Das Chaos wenden
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Das Chaos wenden

Reflexion und Dokumentation eines theologisch-politisch-musikalischen Projektes um Das Lied von der Erde von Huub Oosterhuis

  1. 152 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Das Chaos wenden

Reflexion und Dokumentation eines theologisch-politisch-musikalischen Projektes um Das Lied von der Erde von Huub Oosterhuis

Über dieses Buch

Das Lehrgedicht und Oratorium "Das Lied von der Erde"des niederländischen Theologen und DichtersHuub Oosterhuis und des Komponisten Tom Löwenthaldreht sich um die Frage, warum die Menschheit ihremAuftrag, "die Erde zu hüten" nicht entspricht, stattdessendie Schöpfung zerstört und ob es angesichts dessen eineRettung für Erde und Menschen geben kann.In dem interdisziplinären Projekt "Das Chaos wenden"luden die Bildungsstätte Haus Wasserburg, die Umwelt- undEntwicklungsorganisation Germanwatch e.V. unddie niederländische Stiftung "De Nieuwe Liefde" ein, sich theologisch, politisch und musikalisch mit diesemThema auseinanderzusetzen und die Ergebnisse in einerAufführung zusammenzuführen.In diesem Buch finden Interessierte allgemein, aber auchMultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit im BesonderenReflexionen zum Thema aus theologischer, politischerund musikalischer Sicht, einige Projektdokumentationensowie Anregungen für die Bildungsarbeit.Eine CD mit Audio-Livemitschnitt der Aufführung undeinem kurzen Videoclip ist separat erhältlich.

Häufig gestellte Fragen

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Information

Positionen und Reflexionen

Das „Lied von der Erde“ im Kontext aktueller globaler Herausforderungen

Stefan Rostock
Im „Lied von der Erde“ heißt es: „Wir töten einander, verderben die Erde“ und „Die Erde siecht und verkümmert“. Wie stellen sich diese Bilder heute konkret dar?
Artensterben, Klimawandel, Rohstoffausbeutung – an vielen Stellen werden die ökologischen Grenzen des Planeten spürbar. Die negativen sozialen Folgen der westlichen Wirtschafts- und Konsummuster treffen dabei Menschen in allen Regionen der Welt. Der Beginn des neuen Jahrtausends, der zeitlich mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der Schwellenländer, allen voran China, Indien, Brasilien und dem damit enorm angestiegenen Hunger nach Energie und Rohstoffen einherging, zeigt uns klar: Ein „Weiter so“ kann es nicht geben.
/ Doch welche Reaktionen darauf sind erkennbar?
Zum einen ist eine kurzsichtige und angstbehaftete Absicherung unserer Privilegien und unseres Wohlstandmodells zu beobachten, die sich in Form von bilateralen Rohstoffabkommen und der Ausgrenzung von „Fremden“ zeigt, u. a. durch mehr Geld für Frontex und die EU-Außengrenzsicherung.
Zum anderen sehen wir die vielen Versuche, nachhaltige Lebens- und Wirtschaftsformen zu leben und politisch voranzubringen. Nötig sind hier politische Leitplanken, welche die Einhaltung ökologischer Grenzen und sozialer Standards gewährleisten. Ein ambitioniertes Klimaabkommen, gestützt von einer Vorreiterpolitik in Deutschland und der EU, sowie die Umsetzung bestehender Menschenrechtsabkommen, vor allem das Recht auf Nahrung, sind hier wichtige Schritte.
Der inhaltliche Part unseres Projektes „Das Chaos wenden“ widmete sich der Frage, wie politische Rahmenbedingungen so verändert werden können, dass sich vielfältige, freiheitsförmige, zukunftsfähige Lebens- und Wirtschaftsformen entwickeln können und versuchte Antworten auf die große Herausforderung, wie sich der Einzelne besser einbringen kann.
Gegen Ende des Oratoriums lässt Huub Oosterhuis Gott sagen: „Mein Rat ist, dass ich glaube an die Freiheit der Menschen, meine Hoffnung setze auf Menschen: dass sie wählen, was gut ist.“ Die Ideen, Projekte, Politiken und Geschäftsmodelle zur Überwindung der Krisen werden immer besser. Jetzt gilt es, sich für eben diese einzusetzen, sie zu leben und zu kommunizieren und zu tun, was getan werden muss, damit langfristig die politischen Weichen gestellt werden und das eigene Handeln zum Erlebnisraum für nachhaltige Lebensstile wird.

Das Chaos wenden – Reflexionen über einige Aspekte unserer Situation und deren Veränderung1

Jürgen Kroth
Wir möchten, dass es so ist.
Wir hoffen, dass es so wird.
Wir denken, dass es nicht geht.
Wir singen, dass es so sei.
Und, wenn es Liebe gibt,
dann wird sein, was nicht geht.
Dann geht es, weil es muss,
und weil es so nicht bleiben kann.
Huub Oosterhuis, Das Lied von der Erde
Die Situation, in der wir uns weltweit befinden, ist vertraut und neu zugleich. Immer wieder standen Menschen sehenden Auges von der Katastrophe; allerdings zu früheren Zeiten selten vor Katastrophen globalen Ausmaßes. Wahrscheinlich mussten schon archaisch lebende Menschen sich unterschiedlichen Bedrohungssituationen stellen; in der Antike nahmen die kriegerischen Konflikte und damit die Zerstörung ganzer Landstriche oder Bevölkerungsteile zu; im Mittelalter wüteten Epidemien, in der Moderne schließlich zeigte der technische Fortschritt seine furchtbare Dialektik. Neu also ist es nicht, dass Menschen sich bedrohlichen Szenarien gegenüber sehen. Max Horkheimer und Theodor W. Adorno beginnen ihre Dialektik der Aufklärung nicht umsonst mit der Frage, „warum die Menschheit, anstatt in einen wahrhaft menschlichen Zustand einzutreten, in eine neue Art von Barbarei versinkt“2. Die neue Art von Barbarei ist dann unter globalisierten Verhältnissen zu einer unvorstellbaren Ausbeutung der Peripherien durch die ökonomischen Zentren geworden, abgesichert durch exorbitante Aufrüstung und der als Abschreckung umgedeuteten Drohung der Vernichtung der gesamten Erde. Gegenwärtig erfährt diese wieder eine unheilvolle Aktualität, weil der vermeintlich überwundene Kalte Krieg wieder politikfähig wird.3 Über all dem aber schwebt heute eine in ihren möglichen Folgen noch überhaupt nicht wirklich wahrgenommene Gefahr einer globalen ökologischen Veränderung unvorstellbaren Ausmaßes.
All dies, so lautete die Ausgangseinschätzung des Seminars im Anschluss an das ‚Lied von der Erde‘, entspringt menschlichem Handeln und damit auch menschlicher Verantwortung. Gewiss sind dabei auch Strukturen im Spiel. Aber auch Strukturen des Unrechts, der Gewalt und der Vernichtung sind von Menschen gemacht. Sie sind daher auch immer umkehrbar. Wie also kann hier Einhalt geboten, wie kann Veränderung initiiert, wie kann das Chaos gewendet und die Zukunft gewonnen werden?
/ Annäherungen1
Alles menschliche Handeln ist gesellschaftliches Handeln. Es ist eingebettet in gesellschaftliche Verhältnisse, getragen von gesellschaftlichen Konventionen selbst dort noch, wo diese negiert werden. Damit aber ist auch jedes Handeln politisch. Wenn dies stimmt, dann ist aber auch richtig, dass es kein quasi unschuldiges menschliches Handeln gibt. Wir sind verstrickt in Verhältnisse, die noch unsere privatesten Räume imprägnieren. Und all unser Verhalten hat gesellschaftliche Auswirkungen.
Damit lastet auf uns Verantwortung. Es wäre aber auch verfehlt, diese Verantwortung so groß zu dimensionieren, dass unter ihrer Last kein Handeln, also auch kein kreativ-alternatives mehr möglich wäre. Wir sind vermittelt mit Systemen, die – obgleich von Menschen geschaffen oder wenigstens zugelassen – gleichsam ein Eigenleben entwickelt haben, die also beinahe zu eigenen Aktionszentren geworden sind. Fatalerweise bedienen sich diese von Menschen geschaffenen Systeme wiederum Menschen, um Dinge zu verwirklichen, die oftmals den ursprünglichen Interessen der Menschen entgegenlaufen. Diese Dialektik des Handelns prägt schon lange gesellschaftliche Verhältnisse4, wird aber gerade unter heutigen Bedingungen zu einem großen Problem: Es scheint nämlich, dass diese Systeme eine Übermacht bekommen haben, deren Kehrseite sich bei Menschen in Resignation und politischer Abstinenz bemerkbar machen. Wie sonst ist zu erklären, dass es einen boomenden Markt etwa bei Zeitschriften gibt, die zwar in sich durchaus sinnvolle Beschäftigungen fördern wie etwa Gartenarbeit, Handwerk, Nähen uvm. allerdings ohne jeden gesellschaftlichen Hintergrund? Was steckt hinter dem Trend der Verlangsamung, wenn er z.B. dazu führt, dass Zeitschriften sich damit rühmen, nicht die aktuellen Meldungen zu publizieren, sondern jeweils mit einer dreimonatigen Verzögerung?5 Welche Vorstellung von politischer Einflussnahme verbirgt sich dahinter? Sind dies besonders kultur- und gesellschaftskritische Varianten oder doch eine gar nicht mehr schleichende sondern offensiv propagierte politische Abstinenz? Wie lässt sich angesichts dessen wieder Handlungsfähigkeit gewinnen?
Möglicherweise durch eine Erkenntnis der Hirnforschung, die inzwischen in vielen Wissenssektoren stark rezipiert wird. Interessanterweise bestätigt eine ganze Reihe von neurobiologischen Forschungsergebnissen die grundlegende Bedeutung der sozialen Interaktion und Kooperation von Menschen.6 Ohne hier einen naturalistischen Fehlschluss vornehmen zu wollen, zeichnet sich der Mensch doch gerade dadurch aus, dass er von Natur aus kooperieren muss und sein Gehirn zutiefst diese Notwendigkeit auch selbst abbildet. Joachim Bauer7 hat hierauf nachdrücklich hingewiesen. Unser Gehirn hat dafür eigene Leistungsapparate entwickelt, die bei Tieren in dieser Form nicht nachweisbar sind: die Spiegelneuronen, die uns in die Lage versetzen, mit dem anderen zu fühlen8.
„Warum können Menschen sich spontan verstehen, fühlen was Andere fühlen und sich intuitiv eine Vorstellung davon machen, was Andere in etwa denken? Die Erklärung dieser Phänomene liegt in den Spiegel-Nervenzellen, einer vor kurzem entdeckten neurobiologischen Sensation. Spiegelzellen unseres Gehirns versorgen uns mit intuitivem Wissen über die Absichten von Personen, deren Handlungen wir beobachten. Sie melden uns, was Menschen in unserer Nähe fühlen, und lassen uns deren Freude oder Schmerz mitempfinden. Spiegel-Nervenzellen sind die Grundlage emotionaler Intelligenz. Sie sind die neurobiologische Basis von Empathie, Sympathie und sie verleihen uns die Fähigkeit zu lieben. Warum das so ist, lässt sich in-Joachim Bauers Buch nachlesen.
Spiegelungsphänomene sind von zentraler Bedeutung für die Aufnahme und Weitergabe von Wissen, denn sie bilden die neurobiologische Basis für das „Lernen am Modell“. Da die Spiegelsysteme unseres Gehirns vorzugsweise erfahrungsbasiertes Wissen speichern, ergeben sich daraus wichtige Hinweise für den Unterricht und das Lernen in der Schule. Spiegelneurone sind das neuronale Format, über das Wissensbestände nicht nur zwischen Personen, sondern auch über die Generationen hinweg weitergegeben werden. Insofern ist das System der Spiegelneurone, wie Bauers Buch darlegt, eine Art Gedächtnis der Menschheit.
Durch die Gegenwart anderer Menschen ausgelöste Resonanzreaktionen haben nicht nur psychologische, sondern auch biologische Effekte. Was wir erleben, was uns von Anderen widerfährt, beeinflusst und verändert uns. Wir verändern uns im Antlitz des Anderen. Daraus ergeben sich Fragen nach dem freien Willen und der Bewahrung unserer Identität. Joachim Bauers Buch zeigt, dass wir vielfachen Einflüssen unterliegen, dessen ungeachtet aber – auch aus neurobiologischer Sicht – sehr wohl einen freien Willen haben. Insoweit stimmen die Aussagen des Buches mit Gedanken überein, wie sie Jürgen Habermas kürzlich in seiner berühmten Kyoto-Rede geäußert hat.
Spiegelphänome durchziehen die gesamte Biologie, beginnend bei der Erbsubstanz DNA mit ihrer spiegelnd angelegten Doppelstruktur bis hin zu komplexen biologischen Systemen wie dem Menschen. Biologisch angelegte Spiegelung, dies ist die Schlußfolgerung dieses Buches, scheint das „Gravitationsgesetz lebender Systeme“ und ein „Leitgedanke der Evolution“ zu sein. Nicht „survival of the fittest“, sondern „survival of resonance“ ist der tiefe Sinn der Evolution.“9
Wenngleich jedoch die neurobiologische Konstitution des Menschen auf Kooperation und letztlich auch Solidarität zielt, scheint unsere Wirklichkeit doch anders gelagert zu sein, denn gerade dies vermissen wir doch recht deutlich. An dieser Stelle sollten wir nicht zu schnell kapitulieren. Im Gegenteil dazu zielt nämlich Bildung darauf den Willen zu stärken, „sich gegenseitig Leben zu ermöglichen in einer gemeinsamen geteilten, endlichen Welt“10.
Ganz im Gegensatz zu der lange gehegten Vermutung von Thomas Hobbes ist der Mensch eben nicht des Menschen Wolf sondern sein Kooperationspartner. Auf einer sehr unspektakulären Weise praktizieren wir das tagtäglich. Denn in einer hochgradig vernetzten Welt ist die Anzahl der Kooperationen im Vergleich zu einer präinternetbasierten Welt beinahe bis ins Unermessliche gestiegen. Allerdings wird selbst diese Kooperation kaum wahrgenommen, geschweige denn reflektiert. Ähnlich verhält es sich mit dem Güter- und Dienstleistungsverkehr. An allen Ecken und Enden stehen wir miteinander in Beziehung. Kooperation aber setzt ein reflektiertes Verständnis von Interaktion voraus. Gerade an dieser Stelle liegen aber die Probleme. Unser Alltagsbewusstsein scheint den Begriff Kooperation kaum mehr zu kennen. Viel mehr hat sich die postmodernistische Konstellation in das Bewusstsein eingegraben, wonach es Sozialität nur noch im Plural gebe. Es gibt nicht mehr die eine Gesellschaft, sondern viele kleine Gemeinschaften mit je eigenem Wahrheitsanspruch und mit nur beschränkter Vermittlung und Haftung untereinander. Das macht die Paradoxie unseres Alltags aus: Wir stehen mit allen und jedem in Verbindung, sind aber unfähig, miteinander in Beziehung zu treten, unsere Interessen wechselseitig anzuerkennen und politische Perspektiven daraus zu entwickeln. Schon vor knapp 30 Jahren diagnostizierte Ulrich Beck das Entstehen einer Risikogesellschaft11, in der die Risiken die bisher bekannten Schranken obsolet werden lassen. Ein atomarer GAU macht weder vor Klassen-, Religions-, oder Geschlechterschranken halt.
Unter den Bedingungen dramatischer klimatischer Veränderungen erweist sich dies als besonders problematisch: Zwar gibt es auch in den bestehenden Szenarien zu den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark gefährdete Gruppen, Regionen und Länder, wobei immer die Armen in dramatischer Weise betroffen sein werden; aber tendenziell trifft der Klimawandel alle. Dennoch verhalten sich d...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Einführung
  3. Positionen und Reflexionen
  4. Impulse für die Bildungsarbeit
  5. Projekt-Dokumentationen
  6. Randnotizen
  7. Impressum