Deutschland hat von 1995 bis 2005 über 3% Weltmarktanteile verloren (von 13% auf 10%)!Wir brauchen einen schlanken Staat, gute Bildung und Investitionen in Höhe von mindestens 25% des Bruttoinlandsproduktes (BIP), damit wir die verlorenen Weltmarktanteile wieder einholen.

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DEUTSCHLAND braucht für den Handel die Globalisierung
Deutschlands Feld ist der Welthandel (global)
- 75 Seiten
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DEUTSCHLAND braucht für den Handel die Globalisierung
Deutschlands Feld ist der Welthandel (global)
Über dieses Buch
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Information
Teil 1 Informationen zur Globalisierung
A Die Globalisierungswelle
Deutsche Unternehmen haben bisher massiv Arbeitsplätze ins Ausland aus verschiedenen Gründen verlagert, ein Grund sind die hohen Lohnkosten.
1. Die erste Globalisierungswelle war Anfang 1980. Dort fing es mit der Verlagerung von einfachen Tätigkeiten in lohnintensiven Branchen wie der Textil- und Schuhindustrie und im Schiffbau an.
2. In der zweiten Globalisierungswelle lagerten die Unternehmen auch komplexere industrielle Herstellungsprozesse aus, wie Vorprodukte für die Autoindustrie oder Elektronikartikel.
3. Anfang 1990 begann die dritte Globalisierungswelle, nun werden auch Dienstleistungen in Niedriglohnregionen verlagert.
4. Die vierte Verlagerungswelle nennt sich „Digitale Ökonomie und struktureller Wandel“. Zunehmend werden jetzt komplette IT- Infrastrukturen nach Indien, China oder Osteuropa ausgegliedert oder verlagert.
Früher konnten in Deutschland verlorengegangene Arbeitsplätze an Schwellenländer Ostasiens, wie im Schiffbau, Textil- und Lederindustrie, durch höherwertige Arbeitsplätze, u. a. durch die Automobilindustrie oder dem Dienstleistungsbereich in Deutschland ausgeglichen werden.
Die Regeln der Globalisierung haben sich geändert.
In Deutschland entstehen immer mehr Minijobs, Teilzeit-, Zeitarbeits-, Leiharbeitsjobs usw. und tragen dazu bei, dass unsere Arbeitslosenstatistik verfälscht dargestellt wird, weil viele verlorene Arbeitsplätze nicht mehr ersetzt werden können. Wo wird uns dieser Weg hinführen?
Weitere Globalisierungswellen werden Deutschland erreichen.
Keine Branche wird davon verschont bleiben.
Werden wir alle bald noch weniger verdienen?
Unsere „Arbeitsmarkt-Experten“ müssen endlich handeln.
Der Staat muss die Renten, das Gesundheitssystem und die Sozialabgaben reformieren und dann muss die Regierung mit den Arbeitgebern und Gewerkschaftern sich an einen Tisch setzen und endlich eine Lösung erarbeiten, damit jeder Mitarbeiter später von seiner Rente leben kann.
Ferner muss der Staat dafür sorgen, dass die Arbeit in Deutschland billiger wird. Die Sozialabgaben müssen von der Arbeit entkoppelt werden. Es kann nicht dabei bleiben, dass ein Arbeitgeber für einen Mitarbeiter 3.300,-€ Brutto bezahlt und der Mitarbeiter mitunter nur 1.900,-€ ausbezahlt bekommt.
Die Abwanderung von qualifizierten Arbeitnehmern muss deutlich reduziert werden.
Gleichzeitig muss der Zustrom sogenannter „Billiglöhner“ aus dem Ausland gestoppt werden. Unser Sozialstaat darf nicht massiv durch die Zuwanderung von Arbeitnehmern aus Ländern mit einem nicht vergleichbaren Sozial- und Lohngefüge ausgehebelt werden.
B Informationen zur Globalisierung in Kurzform
1 Produktionsverlagerungen
Viele Arbeitslose in Deutschland sind die Verlierer und der Staat schaut zu. Es wurde eine AGENDA ins Leben gerufen mit HARTZ-IV, Minijobs und Leiharbeit usw.
Dadurch wurden viele zwar nicht arbeitslos, müssen jedoch von Niedriglöhnen leben und bekommen später eine kleine Rente.
2 Einwanderungsgesetz für Deutschland
Das Gesetz fehlt. Um im internationalen, globalen Wettbewerb bestehen zu können, brauchen wir Experten z. B. für die Digitalisierung, Internetsoftware usw. und mit Hilfe einer geregelten Einwanderung per Gesetz ließen sich diese Fachkräfte leichter ins Land holen.
3 Weltmarktanteil von Deutschland sinkt
Graben wir uns mit der Entwicklungshilfe selber das Wasser ab? In Deutschland wird zu wenig investiert. So haben deutsche Konzerne an Gewicht in der Welt verloren. Weltmarktanteil 2015: 10,6% und 1995: 13%.
4 Europa wird abgekoppelt
Russland und China haben viele gemeinsame Projekte, eine allumfassende und strategische Partnerschaft beschlossen.
5 Flüchtlinge global
Über 65 Mio. Menschen sind auf der Flucht. 21 Mio. Flüchtlinge halten sich in fremden Ländern auf und 3,2 Mio. haben Asylanträge gestellt. Das wird sich so schnell nicht ändern und Europa muss zusehen, dass die Grenzen gut bewacht werden.
6 Steuern der Konzerne global
Es gibt rund 190 Länder, die bekommt man schlecht unter einen Hut. Deshalb wird es immer „Steueroasen“ geben, die Konzerne mit niedrigen Steuern anlocken.
Deutschland muss sich dagegen schützen.
7 Terroristen global
Es wird weiter Terroristen geben, die die Welt „verbessern“ wollen, doch die Weltgemeinschaft ist sich meist zu uneinig, um gemeinsam diese Gruppen zu besiegen oder zu eliminieren. So dauert es meist Jahre bis es zum Frieden mit diesen Gruppen kommt.
Wir brauchen eine globale Polizei und Soldaten.
8 Klimakatastrophe kann nur global gelöst werden (Teil 1)
In vielen Regionen der Erde gibt es bald mehr Dürre und Überschwemmungen. So haben die Vereinten Nationen (UN) 204 Mio. Dollar gefordert für Lebensmittellieferungen damit Menschen in Ländern wie Malawi, Madagaskar und Simbabwe nicht verhungern.
Wer hat die Schuld für die Klimakatastrophe?
Nur rd. 94 Länder von 190 haben das Klimaabkommen unterzeichnet.
9 Konjunkturen der Wirtschaft
Kann man global die Ko...
Inhaltsverzeichnis
- Titelseite
- Vorwort
- Vorwort Seite 2
- Vorwort Seite 3
- Teil 1 Informationen zur Globalisierung
- Teil 2 Drei Essays
- Impressum
Häufig gestellte Fragen
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