Quanten, Quarks und Strings im Kopf
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Quanten, Quarks und Strings im Kopf

Abertausend ewig neue Aphorismen

  1. 120 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Quanten, Quarks und Strings im Kopf

Abertausend ewig neue Aphorismen

Über dieses Buch

Karl Marx: "Jeder Mensch und jedes Buch lässt sich auf drei Seiten zusammenfassen, und diese drei Seiten lassen sich auf drei Zeilen reduzieren." Und diese drei Zeilen auf einen Aphorismus.Der kurze Aphorismus ist eine hierzulande immer noch zu kurz kommende Literaturgattung. Er ist leider heruntergekommen zu lustiger Blödelei und seichtem Gesinnungsspruch und sollte doch wieder das werden, was er immer gewesen ist: Philosophischer Gehalt in literarischer Gestalt, satirisches Zwerg-Rätsel oder paradoxes Erkenntnisspiel zwischen Gefühl und Gedanke, Bild und Begriff, Phantasie und Verstand, Einbildungskraft und Urteilskraft.Die ältesten Aphorismen waren einzelne Lehrsätze, die jüngeren sind doktrinäre Feinde von Doktrinen. Bis heute doktern sie an uns herum.

Häufig gestellte Fragen

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Auf- und abschließende Bemerkungen
zu Welträtseln in Nussschalen

Versammlungsfreiheit ist kein Zerstreuungszwang.
Der Ernst des Lebens spielt Gott und Satan gegeneinander aus.
Der Geist sieht, warum und wozu das Auge etwas (nicht) sehen kann.
Erkennt der sich selbst, den niemand selber kennt?
Wem was fehlt und wer was hat, ist gar nichts, nicht einmal reich.
Gelungen ist entweder ein Bild oder was es darstellt.
Ein Atheist glaubt, es sehe Gott, wer nur so ins Leere blickt.
Wer nichts (Besseres) zu tun hat, tut das besser nicht zuhause.
Ich rühme den, der mich rügt : beide irren.
Du rühmst mich, der dich rügt: keiner irrt.
Nachdenken? Nach Denken kommt Sprechen in Widersprüchen, die das Handeln abtun.
Dumme Sprüche : Auch große Schriftsteller altern zu bloßen Satzstellern.
Kein Wunsch, nur Unrecht schafft Not; kein Wunsch, nur Not schafft Rechte.
Das Absolute (Abgelöste) ist das Geistreiche, beweglicher Esprit: Das einzig Wahre wäre das große Ganze aller aphoristischen (abgelösten) Ideen.
Zünfte : Halbweltmeister machen Hochschullehrlinge aus Spießgesellen.
Konsumistisches Manifest : Proletarier aller Länder, zerstreut euch!
Kommunikationsmanifest : Kontraletarier aller Vaterländer, einigt euch!
Kommunionsmanifest : Trauerarbeiter aller Länder, verallgemeinert euch!
Kommunales Manifest : Vereinsmeier aller Bundesländer, vereinzelt euch!
Mancher Siebzehnjährige war so depressiv, wie der Siebzigjährige alt ist.
Setz den in die Welt, der sich mit deiner auseinandersetzen soll.
In der Antike war Lykophron gegen Geburtsprivilegien, Alkidamas gegen Sklaverei und Phaleas von Chalcedon für gleichen Besitz aller…
Wer auf dem geistigen Trimmrad so oft ins Schwitzen kommt wie auf dem körperlichen, macht sich ständig Gedanken, ohne mal nachzudenken.
Der Philosoph ist ein Psychiater, der Geisteskrankheiten diagnostiziert, wo andere den gesunden Menschenverstand sehen – oder umgekehrt.
Autoren schreiben zu viel, ihre Leser zu wenig.
Ein reiches Innenleben wähnt, es gebe mehr Meereswelt im Wassertropfen als Wassertropfen im Weltmeer.
Ein Riese besteht aus dem Zwerg auf seinen Schultern. Nietzsche war ein kurzsichtiger Sitzzwerg auf den Schultern seines Übermenschen.
Der Blick ist eine Theorie, der Bauch liefert Beispiele, die Brust widerlegt sie, und das Bein vergeht sich.
Bloch wollte Kant mit Marx verwirklichen und sah Platon durch Stalin realisiert.
Staat und Gesellschaft oder: AbstrAktionen von Konkretins. Ist das große Ganze Ursache, Wirkung, Mittel und/oder Zweck seiner lebenden Teile?
Die Arme der Armen reichen den Reichen die Reiche, bis es ihnen reicht.
Dichter und Denker. Ich. Ich und Goethe. Ich und Goethe und Kant.
Kant und Goethe und ich. Kant und Hegel und Goethe und Schiller. Ich.
Arme, die Reiche mimen, wetteifern mit Reichen, die Bettler spielen.
Wer den Himmel sieht, träumt von der Erde – und umgekehrt.
Im Himmel sind weder die Guten noch die Schlechten oben.
Eigenliebe ist unbeliebt bei fremder Eigenliebe.
Atheisten sind vom Gesetz nicht genügend vor sich selbst geschützt.
Mehr Feinde haben gute Menschen zu lieben als böse zu fürchten.
Freunde hat man anders als Geld und Glück, Feinde aber wie Pech und Not
Je mehr Menschen du liebst, desto weniger Bücher. Manche hassen beides.
Vernunft schließt von mir auf die Gemeinschaft,
Verstand von der Gesellschaft auf mich.
Feigheit hüllt sich in Menschenwürde und Buchumschläge.
Wissenschaft gehorcht Naturzwängen, um uns zu beherrschen.
Frei fühlt sich, wer nicht weiß, was er morgen tun wird.
Vernunft heißt die Alternative zu Verstand und Dummheit, Eigenliebe und Selbstlosigkeit.
Wer zu sich kommt, kommt noch nicht zu Bewusstsein, und wer zur Vernunft kommt, noch nicht zur Sache.
Du täuscht die Welt länger, als sie dich zu enttäuschen geruht.
Lernen heißt : Weder vergeben noch vergessen.
Man kann nur Gutmensch, Bösewicht, Idiot oder ein bloßes Ding sein.
Wissenschaftler verwandeln Praxis und Fakten in Theorietests.
Dem Gerechten widerfährt mehr Unrecht als dem Ungerechten (Recht).
Demokratie : Selbstbeherrschung des Volkes.
Der Staat ist ein allgemeines Machtmittel, alles gemeine Volk mit Gewalt an der Macht zu halten und zu hindern.
Gesunder Menschenverstand trügt. Er sieht nichts falsch, er sieht gar nichts
Arbeit vertreibt die Langeweile zwischen Wunsch und Nichterfüllung.
Willensfreiheit ist die Wahl einer ganzen Partei.
Philosophie ist Offenbarungsreligion der Unwahrscheinlichkeitsrechnung.
Die Welt ist unverbesserlich, aber gut; der Mensch ist schlecht, doch verwüstlich.
Feindesliebe : Gefühlskolonialismus.

„Großes erreicht der Geist nur sprungweise.“ (Vauvenargues)

„Gibt es einen Menschen, den der unselige Ehrgeiz quält, ein Buch auf einer Seite zu bieten, eine ganze Seite in einem Satz und diesen Satz in einem Wort – so bin ich es.“ (Joseph Joubert)
Mein Mitleid spekuliert auf dein künftiges.
Der Gerechte, der dem Allmächtigen gefällt, missfällt allen Mächtigen.
Gedanken lachen über weinende und weinen über lachende Gefühle.
Lüstlinge ergreifen, Liebende sind ergriffen.
Denken heißt auch den eigenen Kopf leerlesen und vollschreiben.
Existenzkampf ist Todeskampf als Machtkampf, den der Feigling gewinnt.
Wahr und Falsch sind keine Ideologien des Allmächtigen.
Von Gesellschaft kann man nicht leben, aber überleben, und Freiheit ward zur komfortabelsten Form der Sklaverei.
Für Abhandlungen ist der Grund einer Handlung ein Grundsatz.
Der Anarchist ist ein gesellschaftsunfähiger Demokrat und Demokratie der Despotismus rhetorischer Talente.
Wer alle übertrifft, die ihn übertrumpfen, denkt.
Der Sinn allen Lebens is...

Inhaltsverzeichnis

  1. Motto
  2. Widmung
  3. Inhaltsverzeichnis
  4. Kurz und gut oder lang und breit?
  5. Aphorismen zur Volks- und Naseweisheit Des Pudels Kerne, Sächelchen und kleine Fische
  6. Kunterbunte Kontrapunkte
  7. „Gutes, wenn kurz, ist doppelt gut.“ (Baltasar Gracian)
  8. Kunststückwerk : Brösel im Streulicht
  9. Auf- und abschließende Bemerkungen zu Welträtseln in Nussschalen
  10. „Nur eine sterile Idee wahrt ihren Rang als Idee.“ (Cioran)
  11. Menschen, Mönche und Monaden
  12. Von der Klugheit und anderen Dummheiten Philosophisches System aus SystemsprengSätzen
  13. Multiresistente Keime der Besserung
  14. „Mit gewöhnlichen Worten Ungewöhnliches sagen“ (H. Moser)
  15. Ungedroschene Phrasen, Bodensätze und Ungemeinplätze, Blitzschlagworte und Hinweisheiten
  16. Stöbern in Schneegestöbern Aphorismen zur Lebensweise und Todesart
  17. Dünnschädeliger Satzbauer und Satzsteller
  18. „Nur das Lapidare – das Wahre.“ (Rolf Hochhuth) „Nichts protziger als der lapidare Stil“ (Botho Strauß)
  19. Roter Ariadnefaden sucht sein Labyrinth
  20. Quanten, Quarks und Strings im Kopf Systematisch Fragmentieren oder aphoristische Systeme?
  21. Wissen, Witz oder Weisheit? Zitatsachen zu Theorie und Praxis
  22. Empfohlene Aphorismenbände des Autors
  23. Impressum