In den letzten Jahrzehnten sind zahllose Bücher erschienen, in welchen der Tod Hitlers am 30.04.1945 in seinem Führerbunker so dargestellt wird, wie er von seinen Gefolgsleuten, den meineidigen Zeugen, dargestellt und von unkritischen Historikern, Buchautoren und Journalisten akzeptiert wurde. Und es sind auch zahlreiche Bücher erschienen, in denen eine Flucht Hitlers und ein jahrelanges Überleben Hitlers in sicherer Entfernung vor der Rache der Alliierten behauptet wurde. Unsere Recherchen haben eine mit hochgradiger Wahrscheinlichkeit erfolgte Verschwörung im Führerbunker aufgedeckt. Am 30.04.1945 wurde in Hitlers Bunker der letzte Akt einer von langer Hand geplanten Verschwörung inszeniert, der zahllose Historiker, Journalisten, Buchautoren auf den Leim gegangen sind, weil nicht vorurteilsfrei recherchiert wurde, sondern die wohlfeilen Informationen der angeblichen Zeugen, welche das Kapitel Hitler abschließen halfen, gern entgegen und für bare Münze genommen wurden. Von wissenschaftlichem Herangehen bei diesem Gegenstand historischer Forschung kann in Deutschland kaum die Rede sein. Wissenschaftlich gerungen wurde nur zu den Fragen: Hat sich Hitler erschossen oder vergiftet oder gar beides? Hat sich Hitler selbst umgebracht oder ließ er sich dabei helfen? Ist Hitlers Leiche völlig zu Asche verbrannt (spurlos, oder, wie passend, bis auf für eine Identifizierung wichtige Bestandteile seines Gebisses) oder blieb eine verkohlte Leiche übrig? Kaum ein Historiker ließ auch nur den geringsten Zweifel daran zu, dass Hitler am 30.04.1945 von eigener Hand verstarb. Die Verschwörung hätte jedem ernsthaft herangehenden Forscher auf die Füße fallen müssen, so offensichtlich war sie aufgrund fehlender Beweise für Hitlers Tod und aufgrund der widersprüchlichen und vielfach nachweisbar falschen Aussagen der Zeugen.Wir konnten aufgrund unserer Untersuchungen nachweisen, dass Hitler nicht am 30.04.1945 und auch nicht im Bunker starb, dass ihm offensichtlich die Flucht gelungen war, ob nun bald darauf in sicherer Entfernung zu sterben, damit seine Leiche nicht als die Hitlers erkannt werden konnte oder ob vor einer Verurteilung zu fliehen, weil die Verschwörung weit größere Dimensionen hatte. Auf jeden Fall sind die bisherigen Darstellungen von Ort und Zeit des Todes Hitlers ganz offensichtlich falsch. Die Bunkerverschwörung war ein komplizierter und raffiniert eingefädelter Kriminalfall. Heute, 70 Jahre danach ist der Fall durch unsere Arbeit aufgeklärt worden.

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Die Bunkerverschwörung vom 30.04.1945
Wiederaufnahme eines nur scheinbar gelösten Falles politischer Kriminalität
- 348 Seiten
- German
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Wiederaufnahme eines nur scheinbar gelösten Falles politischer Kriminalität
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Information
Quellen und Anmerkungen
1 /SPIEGEL 22-1965, S. 113/
2 Aus dem Obduktionsprotokoll in /Völklein, S. 121/
3 /Mühlhäuser, Band I, 2014/
4 /Völklein, S. 9/
5 /Kellerhoff, S. 74/
6 /Franz, 2009/
7 /Frank, Vorwort, S. 10/
8 /Mühlhäuser 2014, S. 88f/
9 Rittmeister Boldt meinte gar, der Führerbunker habe 16 Meter unter der Erde gelegen. /Boldt, S. 41/
10 /Buch Hitler, S. 320/ Von dem Beobachtungsturm schrieb übrigens ein schlecht recherchierender Journalist, der sei erst von den Russen nach der Besetzung der Reichskanzlei gebaut worden.
11 /Doernberg, S. 45/
12 /Junge, S. 175/
13 /Boldt, S. 103f/
14 /Besymenski, Der Tod, S. 83/
15 /Kellerhoff, S. 44/
16 /Gunkel/ 1987 fotografierte der Architekturfotograf Robert Conrad heimlich im Vorbunker und im Führerbunker, während der Abrissarbeiten wegen der Neubaumassnahmen an der Otto-Grotewohl-Straße. Dort sah er auch den Maler, der Zeichnungen anfertigte.
17 /Junge, S. 175/ Auch „Lagebunker“ /Boldt, S. 44/ genannt.
18 /Kellerhoff, S. 43/
19 /Junge, S. 175/
20 /Buch Hitler, S. 323/
21 /Buch Hitler, S. 322/
22 /Misch, S. 205/
23 /Kempka, S. 67/
24 Albert Speer, Reichsminister für Rüstung und Bewaffnung und einer der Architekten Hitlers.
25 /Joachimsthaler, S. 65/
26 /Joachimsthaler, S. 66/
27 /Junge, S. 175/
28 /Junge, S. 205f/
29 /Axmann, S. 434/
30 /Kellerhoff, S. 46/
31 /Buch Hitler, S. 323/
32 /Misch, S. 189/ /Joachimsthaler, S. 310/
33 /Buch Hitler, S. 385/ /Völklein, S. 35/
34 /Doernberg, S. 45/
35 /Besymenski, Der Tod, S. 75/
36 /Katakombe, S. 353/
37 Hitler hat zwar an allen Fronten zum Nachteil Deutschland versagt, entweder weil er ein militärischer Dillettant war, oder weil er den Auftrag dazu hatte, wie manche meinen, aber was sein eigenes Wohl betraf, so wird er vermutlich Vorsorge getroffen haben.
38 /Buch Hitler, S. 385/
39 /Katakombe, S. 356/
40 /Katakombe, S. 353/
41 /Katakombe, S. 356/
42 /Katakombe, S. 353/
43 /Kellerhoff, S. 41f/
44 /Kellerhoff, S. 42f/
45 /Joachimsthaler, S. 323/
46 /Spiegel 15-1995/
47 /Besymenski, Der Tod, S. 82/
48 /Besymenski, Der Tod, S. 82/
49 /Kellerhoff, S. 8f/
50 /Kellerhoff, S. 17/
51 /Kellerhoff, S. 18/
52 /Kellerhoff, S. 90/
53 /ZDF History. Hitlers Flucht: Wahrheit oder Legende? Teil II: Tunnel unter Berlin. 07.12.15. Tatsächlich wurde der Flughafen Tempelhof unterirdisch an den S-Bahn-Ring und die Stadtautobahn angeschlossen. /Tempelhof, S. 4/
54 /ZDF History. Hitlers Flucht: Wahrheit ...
Inhaltsverzeichnis
- Motto
- Über das Buch
- Hinweise
- Inhaltsverzeichnis
- Vorwort des Herausgebers
- Gemeinsame Erklärung der Berichterstatter der Ermittlungsgruppen (Recherchegruppen) I und II
- Erster Teil
- Zweiter Teil
- Dritter Teil
- Nachwort
- Informationsspeicher
- Dienstgrade der Waffen-SS
- Abkürzungsverzeichnis
- Tabellen
- Abbildungen
- Dossiers
- Personenverzeichnis
- Literaturverzeichnis
- Quellen und Anmerkungen
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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