er auf den Schlafprozess verzichten kann. Denn, wenn wir einmal feststellen, dass unser Wille uns wirklich zu gehorchen beginnt, sowie ansetzt, Mut und Gleichmütigkeit zu erwecken wo einst Kleinmut herrschte, dann gibt es keine Grenzen für das Vertrauen und die Kraft, welche sich daraus ergeben. Nun, dies ist absolut richtig. Ein Mensch kann gewisse Dinge wollen, ehe er einschläft. Dieses Wollen sollte nicht intensiv sein, wie die alten Magnetiseure lehrten; es sollte eher wie ein stilles, festes Verlangen oder ein sich-Vertraut-machen mit dem-was-man-will, sein, oftmals sanft wiederholt, bis wir darüber einschlafen. Der Suchende will oder wünscht, dass er sich, seinem Verlangen gemäss, während des ganzen nächsten Tages stark und kraftvoll, hoffnungsvoll, energisch, fröhlich, kühn, ruhig oder friedevoll fühlen wird. Und das Ergebnis wird gerade im Verhältnis zu dem Grad erreicht werden, in dem die Anordnung oder das Verlangen das unterwusste Mind beeindruckt hat oder in es versunken ist.
"Aber, wie ich bereits sagte: erwarten Sie nicht, dass all das aus einem ersten Versuch resultiert. Es ist sogar wahrscheinlicher, dass diejenigen, welche auf Anhieb reüssieren, am Ende eher aufgeben, als diejenigen, welche auf bescheidenen Anfängen aufbauen. Der erste Schritt kann ganz gut darin bestehen, nur ein bestimmtes Objekt zu wählen, und das Mind ruhig und sanft aber dennoch entschlossen darauf zu richten, um zu einer bestimmten Stunde Rückmeldung zu erhalten. Wiederholen Sie das Experiment. Wenn es erfolgreich ist, fügen Sie wieder etwas hinzu. Gewaltsame Anstrengungen sind nicht ratsam; gedankenlose Repetition ist jedoch verlorene Zeit. Denken Sie, während Sie Sich suggerieren, was Sie wirklich wollen; und vor allem, denken Sie, wenn Sie können, mit einer Gewissheit und einem Gefühl, dass die Idee sicher zu Ihnen zurückkehren wird.
"Um zu rekapitulieren und alles klarzustellen, nehmen wir einmal an, dass der Leser sich während des folgenden Tages einen ruhigen, selbstbeherrschten oder friedlichen Gemütszustand wünscht. Lasst ihn deswegen in der Nacht, nachdem er sich zurückgezogen hat, zuerst vollständig überlegen, was er will und zu erlangen wünscht. Das ist die Voraussicht und sollte so gründlich wir möglich sein. Wenn Sie dies getan haben, werden sie erklären, dass das, was Sie wollen, bei Erwachen eintrifft, und dies wiederholend und darüber nachsinnend schlafen Sie ein. Das ist alles. Wünschen Sie sich nicht zwei Dinge auf einmal, zumindest nicht, bis Ihr Mind mit dem Prozess vertraut geworden ist. Wenn Sie spüren, dass Ihre Kraft durch Erfolg gestärkt wurde, können Sie tun, was immer Sie wollen.
"Vielleicht hat es den Leser als eine beinahe furchtbare oder zumindest eine wundervolle Vorstellung getroffen, dass der Mensch, wenn er es nur wüsste, in sich selbst, gewaltige Kräfte oder transzendente Fähigkeiten hat, von welchen er nie irgendeine Vorstellung hatte. Ein Grund, warum solch kühne Gedanken unterdrückt wurden ist der, dass er traditionsgemäss die Existenz von überlegenen oder übernatürlichen Wesen fühlte, durch deren Macht und Schirmherrschaft er wirksam unterdrückt oder unter Kontrolle gehalten wurde. Es scheint eine kühne Sache gewesen zu sein, dass es keinem Philosophen durch die Zeitalter hindurch in den Sinn gekommen ist, dass der resolute, noble und freie Mann sich selbst in einen Geisteszustand suggerieren kann, welcher Teufeln und Phantasmen trotzt, oder dass es, inmitten der grenzenlosen Möglichkeiten der menschlichen Natur, eine Fähigkeit gab, die Indifferenz anzunehmen, welche Tieren eigen ist, wenn sie nicht aufgeschreckt sind. Unsere Methode macht allen, die sie ausüben, eine Fähigkeit wirksam und gewaltig, gefällig oder von praktischem Nutzen, die den grossen Vorteil hat, dass sie in alle Beziehungen und Handlungen des Lebens eingehen kann; sie wird jedem etwas geben, was er tun kann, etwas, was sein Mind beschäftigt, sogar mit sich selbst, und selbst wenn wir andere Berufe haben."
Der Student wird in der "Leland-Methode" die gleichen Prinzipien der Autosuggestion, der Selbstbeherrschung und der "Mentalen Helfer" erkennen, auf welche wir in anderen Lektionen verwiesen haben. Aber er wird auch die Betonung und die Wichtigkeit bemerken, die Herr Leland der Idee beimisst, den Befehl oder die Autosuggestion kurz vor dem Einschlafen zu verabreichen. Diese Idee bildet in der Tat den Grundgedanken der Leland Methode, und Herrn Lelands Ideen haben aus diesem Grund viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, ungeachtet dessen, dass die Idee der Suggestion vor dem Schlaf, von vielen Autoren, vor und nach dem Datum seiner Arbeit, erwähnt und beschrieben wurde. Da aber die letzte Phase des Themas so deutlich hervorsticht, ist es nur recht, dass jede Darstellung des allgemeinen Themas, ein...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einleitung des Übersetzers und Herausgebers
  3. Lektion I. – Das Innere Bewusstsein
  4. Lektion II. – Die Bewusstseinsebenen
  5. Lektion III. – Die Untergeschosse des Minds
  6. Lektion IV. – Der mentale speicher
  7. Lektion V. – Sich selbst "überarbeiten"
  8. Lektion VI. – "Automatisches Denken"
  9. Lektion VII. – Helfer des Inneren Bewusstseins
  10. Lektion VIII. – "Voraussicht"
  11. Lektion IX. – Die Leland Methode
  12. Lektion X. – Intuition und darüber hinaus
  13. Bibliografie
  14. Autor: William Walker Atkinson wurde
  15. Weitere bücher des Herausgebers
  16. Mind power – Das Geheimnis Mentaler Magie
  17. Impressum