
eBook - ePub
Mit einem Schlag ist alles vorbei
Leben nach der Reanimation - Erlebnisbericht
- 60 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
- Über iOS und Android verfügbar
eBook - ePub
Über dieses Buch
Mit einem Schlag ist alles vorbeiLeben nach der Reanimation - eine Tochter erzählt, wie die Familie nach der Reanimation des Vaters und deren Folgen, lernt zu leben.
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Information
1. Mein Vater
war ein Mann wie ein Baum. Er war stark und hatte tolle Muskeln. Er konnte alles und wusste immer Rat. Wenn wir ein Problem hatten, gingen wir zu ihm und er half uns sofort. Er wusste immer den Weg, wenn wir irgendwohin fahren mussten, zum Beispiel zum Arzt und den Weg nicht wussten. Er reparierte alles und konnte toll malen und die schönsten Witze erzählen.
Er traf immer den richtigen Ton beim Singen und hielt ihn, auch wenn neben ihm alle anders sangen. Vor seinen Schlaganfällen, im Alter von 56 und 58 Jahren, spielte er zweistimmig Mundharmonika und konnte mit der Zunge noch Begleitung dazu spielen. Das, ebenso wie das Ziehharmonikaspielen, hatte er sich selbst beigebracht. Alles was er konnte, übte er mit uns, wenn wir Interesse daran zeigten und Talent dafür hatten.
Ich lernte von ihm Witze erzählen, Stimme halten - zweistimmig singen und malen. Durch ihn, achtete ich auf meine musischen Talente und ließ ihnen Raum. Ich hatte viel von ihm geerbt. Er konnte auch anders sein, jähzornig und laut und wild. Dann war es besser, ihm aus dem Weg zu gehen - auch das habe ich von ihm.
Nur eines war mein Vater nicht - hilflos.
Deshalb brach es uns fast das Herz, sein Leiden mit anzusehen, seine und auch unsere Hilflosigkeit, weil wir ihm nicht helfen konnten. Nichts tun zu können, ist das Schlimmste gewesen - es auszuhalten, Tag für Tag - vier Jahre lang, dass er so ein Leben hatte. Reduziert erst auf die paar qm zuhause, und als wir nicht mehr konnten - auf das Pflegeheim.
2. Der Sturz
2011 war Papa, wie so oft, mit unserem Nachbarn in seiner Werkstatt. Die beiden verstanden sich gut und hatten immer ein Projekt, an dem sie gerade werkelten. So mosteten sie zum Beispiel Wein, aus allen möglichen Früchten im Garten, räucherten Fisch und vieles mehr.
So auch an diesem Tag. Papa wollte noch etwas holen. Wahrscheinlich Apfelwein aus dem Keller, als er plötzlich umfiel. Der Nachbar bemerkte es nicht sofort. Er wollte ihm Zeit lassen - dachte womöglich, dass Papa noch zur Toilette gegangen wäre. Doch als er nun gar nicht mehr zurückkam, ging er nach draußen und da sah er ihn liegen – an der Mauer, auf dem Rücken, den Kopf halb an der Wand.
Er rannte zu meiner Mutter ins Haus, tätigte den Notruf, derweil meine Mutter hinausrannte – und als sie ihn so seltsam daliegen sah, gleich hinter zu mir. Ich wohne gleich hinten, über den Hof.
3. Tod oder Leben?
Klaus
Mit einem Schlag ist alles vorbei.
Das Leben, wie es war, die Träume, der Alltag, alles weg.
Ich bin einfach weg - tot. Sehe mich da liegen und meine Tochter, die versucht, mich wach zu bekommen. Ich sehe, dass ich ganz blau bin, richtiggehend dunkelblau. Meine Tochter zieht meinen Kopf von der Wand weg und meiner Lunge entweicht Luft. Erschrocken erkennt sie, dass ich tot bin. Meine Frau hatte sie gerufen und ihr gesagt, dass ich gefallen bin.
Sie dachte sich nichts Schlimmes, ich war öfter gefallen im letzten Jahr, aber dieses Mal war alles anders. Ich war tot.
„Papa!“ rief sie und streichelte mein Gesicht. “Papa, was machst du denn für Sachen!“
Sie war ganz verzweifelt und ich sah, dass sie anfangen wollte, mich wieder zu beleben. Da hörten wir schon das Sanitätsauto mit dem Martinshorn kommen. Ich spürte, dass sie erleichtert war. Sie hatte schon überlegt, wie das ging, mit der Wiederbelebung. Wenn man einen Schock hat, ist das nicht so leicht und ich sah sofo...
Inhaltsverzeichnis
- Über das Buch
- Widmung
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Mein Vater
- 2. Der Sturz
- 3. Tod oder Leben?
- 4. Hoffnung
- 5. Es geht nachhause
- 6. Es ist so schwer...
- 7. Wir geben auf
- 8. Im Pflegeheim
- 9. Gemeinschaft und Zusammenhalt
- Epilog
- Hinweise
- Impressum