
- 19 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Nach dem PSratgeber legt Mario Brocallo nun eine ausführliche Abhandlung des Themas Pornographie und Frauenhass vor und analysiert mögliche Gründe dafür in der Kindheit des Pornokonsumenten. Ein Ebook das Mut und eine hohe Bereitschaft zur Selbstreflexion erfordert und das auch für religiöse Männer, die Pornos konsumieren höchst aufschlussreich sein wird.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Aus welchen Motiven wurde ich geboren?
Wenn mehrere dieser Antworten für sie stimmen, dann sollten Sie den Mut haben, sich auch weitere Fragen zu stellen.
Denn eine zentrale Frage für jeden Menschen (auch für Frauen) ist: Wie war die Situation meiner Mutter, als ich geboren wurde? Was war ihr Motiv, ein Kind zu bekommen?
Fast jede Mutter wird auf diese Frage, wenn man sie direkt fragt, sagen: "Du warst ein Wunschkind" - und oft stimmt das aus Sicht der Mutter auch.
Jedoch gibt es auch andere Gründe, ein Kind zu bekommen, die selbst die Mutter (wenn sie nicht psychologisch gesehen höchst reflektiert ist) nicht angeben könnte.
Beispiele dafür sind:
* da ich selbst eine mangelhafte Kindheit hatte, wollte ich mir wenigstens als erwachsene Frau eine "heile Familie" schaffen und damit diese Wunde heilen
* mein Mann/mein damaliger Partner wollte unbedingt ein Kind
* es wurde in meinem Umfeld (ein religiöses Umfeld?) von mir erwartet, dass ich nach der Hochzeit mit diesem Mann ein Kind bekomme
* in unserer damaligen Kultur war es wichtig möglichst viele Kinder zu bekommen, um im Alter finanziell und pflegerisch von ihnen versorgt zu werden
* ich hatte keinen befriedigenden Beruf, also hoffte ich, dass mir ein Kind einen neuen Sinn in meinem Leben geben könnte
* ich lebte in einer ziemlich abgekühlten Liebensbeziehung / Ehe und hoffte, dass durch ein Kind wieder mehr Zärtlichkeit in mein Leben kommen würde
* ich versuchte eine Beziehung/Ehe zu kitten, in der es sonst wenig Gemeinsamkeiten gab
* Wir hatten kein Verhütungsmittel verwendet - insgesamt befand ich mich jedoch in einer belastenden Lebensphase, der Zeitpunkt der Schwangerschaft war nicht ideal
* ich hatte selbst einen beruflichen Traum, den ich nicht verwirklichen konnte - nun hoffte ich, dass mein Sohn ihn statt mir verwirklichen würde
* ich war und bin ein ziemlich zurückgezogener Mensch. Ein eigenes Kind war für mich die Chance, immer jemanden für Gespräche in meiner Wohnung zu haben.
* als ganz junge Frau ein Kind zu bekommen war meine Chance, mich von meinen Eltern abzunabeln, bei denen ich nicht glücklich war
Diese Antworten werden Sie höchstwahrscheinlich nicht in dieser Klarheit von Ihrer Mutter bekommen. Dennoch können Sie detektivisch zu fragen beginnen, wie die Situation ihrer Mutter damals war. Wenn Sie sowieso regelmäßigen Kontakt zu Ihrer Mutter haben - sei es persönlich oder telefonisch - können Sie ja den "Small Talk" ja einmal durchbrechen und einen Satz sagen wie "Weißt du was ich dich schon immer fragen wollte: Wie war Dein / Euer Leben eigentlich damals, als ich geboren wurde?"
Und weitere Fragen, die sich auf die oben genannten, möglich...
Denn eine zentrale Frage für jeden Menschen (auch für Frauen) ist: Wie war die Situation meiner Mutter, als ich geboren wurde? Was war ihr Motiv, ein Kind zu bekommen?
Fast jede Mutter wird auf diese Frage, wenn man sie direkt fragt, sagen: "Du warst ein Wunschkind" - und oft stimmt das aus Sicht der Mutter auch.
Jedoch gibt es auch andere Gründe, ein Kind zu bekommen, die selbst die Mutter (wenn sie nicht psychologisch gesehen höchst reflektiert ist) nicht angeben könnte.
Beispiele dafür sind:
* da ich selbst eine mangelhafte Kindheit hatte, wollte ich mir wenigstens als erwachsene Frau eine "heile Familie" schaffen und damit diese Wunde heilen
* mein Mann/mein damaliger Partner wollte unbedingt ein Kind
* es wurde in meinem Umfeld (ein religiöses Umfeld?) von mir erwartet, dass ich nach der Hochzeit mit diesem Mann ein Kind bekomme
* in unserer damaligen Kultur war es wichtig möglichst viele Kinder zu bekommen, um im Alter finanziell und pflegerisch von ihnen versorgt zu werden
* ich hatte keinen befriedigenden Beruf, also hoffte ich, dass mir ein Kind einen neuen Sinn in meinem Leben geben könnte
* ich lebte in einer ziemlich abgekühlten Liebensbeziehung / Ehe und hoffte, dass durch ein Kind wieder mehr Zärtlichkeit in mein Leben kommen würde
* ich versuchte eine Beziehung/Ehe zu kitten, in der es sonst wenig Gemeinsamkeiten gab
* Wir hatten kein Verhütungsmittel verwendet - insgesamt befand ich mich jedoch in einer belastenden Lebensphase, der Zeitpunkt der Schwangerschaft war nicht ideal
* ich hatte selbst einen beruflichen Traum, den ich nicht verwirklichen konnte - nun hoffte ich, dass mein Sohn ihn statt mir verwirklichen würde
* ich war und bin ein ziemlich zurückgezogener Mensch. Ein eigenes Kind war für mich die Chance, immer jemanden für Gespräche in meiner Wohnung zu haben.
* als ganz junge Frau ein Kind zu bekommen war meine Chance, mich von meinen Eltern abzunabeln, bei denen ich nicht glücklich war
Diese Antworten werden Sie höchstwahrscheinlich nicht in dieser Klarheit von Ihrer Mutter bekommen. Dennoch können Sie detektivisch zu fragen beginnen, wie die Situation ihrer Mutter damals war. Wenn Sie sowieso regelmäßigen Kontakt zu Ihrer Mutter haben - sei es persönlich oder telefonisch - können Sie ja den "Small Talk" ja einmal durchbrechen und einen Satz sagen wie "Weißt du was ich dich schon immer fragen wollte: Wie war Dein / Euer Leben eigentlich damals, als ich geboren wurde?"
Und weitere Fragen, die sich auf die oben genannten, möglich...
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Für wen dieses Ebook gedacht ist
- Gewalt in Pornos
- Ausformungen der Gewalt in der Pornographie
- Der religiöse Pornokonsument
- Die Beziehung zur eigenen Mutter
- Aus welchen Motiven wurde ich geboren?
- Mütter die Grenzen überschreiten
- Und welche Rolle spielte der Vater?
- Hat sie nicht das Beste für mich getan?
- Zusammenfassung: Was tun?
- Impressum