
- 40 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Federn meiner Flügel von gestern
Über dieses Buch
Lyrik und Kurzprosa. Die vorliegenden Texte entstanden zwischen 1986 und 1993. Für dieses Bändchen wurden sie vom Autor noch einmal neu durchgesehen.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Das Warten
Unfehlbar
quält düstere Ungewissheit die
sommerluftleichte Gelassenheit.
Der Anblick geometrischer Vesperhappen
schmerzt das
tote Auge:
Quadratisierte Käsbrötchen,
parallele Südfrüchte…
Grelle Schatten würgen
ergeben die Schalen hinab und
herauf –
sie sind gerichtet.
Dankbar
vollstrecken die Todgeweihten
das Urteil selbst.
Die blanken Splitter der Körper
zerfließen,
wie auch die Geister, die
balgend die richtige
These zum falschen
Ziel erdacht.
Deren Augen aber
werden wundgeschlagen sein
vom gierigen Aufsaugen der
Leiber.
Vorgestern
hat ein Entrückter die
Sonne
ertränkt
ins Meer, das verdampfte
und endlich dem Land den
ersehnten, todbringenden
letzten Regen bescherte.
Es zerrt der Sturm, es
reißt die Sehnsucht entartende
Seelen
in Fetzen
in mondtrunkner Bläue der Nacht.
Feuchtigkeit umspült die
Glieder der
Endgültigen.
Mauern
starren kalt schweigend im Chor,
bis der erste kapituliert.
Einigkeit –
auch unter den Experten:
was morgen werden würde, wäre
berichtenswert –.
Raum suggeriert Wirklichkeit,
Farbe verkrampft sich zu Form,
das allgegenwärtige Nichts
taucht
enthusiastisch
die Welt in
gleißendes
Wohin?
In die Einsamkeit
Er wollte immer
ein starker Mann sein.
Darum schloss er sich,
wenn er traurig war,
in sein Zimmer ein
und weinte,
weinte ganz allein.
Es machte ihn stark.
Es brachte ihm Kraft und
es machte ihn hart.
Jetzt ist er reich
an Einfluss
und an teuren Sachen,
und was er machen will,
kann er auch machen.
Er weinte,
weinte ganz allein.
Jetzt will au...
Inhaltsverzeichnis
- Über den Autor
- Inhaltsverzeichnis
- Augenzeugen
- Diese Stadt ist eine Lüge
- Vis-à-vis
- Bilanz einer Anfrage
- Das Warten
- In die Einsamkeit
- Die Geschichte vom hinterlistigen Finken
- innovation
- drängt zu
- halbschlaf
- Ich erschlug eine Fliege. Ein Geständnis
- neurose
- Wanderer durch die Nacht
- und schlugen ihm den kopf ab
- Begegnung
- affäre
- Der labile Künstler
- Herbst
- Heimweg
- Auf Erden nichts Neues
- letzter wille
- Impressum