Psychotische Grenzerfahrungen
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Psychotische Grenzerfahrungen

Die übersinnliche Seite seelischer Erkrankungen

  1. 348 Seiten
  2. German
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Psychotische Grenzerfahrungen

Die übersinnliche Seite seelischer Erkrankungen

Über dieses Buch

Trotz einer großen Anzahl an Publikationen, die sich mit psychotischen Fehlentwicklungen und deren Hintergründen befassen, finden sich erstaunlich viele Defizite hinsichtlich der Zusammenhänge von spiritueller Entwicklung und psychotischen Auffälligkeiten. Es scheint fast so, als hätte die Fachwelt wenig Interesse daran, die befremdlichen und bislang wenig einsichtigen Motive psychotischen Verhaltens in ihrer Tiefendimension zu verstehen. In der psychiatrischen Praxis wird gemeinhin nicht genügend differenziert zwischen manifesten psychotischen Erkrankungen und spirituellen Krisen. Wen wundert es unter diesen Umständen, dass psychotische Patienten sich unverstanden fühlen und der Behandlung misstrauisch gegenüberstehen, da sie bemerken, wie wenig Einsicht die Behandler in ihre spezifische Problematik haben? Diese Publikation ist ein Versuch, das bisher vernachlässigte Gebiet, bei dem es um spirituelle Aspekte der Psychosenentstehung geht, hervorzuheben und ausreichendes Hintergrundwissen bereit zu stellen. Längst glaubt niemand mehr allein an das, was er sieht. Vielmehr ist das, was wirklich ist, verborgen in einer anderen Wirklichkeit.

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Information

Jahr
2019
ISBN drucken
9783740712693
eBook-ISBN:
9783740776329

Mystische Ergriffenheit oder Besetzung?

Mir war, als strebte ich zum Licht; in Wirklichkeit
war es nur das Dunkel.
H.W. Knudsen

Mangelnde Impulskontrolle

Die verschiedenen Arten fremder Einflussnahmen reichen von mangelnder Impulskontrolle über Lähmungserscheinungen und manifeste Inbesitznahmen bis hin zu mystischer Ergriffenheit durch geistige Instanzen. Ungesteuerte Impulshandlungen können auf sehr heftige Weise zum Ausbruch kommen, wobei die Vorherrschaft des freien Willens eingeschränkt ist. In bestimmten Fällen hat man den Eindruck einer äußeren Macht, die vom Menschen Besitz ergreift, ihn zu absurden Taten zwingt und ihm jede Möglichkeit einer eigenständigen Reaktion oder Kontrolle nimmt.
Unüberlegte Handlungen aus einem Impuls heraus können für die Handelnden selbst oder für Andere gefährlich werden, wenn sie in blinder Zerstörungswut, Brandstiftung, Verletzungen, sexuellen Übergriffen oder Suizidhandlungen zum Ausdruck kommen. Häufig sind ungesteuerte Impulse das Ergebnis eines langen Kampfes zwischen dem eigenen Willen und dem impulsiven Zwang.
Bei schizophrenen Patienten lassen sich eine Fülle derartiger Handlungen beobachten, die in merkwürdigen und rätselhaften Formen zum Ausdruck kommen, bemerkt C. Balducci: „Die betreffende Person bleibt dabei bei vollem Bewusstsein, merkt die Anomalität seines Verhaltens, erkennt, dass dieses bestimmte Benehmen nicht seinem eigenen Empfinden und Wollen entspringt, fühlt sich aber völlig außerstande zu reagieren und befindet sich in der Lage eines machtlosen Zuschauers“ (S. ).
Eine unkontrollierbare Impulshandlung verrät eine regelrechte Spaltung im Verhalten des betroffenen Individuums. Das Erwachen eines übermächtigen, fremdartigen Impulses, der zu allen möglichen ungewollten Handlungen nötigt, lässt die Vorstellung von der Anwesenheit eines bösartigen Wesens aufkommen, dessen Einfluss die persönliche Psyche weitgehend ohnmächtig ausgeliefert ist.

Identitäts-Überlagerung

In der theosophischen Lehre bedeutet Überschattung bzw. Identitäts-Überlagerung, dass etwas Niederes von etwas Höherem überdeckt bzw. ‚überstrahlt’ wird. Große geistige Lehrer Indiens, die Boddhisattvas, benutzen hierfür ausgewählte Personen als Sprachrohr. Diese rufen anschließend mitunter eine neue religiöse Bewegung ins Leben und treten als Religionsgründer ins Licht der Öffentlichkeit. Durch die Überschattung erwächst der Persönlichkeit des Beschatteten somit (angeblich) kein Nachteil, sondern sie wird ganz im Gegenteil erhöht.
Theosophen glauben an eine Neuinkarnation des historischen Buddhas, der vorausgesagt haben soll, nach Ablauf von 2.500 Jahren unter dem Namen Maitreya wieder in Erscheinung zu treten. Sie suchten zu Beginn des 20. Jhdts nach einem passenden ‚Gefäß’, welches die Seele Maitreyas in sich aufnehmen sollte. Es wurde mit mehreren Personen ‚experimentiert’. Schließlich wurde der spätere indische Guru und Philosoph Krishnamurti, damals noch ein halbwüchsiger Junge, ausgewählt, um zu einem Werkzeug für Maitreyas Rückkehr zu werden.
„Krishnamurti sollte sich hingeben und so leer werden, dass Maitreya in seinen Körper eintreten konnte. Aber im letzten Moment verweigerte Krishnamurti die Hingabe. Niemand in seiner Umgebung hätte diesen Schritt jemals für möglich gehalten“, berichtet Bhagwan Shree Rajneesh. Weshalb der Buddha nicht neu inkarniert, sondern einen fremden Körper für sein Wirken benötigt, wird nicht weiter erörtert. Ebenso bleibt die Frage unbeantwortet, was mit Krishnamurtis Persönlichkeit derweil geschehen wäre.
Krishnamurti erkannte frühzeitig, dass dieses ‚Abkommen’ nicht mit seinen eigenen Absichten übereinstimmte. Seit dieser Zeit betont er die Bedeutung der individuellen Persönlichkeit, während Bhagwan darauf beharrt: „Die ganze Arbeit ging darum, seine Individualität aufzugeben, sonst kann man nicht zu einem Medium gemacht werden. Man muss selbst nicht vorhanden sein und sich höheren Mächten hingeben“ (in: Ich bin der Weg, S. ). Bhagwan selbst machte allerdings zeitlebens keineswegs den Eindruck, über persönliche Ambitionen und die Verlockungen der materiellen Ebene hinaus gelangt zu sein. Krishnamurti seinerseits war zu einer diametral entgegen gesetzten Auffassung gelangt, die in der Lehre gipfelte, sich niemandem hinzugeben und niemals Jünger eines Meisters zu werden.
Von dem Auftreten eines neuen geistigen Lehrers in naher Zukunft ist auch J. Wandel überzeugt. Die Geistlehrer sind in ihrer Entwicklung weit fortgeschrittene Adepten, die nur dann erscheinen, wenn es für eine Menschheit zu deren Nutzen ist. Die Empfänglichkeit des Volkes für eine neue Botschaft bestimmt den Termin der ‚Verkündigung’. Dafür ist allerdings eine gewisse Vorbereitungszeit vonnöten, um einem Aufruhr vorzubeugen.
„Der Lehrer der neuen Religion hat auch nicht die Absicht, im eigenen physischen Körper zur Menschheit zu sprechen, sondern durch einen dafür würdig befundenen Schüler“, verrät der Autor (in: Impressionen aus einer höheren Welt). Auf die Frage, was denn mit ‚Überschattung’ eigentlich gemeint sei, gibt B. Creme, der sich selbst als Medium zur Verfügung stellt, die Antwort: Überschattung sei „ein Prozess, durch den ein weiter entwickeltes Wesen einen Teil oder auch sein ganzes Bewusstsein durch ein weniger fortgeschrittenes Wesen manifestieren kann.“ Dies sei „die klassische Methode, derer sich die Avatare oder großen Lehrer zur Manifestation bedienen“ (S. f.). Er sieht die Überschattung als Erweiterung des Prinzips der Telepathie.
B. Creme fährt fort: „Die Überschattung kann partiell, zeitlich begrenzt oder mehr oder weniger total und auf lange Sicht angelegt sein. Wenn die Geistige Hierarchie… sie anwendet, dann geschieht es immer bei voll bewusster Einwilligung und Mitarbeit des Jüngers.“ Bei der ‚schwarzen Loge’ sei dies allerdings nicht der Fall, dort wende man oft die Methode der totalen Besessenheit an, fügt der Autor hinzu. Auch die Überschattung eines Mediums durch irgendeine Wesenheit im Spiritismus gehöre in eine völlig andere Kategorie.
Leider geht B. Creme auf die Praktiken der ‚schwarzen Loge’ nicht näher ein. Seinem Hinweis zufolge ist davon auszugehen, dass Inbesitznahmen von okkulten Bruderschaften des linken Pfades angewandt werden, um bestimmte Personen in ihren Machtbereich zu ziehen und unter ihre Kontrolle zu bringen. Die Opfer können, wenn sie ihre Klagen vorbringen, auf wenig Verständnis bei ihren Mitmenschen hoffen, da derartige Methoden und die dahinter stehenden Mächte immer noch weitgehend ignoriert werden.
Die Überschattungen durch Meister werden als ‚Kraftübertragungen’ gewertet, welche die Energiezentren (Chakren) stimulieren und in ihrer Schwingungsfrequenz erhöhen. „Es gibt verschiedene Grade des Kontaktes und verschiedene Arten der Beziehungen zwischen Meistern und Jüngern“, erklärt Creme. „Das reicht von der seltenen (und auf seiten des Jüngers unbewussten) Beeindruckung, bis zu einer ständigen geistigen Überschattung, die fast bis an die Grenze zur Besessenheit gehen kann. Auf diese Weise wird der freie Wille des Jüngers nie verletzt. Besessenheit (wie z. B. im Falle Hitlers) ist dagegen die Methode der Herren der Materie“ (ebd.). Ob der freie Wille eines Überschatteten tatsächlich in jedem Fall berücksichtigt wird, bleibt mehr als fraglich.
Die Ausführungen zeigen, wie schwierig eine Differenzierung zwischen den Graden der Überschattung bis hin zu Besessenheitszuständen ist. Die Frage, von wem die Inbesitznahme jeweils ausgeht und zu welchem Zweck sie vorgenommen wird, ist ebenfalls nicht leicht zu beantworten.

Lähmung und Körperstarre

Übermäßig langes Verharren in einer einmal eingenommen Körperhaltung wird als kataleptische Starre bezeichnet. Die Muskelspannung ist erhöht. Auch hysterische Anfälle können in Katalepsie oder Bewusstlosigkeit enden. Die Katatonie dagegen ist gekennzeichnet durch eine tiefgehende seelische Verstimmung mit Störungen der Motorik: Eine steife und starre Haltung sowie eine verspannte Muskulatur kennzeichnen diese Art der Erkrankung.
Ruhigstellung des Körpers, Entspannung oder Körperstarre ist auch die beste Voraussetzung, um eine Loslösung vom Körper zu erreichen. Vor einem Körperaustritt, der von Praktizierenden als Astralreise bezeichnet wird, erstarrt der physische Körper. Die Unbeweglichkeit ermöglicht es dem Seelenbewusstsein, sich von der physischen Hülle zu befreien und im feinstofflichen Körper die Gegend zu erkunden.
Auch in ekstatischen Zuständen ist eine Erstarrung des Körpers zu beobachten. Die normalen Sinne sind zurückgedrängt, während dem Seelenbewusstsein übernatürliche Erlebnisse zugänglich werden.
Um einen veränderten Bewusstseinszustand hervorzurufen, der die Ablösung des Seelenbewusstseins vom Körper begünstigt, suggerieren Experimentatoren den Versuchspersonen die Ruhigstellung der Gliedmaßen (vgl.: H. Kalweit, Liebe und Tod, S. ). Auch in der Hypnosetechnik wird auf diesen Punkt hingearbeitet. Das Suggerieren eines Schweregefühls, einer Lähmung oder Erstarrung wird bei Astralwanderungen und Hypnose routinemäßig eingesetzt, berichtet der Autor. Die Betreffenden schildern die Empfindung, über dem Bett zu schweben, verbunden mit der Unfähigkeit, sich zu bewegen, nachdem ihr Körper steif geworden ist.
Außergewöhnliche Erfahrungen dieser Art werden von Psychiatrie-Ärzten in er Regel für abnorm gehalten. Wenn von derartigen Erlebnissen die Rede ist, erhebt sich sogleich die Frage, ob sie nicht psychotischen Ursprungs sei. Im indischen Yoga-System sieht G. Bychowski „eine Praxis der Introversion, eine Anweisung zum willkürlichen Stupor... der Yoga leitet zur vollkommenen Introversion an, man versetzt sich in eine Art Stupor, in welchem Zustand die äußere Welt verschwindet und nur noch die innere wahrgenommen wird. Diese Introspektion erscheint als das höchste Ziel der Erkenntnis“ (S. ). Das Ziel des Yoga sei es, die Seele selbst wahrzunehmen.
Die Yogasutren des Patanjali sind auf der konsequenten Abkehr von den Objekten aufgebaut. Bychowski sieht darin eine Analogie zur Struktur des schizophrenen Wahnsystems. Auch im metaphysischen System Schopenhauers (vgl.: Die Welt als Wille und Vorstellung) wird eine Abkehr von der Welt der Objekte gefordert. Die Befreiung und letztendliche Vernichtung des individuellen Willens wird als das höchste Ideal gepriesen.
Der mit Katalepsie umschriebene körperliche und seelische Ausnahmezustand ist bei einigen Schamanen Teil ihrer Sèancen. Katalepsie, ein Einzelsymptom der Katatonie, ist gekennzeichnet durch Bewegungsunfähigkeit in wachbewusstem Zustand. Wenn der Körper eines Schamanen wie tot daliegt, ist es für die Anwesenden selbstverständlich, dass seine Seele und sein Bewusstsein sich auf Reisen begeben haben, die sie in Sphären jenseits der Alltagswirklichkeit, in den mystischen Raum, führen.
Der Körper liegt stundenlang in kataleptischer Starre danieder, während sich der bewusste Geist in ferne Gegenden begibt. In diesem Zustand ist der physische Körper völlig unempfindlich gegen äußere Reize. Die visionäre Erfahrung eines australischen Schamanen beschreibt der Anthropologe A.P. Elkin: „Während dieser Mensch seine Vision erfährt, kann er sich nicht bewegen, aber er ist sich dessen bewusst, was um ihn herum vor sich geht. Wie einer… mir sagte, konnte er sehen und wahrnehmen, was geschah, aber war wie tot. Spürte nichts“ (zitiert bei M. Harner, S. ).
Die Schamanin eines Stammes in Zentralasien begab sich während einer Heilsitzung „so in das Schamanisieren hinein, dass sie in einen vollständigen Trancezustand geriet: Zuerst hatte sie 3 ½ Minuten hindurch konvulsivische Anfälle, danach fiel sie in einen zwei Stunden währenden Starrkrampf“, berichtet K. Jettmar (in: J. Zutt, S. ).
Der Zustand der völligen Muskelstarre, der auch bei Geisteskranken zu beobachten ist, lässt sich zudem in der Hypnose oder mittels Selbstsuggestion im Rahmen magischer Praktiken erzeugen. Zur Vorbereitung der Spaltungsmagie, der den Austritt des feinstofflichen Astralkörpers aus dem sichtbaren physischen Körpers bewirken soll, werden entsprechende Übungen verlangt. Im Zustand der Muskelstarre, der Katalepsie, ist die Spaltung leichter zu bewerkstelligen. Auch Astralreisende der Gegenwart berichten regelmäßig von einer ‚Schlafstarre’, die einem Körperaustritt vorausgeht und die mit der Unfähigkeit einhergeht, irgendein Glied zu bewegen.
G.A. Gregorius schlägt eine magische Übung vor, die den Körper in einen völlig passiven Zustand versetzt. Der Praktizierende stellt sich dabei vor, wie der Körper, angefangen von den Füßen, langsam steif wird und erstarrt. Dabei wird die Atmung so weit wie möglich reduziert. „Die Katalepsie muss vollständig sein!“ so lautet die strikte Anweisung. Während der Übung, die anfangs nur einige Pulsschläge andauern soll, sind die Augen geschlossen. Kategorisch wird gefordert: „Es muss so lange geübt werden, bis es gelingt, die Katalepsie auf Zuruf des Willens, sofort! zu jeder Zeit und in jeder Stellung zu erlangen“ (S. ).
Im magischen Schrifttum wird immer wieder vor derartigen Praktiken, insbesondere vor dem Missbrauch magischen Wissens, gewarnt, da dies Geisteskrankheiten zur Folge haben kann. Hier liegt eine Möglichkeit, das Verständnis für ansonsten nur schwer nachzuvollziehende seelische Störungen zu erweitern.
Zustände religiöser Ergriffenheit sind zu unterscheiden „von allen Erscheinungen etwa der kataleptischen Beeinflussbarkeit, wo ebenfalls Impulsstörungen auftreten, Gedanken ‚gemacht’ oder ‚abgezogen’ oder ‚eingeblasen’ werden…“, betont J. Zutt (S. ). Kataleptische Erstarrung ist auch bei Fakiren bekannt. Die Phänomene bei indischen Mystikern zeigen „nicht anders als bei… Derwischen alle Symptome einer erotisch-determinierten Ergriffenheit des Göttlichen. Dabei zeige der geistige Weg die gleiche Methode, die sexuelle Kraft zu bewahren, nicht aus Gründen bürgerlich-rationaler Moral natürlich, sondern um diese spermatische Kraft zur Spiritualisierung im Körper aufsteigen zu lassen, bis zu dem im Gehirn gedachten tausendblättrigen Lotos. Wenn ein Mystiker dieses Ziel erreicht hat, sei damit die erotische Unio mystica erreicht, wobei der Körper in der äußeren Totenstarre verharre, in welcher er die Welt der Sinne nicht mehr wahrnehme“ (ebd., S. ).
Der berühmte indische Guru Ramakrishna verfiel oft aus einem Zustand der Schwärmerei in eine steinerne Unbeweglichkeit, die ein Gegengewicht zu seiner übermäßigen Erregung bildete. Sarada Devi, die Gemahlin des Gurus, verbrachte schlaflose Nächte, da sie sich nicht an die mystischen Entrückungszustände ihres Gatten gewöhnen konnte. Sie erzählt: „Der Gotteszustand, in den er gewöhnlich zu versinken pflegte, entzieht sich jeder Beschreibung. Wenn er in Verzückung war, lachte oder weinte er. Manchmal geriet er in den Zustand des großen Samadhi, dann wurde sein Körper starr wie ein Steinblock. Oft habe ich ihn eine ganze Nacht in dieser Haltung verharren sehen“ (in: S. Lemaitre, S. ). Wenn diese Zustände übermäßig lange andaue...

Inhaltsverzeichnis

  1. Hinweise
  2. Inhaltsverzeichnis
  3. Vorwort
  4. Die andere Realität
  5. Magisch-mystisches Denken
  6. Symbole, Zeichen und Träume
  7. Okkulte Kräfte
  8. Glaube und Wahnvorstellung
  9. Das menschliche Energiesystem
  10. Veränderung der Wahrnehmung
  11. Identitätsverlust und Transformation
  12. Unsichtbare Beeinflussung
  13. Mystische Ergriffenheit oder Besetzung?
  14. Psychosen-Therapie und Krisenintervention
  15. Beratungsstellen
  16. Literaturverzeichnis
  17. Die Autorin
  18. Weitere Informationen
  19. Impressum

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