
- 60 Seiten
- German
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eBook - ePub
Über dieses Buch
Die Ausrüstung und das Personal der sächsischen Regimentsartillerie wurde, anders als z.B. in Preußen, komplett vom Artilleriekorps gestellt. Auch hatten die 4pfündigen Regimentsgeschütze eine besondere Richt- und Lademaschine. Auf Basis der Akten im HStA Dresden und der in St. Petersburg, Moskau und Borodino befindlichen Originalstücke wird detailliert auf die technischen Besonderheiten dieser Geschütze und den Einsatz der Regimentsartillerie in den Feldzügen von 1806 bis 1815 eingegangen.
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Information
1. Einleitung
Mit der Reorganisation der Artillerie im Jahre 1766 ging auch eine Neubeschaffung von Artilleriematerial einher. An Feldgeschützen wurden neu hergestellt:
98 4pfd. Regimentsstücke (88 Stck. für 44 Bataillons und 10 Stck. Reserve)
12 schwere 12 pfd. Kanonen
6 leichte 12pfd. Kanonen
6 schwere 8pfd. Kanonen
10 leichte 8pfd. Kanonen
6 16pfd. Haubitzen
25 8pfd. Haubitzen
Die Regimentstücke sollten nach der damaligen Doktrin die Flügel der Infanterie-Regimenter und Grenadier-Bataillone stärken. Die sächsische Regimentsartillerie unterschied sich von den meisten Regimentsartillerien dieser Zeit in zwei Dingen:
- die Geschütze wurden nicht durch artilleristisch ausgebildete Infanteristen sondern durch richtige Artilleristen bedient, die vom Artilleriekorps detachiert wurden und
- die Ladeeinrichtung der Kanonen (basierend auf der Erfindung der Generals Obenaus von 1734), die ein Geschwindfeuer ohne die Nutzung des Ansetzers erlaubte
Da die Bedienung der Regimentsartillerie durch das Artilleriekorps erfolgte, wird im Heft nicht auf die allgemeine Organisation und Uniformierung eingegangen. Hier möchte ich für den Zeitraum 1806 – 1810 auf die Hefte 9 und 10 sowie für den Zeitraum 1810 – 1813 auf die Hefte 5 und 6 dieser Reihe verweisen.
Glücklicherweise haben sich an 3 Orten in Russland (St. Petersburg, Moskau und Borodino) Originalstücke auffinden lassen, ohne die der Inhalt dieses Heftes sonst ein sehr theoretischer und facettenärmerer geworden wäre.
Ohne die Unterstützung unserer russischen Freunde wäre trotz Kenntnis der Lage dieser Originale eine direkte Inaugenscheinnahme und/oder ein Vermessen nicht möglich gewesen.
Mein herzlichster Dank gilt daher den Herren Wassili Rudolfowitsch Novoselov (Staatl. Kulturhistorisches Museum des Moskauer Kremls), Konstantin Georgiewitsch Igoschin (Staatl. Historisches Museum Moskau), Frau Svetlana Wassilievna Uspenskaja und Oberst a.D. Alexander Nikolaewitsch Kaigorotzev (Artilleriemuseum St. Petersburg) und Sergej Nasarowitsch Chomtschenko (Staatl. Schlachtfeldmuseum Borodino) für deren freundliches Entgegenkommen, die überwältigende Hilfsbereitschaft und gelebte Völkerverständigung.
К счастью, оригинальные стволи саксонскых орудя были сохранены в трех местах в России (Санкт-Петербург, Москва и Бородино), без которых содержание этой книги стало бы очень теоретическим и многогранным.
Без поддержки наших российских друзей не съемки не измерения этих предметов было бы невозможным. Поэтому я хотел бы выразить мою искренную благодарность господам Василию Рудольфовичу Новоселову (Государственный историко - культурный музей-заповедник "Московский Кремль"), Константину Георгиевичу Игощину (Государственный исторический музей, Москва), госпоже Светлане Васильевне Успенской и Александру Николаевичу Кайгородцеву (Военно-исторический музей артиллерии, инженерных войск и войск связи, Санкт-Петербург) и Сергею Назаровичу Хомченко (Государственный Бородинский военно-исторический музей-заповедник) за их дружеский прием, огромную готовность оказать помощь и за живую международную дружбу.
Für die Abteilung Russland gilt mein besonderer Dank meinem Freund Alexander Steinbrecher, dessen Umtriebigkeit und Eloquenz wie immer die richtigen Leute identifiziert und dann deren Türen geöffnet hat.
Bedanken möchte ich mich auch beim Team des Hauptstaatsarchivs in Dresden für die – auch hier wie immer – problemlose Bereitstellung der Akten zur Einsichtnahme und Vervielfältigung.
Natürlich möchte ich mich auch bei Ihnen, verehrter Leser, dafür bedanken, dass Sie sich zum Kauf dieses Buches entschlossen haben. Insofern Sie Anregungen und Kritiken haben oder mir einfach nur mitteilen wollen, ob Ihnen das Buch gefallen hat, so können Sie mich via email unter [email protected] erreichen.
Sprotta-Siedlung im Oktober 2017
Ihr Jörg Titze
2. Quellenlage
2.1 Originalstücke
2.1.1 Rohre
Für Russland ist der Aufbewahrungsort von 9 Rohren bekannt:
Artilleriemuseum1 St. Petersburg
Rohr 13
Kreml Moskau2
Rohre 26, 27, 28, 30, 35, 95 und 98
Schlachtfeldmuseum Borodino3
Rohr 37
2.1.2 Richtmaschinen
Artilleriemuseum St. Petersburg
Am Rohr 13 befindet sich interessanterweise ein Teil der Richt- und Lademaschine, die vor Ort fotografiert und vermessen werden konnte.
2.1.3 Lafetten und Protzen
Hier sind – Stand 2017 – keine Originale bekannt.
2.1.4 Munitions- und Requisitenwagen
Hier sind – Stand 2017 – keine Originale bekannt.
2.2 Bildliche Darstellung
2.2.1 Deutsche Fotothek
Die DF führt in ihrem Bestand zwei s/w Bilder, die Walter Möbius 1933 in der Arsenalsammlung Dresden aufgenommen hat. Diese beiden Bilder zeigen das Geschütz No. 16 komplett mit Rohr, Richtmaschine und Lafette (Lafette in der Adaption für den Feldzug von 1812) in zwei unterschiedlichen Ladepositionen (Rohr flach und Rohr aufrecht).
2.2.2 Rouvroy
Im Rouvroy von 1809 finden sich an Detailzeichnungen
4pfd. Regimentsstück
Munitions- und Requisitenwagen
Protze
2.2.3 Borodino Museum
Im Katalog zu den Beutegeschützen sind Detail-Abbildungen und –Angaben zum Rohr 37 enthalten.
2.3 Schriftquellen
2.3.1 Akten im Hauptstaatsarchiv Dresden
Bestand 11 269 Hauptzeughaus
Akten No. 581 (Gießen von Geschützen); No. Loc. 14590/1 (Hauptanschlag zur neuen Artillerie); No. 394 (Feldzug 1806); 395 (Feldzug 1807); 396 (Feldzug 1809); 397 (Feldzüge 1811 – 1816)
Bestand 11 289 Generalintendantur
Akte No. 180 (Bestand Hauptzeughaus)
Bestand 11 339 Generalstab
Akten No. 260 (Bewegungen der Armee 1806)
2.3.2 gedruckte Werke
An gedruckten Werke, in denen über die Regiments-Artillerie berichtet wird, sind folgende aufzuführen:
| Cerrini | Feldzüge der Sachsen 1812 und 1813 |
| Exner | Der Anteil der kgl. sächs. Armee am Feldzug gegen Rußland 1812 |
| Herzog | Sieben Jahre Artillerist |
| Montbé | Die chursächsischen Truppen im Feldzug von 1806 |
| Petrov | Beutegeschütze im Vaterländischen Krieg 1... |
Inhaltsverzeichnis
- Hinweise
- Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 2. Quellenlage
- 3. Organisation
- 4. Geschütze
- 5. Meßprotokoll Rohr No. 37
- 6. Stellung am Geschütz
- 7. Quellen
- 8. Anlagen
- Weitere Informationen
- Impressum