
- 88 Seiten
- German
- ePUB (handyfreundlich)
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eBook - ePub
Über dieses Buch
TÜRKIS erzählt von türkisen und verzagten Tagen, die wohl jeder einmal hat.Das ist normal und auch nicht schlimm. Doch wenn aus verzagten Tagen Wochen oder gar Jahre werden, dann ist das sehr schlimm. Ich möchte dich einladen in eine türkisfarbene und verzagte Welt, um in Dir Verständnis und Mitgefühl zu wecken oder um Dir zu zeigen, Du bist nicht allein mit einer Erkrankung, die man nicht zu sehen vermag, aber um so heftiger spürt.
Häufig gestellte Fragen
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Information
Schwester
der
Stille

Augenbick, Luna Lhea
Schwester der Stille
Kommt, lasst uns Sterne trinken,
So leeren wir den Krug der Nacht,
Kommt, lasst uns im Schlummer versinken,
Bis die Kehle der Lerche erwacht.
Sagt mir, wo ist die Welt zu Ende,
Wo beginnt das Reich der Träume?
Wie gelang ich zur Tageswende,
Auf der Allee der Zauberbäume?
Wünschte, ich wäre matt und müd,
Vom Schlafe umarmt und sanft gewogen,
Summe als Schwester der Stille mein Lied,
Käme als Nachtengel geflogen.
Die Einsicht der Rose
Für Dorit
Der Herbst streckt seine Finger aus,
Schickt Regen und Kälte ins Land,
Tier und Mensch rennen ins Haus,
Holz wird zu Wärme verbrannt.
Doch ein Röslein im Garten,
Will weiter wachsen und blüh´n,
Trotzt dem Wetter, dem harten,
Jedoch keine Blüte gedieh.
Blühen, das ist mein Wille!
Die Elfe kam und sprach zu ihr:
Pst! Es ist die Zeit der Stille,
Gelbes Röslein, überall und hier.
Sammle dich und tanke Kraft,
Jedes Leben hat diese Zeit,
Wächst und blühst dann fabelhaft,
Bist für den Frühling bereit.
So mögen auch wir uns beugen,
Dem hohen Gesetz der Natur,
Du darfst sie nicht verleugnen,
Die Spanne unserer Lebensuhr.
Frostblütensehnsucht
An des Fensters Glase kühlt` ich die Stirn,
Ersehnend den reinen Schleier der Natur,
Wünschte mir die Sterne vom Firmament,
Des Winters prächtigstes Zauberelement,
Seine frostig weiße Kristallglasur.
Die lange Nacht schenkte mir keine Ruh,
Mein Blick haftete am schwarzen Himmel,
Wollte erhaschen die ersten Flocken,
Gleichsam sie den Wolken entlocken,
So erschaffen ein Sternengewimmel.
Vermag man Frostblüten zu hören,
Wenn sie zu uns schweben hauchfeinzart?
Ich wünschte, ich könnte sie alle spüren,
Wenn sie sich leis im Fallen verlieren,
Und weben des Winters Gewand apart.
Der Morgen graute in rauer Stille,
Mein Schneewunsch erlosch lautlos und karg,
Werde nun weiß in Gedanken schwelgen,
Mich bei der eitlen Eiskönigin melden,
Kundtun, dass ich Schnee und Eis so gern mag.
Flockenfall
Leis und unendlich sacht,
Ganz zwischen Tag und Nacht,
Schweben tänzelnd,
Selbstvergessen taumelnd,
Sterne dem Boden entgegen.
Vollendet und bildschön,
Unvergleichlich anzuseh`n,
Die Sinne berührend,
Formt märchenhaft
Die Natur fragiles Leben.
Weich und unglaublich sanft,
Mit empfangender Hand,
Fertigt perfekt,
Bezaubernd gemächlich,
Der Winter weiße Schemen.
Anmutig und hauchfein,
Ihr gehörend ganz allein,
Ein Jahr lang ersehnend,
Erhebt sich die Erde
Dem Glitzern entgegen.
Wir verharren verzückt,
Dem Alltag jäh entrückt,
Staunend, sprachlos zugleich,
Neidlos betrachtend
Dieses wundervoll frostige Geben.
Traumhilfe
Schlaflos trieb ich im Zimmer umher,
Erwünschte mir süße Ruh, nicht mehr,
Am Fenster kreuzte mich ein Licht,
Das sich im Silber der Wellen bricht.
Erstaunt blieb ich stehen, hielt inne,
Der Schein grub sich zu mir als Rinne,
Quer über den dunklen schwarzen See,
Erglomm plötzlich mein Abendweh.
Zerkräuselnd hob der Wind nun an,
Bewegte die zerbrechliche Bahn.
Gerührt, ob des stillen Augenblicks,
Versank ich sinnend und verzückt,
Sehnend nach verlorener Magie,
Mochte ich dem Tagwerk entfliehn,
Doch da zogen jäh Schatten hervor,
Der Steg zerfloss, wie Wasser im Moor.
Gebannt wünschte ich den Schein zurück,
Um zu wandeln ein kleines Stück,
Auf diesem sonderbaren Pfad,
Der mich zum...
Inhaltsverzeichnis
- Über das Buch
- Inhaltsverzeichnis
- Danksagung
- Türkis
- Verzagte Tage
- Tränenzeit
- Zeitgeisttempo
- Schwester der Stille
- Zweifel
- Kostbarkeit
- Impressum