Liebe und Treue gehören zusammen wie Frosch und König. Und wenn Treue nicht vorhanden ist, dann weg mit dem Kerl oder weg mit der Tussi. Der Nächste / die Nächste wird sicherlich schon der Traumprinz / die Traumprinzessin werden! Alles richtig gemacht!Und - fühlen Sie sich nun gut dabei!?Nach diesem Buch...wird für Sie der Gedanke an Treue noch weiterhin zuckersüß sein, aber für Ihre Liebe keine in Stein gemeißelte Bedingung mehr darstellen!Nach diesem Buch...werden Sie nicht mehr entweder - oder, sondern sowohl - als auch denken, vielleicht sogar schon fühlen!Nach diesem Buch...gibt es für Sie keine Verlustängste oder Schuldgefühle mehr. Ihre Liebe wird dann toleranter sein. Ihre Liebe wird nicht mehr im Treuewahn sterben, sondern sich in mehr Liebe ausweiten.

- 152 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
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Information
Thema
Personal DevelopmentThema
Self ImprovementI. Teil
1. Intelligenz = Intelligenz?
Sie sind seit zehn Jahren glücklich verheiratet!? Sie sind und waren sich ewig treu, erfinden die Liebe zu Ihrem Partner / Ihrer Partnerin jeden Tag neu, sind zusammen rundum glücklich, die Beziehung ist gleichermaßen aufregend und entspannend? Sie fühlen sich gut und ausgeglichen!? Es tut mir leid – Sie haben diese ersten Seiten umsonst gelesen, denn Sie haben garantiert gerade die falsche Lektüre in der Hand. Sie sollten vielmehr selbst ein Buch schreiben, mit dem Titel: „Glücklich in der Ehe, ich hab es geschafft – und Sie werden es auch schaffen!“ Fragen Sie zudem bei Ihrem Buchhändler nach, ob Sie dieses Buch eventuell noch umtauschen könnten!
Oder sind Sie einer oder eine aus den wilden `68igern? Sie sind ein freier Mensch, haben Beziehungen, lösen sie wieder nach Belieben auf, haben Sex, wenn es sich ergibt – aber grundsätzlich sind Sie frei und verpflichten sich zu nichts!? Das machen Sie schon seit zehn Jahren so und bereuen nichts!? Nun ja, ich schätze, da verabschiedet sich ein weiterer Leser, denn Sie haben ebenfalls das falsche Buch in der Hand. Auch Sie sollten sich sofort an den PC setzen und Ihr Buch schreiben, mit dem Titel: „Glücklich und frei – lebe wild und verpflichte Dich zu nichts!“
Nun zu Ihnen, die Sie scheinbar nicht zu den oben genannten Leserkreisen gehören und noch eine oder einer der wenigen sind, die dieses Buch bis hierhin gelesen haben. Leben Sie zurzeit `mal wieder allein, haben sich vielleicht vor kurzem von Ihrem Partner getrennt, mit dem Sie vielleicht zwei Jahre lang zusammen gewesen sind? Und ist es zufällig auch nicht die erste Trennung, die Sie bereits hinter sich haben? Dieses Leben mit sich abzeichnenden so genannten „Lebensabschnittspartnern“ haben Sie verständlicher Weise mittlerweile vollkommen satt!
Wie kommt Ihnen das Beziehungsleben vor? Etwa so:
BEZIEHUNGEN = letztendlich ständige Machtkämpfe
oder gar schlimmer:
BEZIEHUNGEN = letztendlich treibt es jeder mit jedem
Vermutlich können Sie auf Anhieb drei Personen nennen, mit denen Sie länger als ein Jahr zusammen gewesen sind – nun ist keiner von ihnen mehr da –
so viele schöne Jahre mit einem geliebten Menschen zusammen und man traut sich nicht mehr, sich an die „guten“ Jahre zurückzuerinnern, weil dann Traurigkeit, Wut und Verzweiflung aufsteigen werden. Die Jahre „scheinen“ verloren – und da kein Bezug zu diesen ehemals geliebten Menschen mehr besteht und sich kaum noch einer traut, sich an sie zurückzuerinnern, könnte man quasi sagen: Diese damalige Zeit wurde überhaupt nie gelebt (weil nichts mehr davon übrig geblieben ist) und man lebt nur noch im „Hier und Jetzt“ – und das ist gerade verdammt einsam – und der verbleibende Zeitraum für das baldige Liebesglück ist auch nicht gerade länger geworden.
Warum also gibt man geliebte Menschen so schnell auf? Hätten Sie sich in ihrer damaligen Verliebtheitsphase gegenseitig bloß einen einzigen Tag im Monat versprochen, für den sie sich gegenseitig eine Art von „Restliebe“ (böses Wort) aufbewahren wollten, wären Sie zumindest für drei Tage im Monat nicht allein, sondern mit einem geliebten Menschen zusammen! Einen geliebten Menschen, der eigentlich für eine ewige Zweierbeziehung gedacht war, es aber aus irgendeinem Grund nicht sein konnte.
Vielleicht waren Sie damals blind. Blind in ihrer Verliebtheit und haben gedacht, diese Beziehung hält ewig (sprich: bestimmt ist es der Traumprinz oder die Traumprinzessin). Und als Sie dann allmählich feststellten, dass die Beziehung wohlmöglich doch nicht ewig hält, haben Sie sich, nach lupenreiner „Entweder-Oder“ Manier, nach einem verliebten „Entweder“ nun für ein ernüchtertes „Oder“ entschieden (oder Ihr Partner hat entsprechend entschieden). Auf jeden Fall sind Sie wieder einmal allein und haben vorerst von Beziehungen die Schnauze voll. Absolut verständlich!
Spielen Sie doch bitte einmal mit diesem Gedanken: Ein Paar geht einerseits irgendwann auseinander und bleibt andererseits doch zusammen!
Also doch ewige Beziehungsmachtkämpfe oder ein „Jeder treibt es mit jedem“? Nein! Mit diesem Buch möchte ich alle Leserinnen und Leser ermuntern, einen Schritt bewusst durchzuführen, der unbewusst sowieso schon von Ihnen vorgenommen worden ist: Ein geliebter Mensch bleibt im Herzen ein geliebter Mensch. Diese Verbindung kann nur verdrängt werden. Nur Ihr rational denkendes Hirn und, vor allen Dingen, die Moral der Gesellschaft „nötigt“ Sie zu „Entweder-oder“ Entscheidungen. Ihr „Ego“ „zwingt“ Sie alles persönlich zu nehmen, was in Wirklichkeit jedoch einen natürlichen Entwicklungsprozess darstellt. Das umfangreiche, wenn auch bei weitem nicht vollständige Kapitel „der bedauernswerte „Halbgott“ Mensch“ soll Ihnen verdeutlichen, dass sich der Mensch mit unwahrscheinlich vielen, zum größten Teil unbewussten und widersprüchlichen, sowohl körperlichen als auch seelischen Grundbedürfnissen auseinandersetzen muss. Hierfür benötigt er absolute Freiheit, die ihm der Lebenspartner aber nicht gewähren möchte, weil jenen das seelische Grundbedürfnis nach Liebe plagt und er unter Verlustangst leidet.
Viele Menschen sagen sich deshalb: „Scheiß was auf Beziehungen, die Karriere ist wichtig!“ also pauken sie, was das Zeug hält. Wissen ist Macht, je höher der Intelligenzquotient, umso besser. Daniel Golemann hat in seinem Buch „Emotionale Intelligenz“ jedoch herausgestellt, dass nicht die kognitive Intelligenz entscheidend ist, wie gut man durch das Leben kommt, sondern zum Beispiel Ausdauer, Hoffnung und ein, sich auf Erfahrungen stützendes positives Denken; dies sind Fähigkeiten emotionaler Intelligenz.2
Und wo, bitte schön, kann sich Ausdauer, Hoffnung und ein sich auf Erfahrungen stützendes positives Denken am besten entwikkeln? Sie ahnen es schon – in gut funktionierenden Beziehungen. Schade eigentlich.
Die Voraussetzungen für emotionale Intelligenz hat also
- ein Mensch, der weis, dass ein rational trainiertes Gehirn nicht ausreicht, um gut durch das Leben zu kommen, sondern z.B. Ausdauer, Hoffung und ein sich auf Erfahrungen stützendes positives Denken vorhanden sein muss.
- ein Mensch, der weis, dass sich z.B. Ausdauer, Hoffnung und ein sich auf Erfahrungen stützendes positives Denken am besten auf einer emotional stabilen Basis entwickeln kann.
Eine Grundlage für eine emotional stabile Beziehung bietet theoretisch eine treue, harmonische und glückliche Ehe. Die Scheidungsraten beweisen jedoch praktisch, dass diese Basis nicht vorausgesetzt werden kann. Also muss folglich eine andere emotional stabile Basis gefunden werden.
Um diese zu finden, muss der ganzheitliche Mensch, seine körperlichen, insbesondere aber seine seelischen Grundbedürfnisse analysiert und verstanden werden. Dabei wird man zwangsläufig auf widersprüchliche seelische Grundbedürfnisse stoßen. Stark vereinfacht kommt man auf die widersprüchlichen seelischen Grundbedürfnisse nach Freiheit und Liebe.
Hierbei sind zwei wichtige Aspekte zu beachten:
- Das Bedürfnis nach Freiheit ist für das rational denkende Hirn wesentlich angenehmer, als das Bedürfnis nach Liebe, bei dem immer der Unsicherheitsfaktor „der andere Mensch“ vorhanden ist. Eine Einflussgröße, die nicht kontrollierbar ist.
- Das Bedürfnis nach Liebe, besser noch bedingungslose Liebe, ist jedoch voll bewusst, während das Grundbedürfnis nach Freiheit lediglich ein teilweise bewusstes Bedürfnis darstellt. Es gibt viele Aspekte, die nach Freiheit verlangen, die nicht bis in das bewusste rational denkende Hirn gelangen. Somit hat dieses Bedürfnis ebenfalls eine Einflussgröße, die nicht kontrollierbar ist.
Die unkontrollierbaren Unsicherheitsfaktoren, die nicht direkt lebensbedrohlich sind, wie die körperlichen Grundbedürfnisse nach Essen, Trinken usw., die aber wesentlich dazu beitragen, ob man gut durch das Leben kommt oder nicht, versucht das rational denkende Hirn mit „Entweder-Oder“ Entscheidungen zu bearbeiten. Dabei versucht es möglichst logisch, ähnlich einem Computer vorzugehen. In der heutigen Gesellschaft wird immer mehr das rational denkende Hirn herausgefordert, das ganzheitliche Denken (rational und emotional) gerät dabei in Vergessenheit, es stört und wird verdrängt. Das bedeutet, dass das rational denkende Hirn zurzeit Urteile fällen muss, ohne die wichtigen emotionalen Begleitumstände verstehen zu können. Die Konsequenz für Beziehungen: Lebensabschnittspartner!! Mit jeder neuen Beziehungstrennung sinkt die Toleranzgrenze und steigt die Erwartungshaltung, dass die nächste Beziehung perfekt sein muss. Wenn die Emotionen Probleme funken, entscheidet das rational ausgerichtete Hirn immer schneller: JA oder NEIN. Bei einer weiteren Trennung, geht das rational ausgerichtete Hirn wohlmöglich nicht mehr auf die Emotionen ein und entscheidet endgültig: NEIN! Keine Beziehungen mehr. Somit sind Ausdauer, Hoffnung und ein sich auf Erfahrungen stützendes positives Denken Fehlanzeige.
An dieser Stelle möchte ich grundsätzlich klarstellen, dass es für mich selbst ebenfalls nichts Schöneres gibt, als eine Liebesbeziehung, in der Geben und Nehmen voll ausgeglichen sind. Eine Beziehung, in der ich mich jeden Tag aufs Neue in meine Partnerin verliebe und sie sich in mich. Diese Idealvorstellung, darin werden Sie mit mir im Verlauf des Buches sicherlich zunehmend übereinstimmen, stellt einen emotionalen Hauptgewinn dar. Und die Wahrscheinlichkeit, diesen Haupttreffer sofort beim ersten Versuch zu landen und diesen womöglich auch noch dauerhaft zu behalten, schein...
Inhaltsverzeichnis
- Inhaltsverzeichnis
- Liebe stirbt im Treuewahn
- Eine harmlose Einleitung
- Eine gnadenlose Einleitung
- Die Einleitung der anderen Art
- I. Teil
- II. Teil
- Literaturverzeichnis
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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