Arabische Schule
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Arabische Schule

Glaube & Gottesdienst im Islam

  1. 92 Seiten
  2. German
  3. ePUB (handyfreundlich)
  4. Über iOS und Android verfügbar
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Arabische Schule

Glaube & Gottesdienst im Islam

Über dieses Buch

In diesem Heft werden die Grundlagen des islamischen Glaubens präsentiert: - Der Glaube an Gott- Der Glaube an die Engel- Der Glaube an die Bücher- Der Glaube an die Propheten- Der Glaube an den letzten Tag- Der Glaube an das SchicksalDer Götzendienst (Schirk)Es werden die fünf Gottesdienste erläutert: - Der Glaube an Gott- Die Reinheit und das Gebet- Das Fasten- Die Zakat- Die PilgerfahrtNicht zuletzt ist es wichtig zu wissen, wie man eine Moschee besucht und was es für Möbel dort gibt.Es werden die beiden muslimischen Feiertage erklärt und der Mondkalender.Um das Ganze abzurunden, stehen in dem Heft auch die Rezepte für Aschura und Harira.

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Information

Jahr
2017
ISBN drucken
9783746049250
eBook-ISBN:
9783746052991

Der Gottesdienst im Islam

Der Islam wurde auf Fünferlei aufgebaut. Der Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Gott und das Muhammad, Friede und Segen auf ihn, Gottes Gesandter ist, dem ordnungsgemäßen Verrichten des rituellen Pflichtgebetes, dem Entrichten der Zakat, dem Fasten am Monat Ramadan und die Pilgerfahrt (arab. Hadsch).
(Buchary, Muslim)

I Der Glaube

Islam bedeutet, an einen Gott zu glauben und ihm zu dienen. Das Wort Islam stammt von dem Wort aslama und bedeutet Unterwerfung oder sich hingeben. Ein Mensch, der sich Gott unterwirft, ist ein Muslim.
Um Gott dienen zu können, muss man wissen, was für eine Persönlichkeit Gott hat. Gott ist unvergleichbar. Man nennt ihn auch den Al Badi- Der unvergleichlich Prächtige.
Um Gott dienen zu können, muss man seine Gebote und Verbote kennen. Dazu ließt man den Quran- das wahre Wort Gottes. Der Quran ist die letzte Offenbarung.
„Er hat das Buch mit der Wahrheit herab gesandt, dass zu bestätigen, was vor ihm offenbart war. Und er hat auch die Tora und das Evangelium herabgesandt.“ (Quran 3:3)
Gott sagt im Quran, in Sure Ichlas (Die Aufrichtigkeit)
„Sag: Er ist Allah, ein Einer, Allah, der Überlegene.
Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist ihm gleich.“
Gott spricht über sich manchmal etwas erhaben. Diese Form der Ansprache nennt man Plurales Majestatis (Plural der Hoheit) und wird für Herrscher benutzt.
An Gott zu glauben bedeutet, ihn zu lieben, ihm zu dienen, ihn anzubeten, ihn zu verehren und ihm dankbar zu sein. Der erste Teil des islamischen Treueschwur (Schahada) lautet:
„Aschhadu Alla illaha ill Allah- Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah“
Der zweite Teil der Schahada lautet:
„Wa Aschhadu anna Muhamdan rasul Allah- Ich bezeuge, dass Muhammad sein Gesandter ist.“
Ein Gesandter Gottes ist ein Mann, der die Botschaft Gottes an die Menschen überbringt. Das ist eine von Gott auserwählte Person mit besonderen Eigenschaften. Der Prophet Muhammad, Friede und Segen auf ihn, wurde auch Al Amin (Der Vertrauenswürdige) genannt. Er ist der letzte Prophet- das Siegel der Propheten.
„Muhammad ist nicht der Vater irgend jemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.“
(Quran 33:40)
Muhammad, Friede und Segen auf ihn, dient im Islam als Vorbild in der Anbetung Gottes und er ist der Mann, der Muslimen als Beispiel vorlebt, wie man den Islam praktiziert.
"Ihr habt fürwahr im Gesandten Allahs ein vortreffliches Vorbild für den, der auf Allah hofft, und auf den Jüngsten Tag und häufig Allahs gedenkt."
(Quran 33:21)
Um sich zum Islam zu bekennen, muss man
  • geistig gesund sein
  • islamisch reif sein (Das Pubertätsalter erreicht haben)
  • den Islam kennen
Sobald man den Islam als seine Religion angenommen hat, ist man den vorgeschriebenen Gottesdiensten verpflichtet. Das bedeutet: Gott anzubeten, im Monat Ramadan zu fasten, die Almosenabgabe (Zakat) zu zahlen und wenn man es schafft (den Weg dorthin findet und genug Geld hat) mindestens einmal im Leben, die große Pilgerfahrt (Hadsch) zu unternehmen.
II Das Gebet
Die Reinheit
"Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln. Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt habt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände. ALLAH will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist."
(Quran 5 : 6)
Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt!
Ab dem Zeitpunkt, an dem man den Islam als seine Religion angenommen hat und vom Herzen den Glauben (arab. Iman) an den einzigen Gott wissentlich bestätigt hat, ist die erste Pflicht eines Muslims, dem Gebet nachzukommen. Um dieses zu dürfen, muss man rituell rein (Tahara) sein.
Es wird kein Gebet ohne gültige Gebetswaschung und keine Almosen aus Betrug angenommen.“
(Sahih Muslim,Hadith Nr. 479)
Wenn ihr zum rituellen Gebet aufstehen wollt, dann wascht (vorher) eure Gesichter, eure Hände und Arme bis zu den Ellenbogen, benetzt eure Köpfe und (wascht) eure Füße bis zu den Knöcheln.
Man benutzt dafür reines, ungefärbtes, sauberes Wasser vom Regen, aus Quellen, Fluss oder dem Meer. Die oben beschriebene Waschung (Wu`du) wird nach der genannten Reihenfolge, von rechts beginnend, dreimal vollzogen.
Der Muslim erneuert diese gerne vor jedem Gebet. Die Gebetswaschung wird ungültig nachdem man die Notdurft verrichtet hat, fest geschlafen hat, bei Blähungen, Bewusstlosigkeit, Trunkenheit und wenn man Medikamente genommen hat, die die Kontrolle über den Geist beeinträchtigen.
Für Sesshafte ist es nach dem ersten Wu`du erlaubt, sich einen Tag und eine Nacht mit Wasser die Socken zu bestreifen (al mash), für Reisende gilt diese Regelung drei Tage und Nächte.
Und wenn ihr dschunub seid, dann stellt die rituelle Reinheit wieder her.
„Dschunub“ ist die große Unreinheit, nach der man eine Ganzkörperwaschung vor dem Wu`du vollziehen muss.
Dieser Zustand tritt nach der Menstruation oder dem Wochenbett auf, dem Geschlechtsverkehr oder einem Samenerguss (feuchter Traum oder Masturbation)
Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder von der Notdurft kommt oder eure Frauen (intim) berührt habt und kein Wasser findet, dann sucht reine Erde auf und überstreicht (mit bestäubten Händen) eure Gesichter und eure Hände.
Es kann vorkommen, dass man entweder kein Wasser, zu wenig oder unsauberes Wasser hat. Man vollzieht dann den Tayammum (Die Ersatzabreibung). Dazu benutzt man Sand, Zement oder Steine, die man mit der Hand leicht berührt, danach streicht man mit der rechten Hand über die linke Hand und wischt über sein Gesicht.
Sobald man genug sauberer Wasser hat, ist die Erlaubnis zum Tayammum aufgehoben und die normale Gebetswaschung muss wieder vollzogen werden. Die Gültigkeitsregel des Tayammum ist die gleiche wie beim Wu`du.
ALLAH will euch nichts Unangenehmes gebieten, sondern euch nur reinigen und euch Seine Gabe vervollständigen, damit ihr euch dankbar erweist."
Das Gebet
„Wahrlich, Ich bin Allah. Es ist kein Gott außer Mir;darum diene Mir und verrichte das Gebet zu Meinem Gedenken.“
(Quran 20:14)
Das Gebet (arab. As salaah) hat vor Gott die wichtigste Stellung. Es zu unterlassen führt zum Unglauben (arab. Kufr). Derjenige, der das Gebet absichtlich unterlässt, ohne die Pflicht zu leugnen, ist ein Frevler (arab. faasiq) und wir...

Inhaltsverzeichnis

  1. Inhaltsverzeichnis
  2. Die Grundlagen des Glaubens
  3. Götzendienst (Schirk)
  4. Der Gottesdienst im Islam
  5. Islamische Feiertage
  6. Das Opferfest (Idul Adha)
  7. Die Moschee (Der Ort der Niederwerfung)
  8. Der Mondkalender
  9. Harira - Die Fastensuppe
  10. Aschura
  11. Quellennachweis
  12. Impressum